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Dritter Meistertitel und Aufstieg in die ABL als Ziele | Verstärkung durch „2BL-Finals-MVP“ Marko Kolaric und Laurence Müller | Robert Langer ergänzt Trainerstab

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Raiders Villach sind Meister der ZWEITEN Basketball Bundesliga 2017 | Kärntner gewinnen Finale #5 mit 96:80 | Marko Kolaric ist „Finals-MVP“

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26 06 17 kolaric

Die Vienna D.C. Timberwolves wollen in der ZWEITEN Basketball Bundesliga wieder voll angreifen – und peilen in der kommenden Spielzeit den dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte an. Gelingt nach 2010 und 2015 der neuerliche Triumph, soll in der Relegation der Aufstieg in die ADMIRAL Basketball Bundesliga geschafft werden. Für die Ziele Meistertitel und Aufstieg kann nahezu der gesamte Kader aus der Vorsaison gehalten und nochmals mit hochkarätigen Neuzugängen ergänzt werden.

Die Vienna D.C. Timberwolves verstärken ihren „frontcourt“ mit dem „Finals-MVP“ der abgelaufenen 2BL-Saison. Marko Kolaric wechselt von Meister Villach Raiders in die Donaustadt. Der 32-jährige Serbe mit ungarischem Passe führte die Liga in Rebounds und Effizienz an, war zudem fünftbester Scorer. „Ich komme zu den Wolves, um beim angepeilten Aufstieg in die ABL mitzuhelfen. Ich freue mich darauf, den Klub in den nächsten Jahren auch bei seiner Nachwuchsentwicklung und den Schulkooperationen zu unterstützen“, begründet der neue „big-men“, der schon ein Jahr in der ABL agierte (13/14), seinen Wechsel.

Als zweiten Neuzugang präsentierten die „Wölfe“ mit Laurence Müller einen weiteren Ex-ABL-Spieler. Der 22-jährige Guard, der seine gesamt Basketball-Karriere bei den Klosterneuburg Dukes verbrachte, strotzt voller Vorfreude: „Nach meiner einjährigen Pause freue ich mich wahnsinnig auf einen Neustart bei den Timberwolves! Mit frisch getankter Motivation werde ich alles geben, um mit dem Team so viele Siege wie möglich zu holen.“ Müller zeigte vor allem 2014 bei der U20-B-EM sein Potential: Mit 3,1 Steals pro Partie war er Führender dieser Kategorie und machte zudem durchschnittlich 10,3 Punkte. In seiner bislang letzten ABL-Saison (15/16) kam Müller auf 5,4 Punkte pro Spiel.

23 06 17 sanchez

Die BBU Salzburg - im Vorjahr an Grunddurchgangssieger Mistelbach Mustangs in Viertelfinale der ZWEITEN Basketball Bundesliga gescheitert - klären ihre wohl wichtigste Personalie: Guillermo Sanchez verlängert seinen Kontrakt um eine weitere Saison. Damit bleibt der Mannschaft von Headcoach Aaron Mitchell der drittbeste Scorer der abgelaufenen 2BL-Saison erhalten. Der 2,00 Meter große Forward warf im Vorjahr durchschnittlich 18,5 Punkte pro Partie und holte zudem 7,0 Rebounds. Sein "season-high" an Punkten (26) warf er bereits in der 3. Runde, als die BBU mit 74:58 gegen die Wörthersee Piraten gewonnen hatte. Insgesamt legte Sanchez dreimal ein "double-double" auf. Bei der 77:84-Niederlage gegen den späteren Vizemeister UBC St. Pölten verbuchte er 19 Rebounds und 15 Punkte.

 

13 06 17 mitchell

Die BBU Salzburg – im Vorjahr Achter in der ZWEITEN Basketball Bundesliga – einigen sich mit Headcoach Aaron Mitchell, der erst gegen Ende der abgelaufenen Spielzeit für Saulius Vadopalas eingesprungen war, über eine Fortführung der Zusammenarbeit. Der gebürtige US-Amerikaner bleibt zumindest für die kommende Saison Cheftrainer der BBU. „Aaron ist ein sehr positiver Mensch und motiviert Spieler, das ist für uns besonders wichtig. Gleichzeitig setzt er große Stücke auf den Nachwuchs und das soll daher auch ein Zeichen nach außen sein, dass wir weiterhin junge Talente, wie zum Beispiel Lukas Reichle, aufbauen und ihnen auch die nötige Verantwortung geben", so Obmann Harald Bründlinger. „Es ist eine Ehre nach drei Jahren wieder fix zur BBU Salzburg zurück zu kehren. Mein Ziel ist es, eine Gewinnermentalität im Team zu entwickeln, um erneut die Playoffs zu erreichen“, so Headcoach Aaron Mitchell

 

25 05 17 kolaricMarko Kolaric ist "Finals-MVP".

Die Raiders Villach (#4) sind Meister der ZWEITEN Basketball Bundesliga. Der Viertplatzierte aus der „regular season“ gewinnt das alles entscheidende 5. Finalspiel gegen UBC St. Pölten (#2) mit 96:80 – und entscheidet damit die „best-of-5“-Finalserie mit 3:2 für sich. Den Raiders gelang nach zwei Auftaktniederlagen der komplette Turnaround in der Serie. Mit drei Siegen am Stück machten sie die Titelverteidigung der Niederösterreicher zunichte. Villach gelang damit gleich beim ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte gleich der Gewinn der Meisterschaft. Zum „Finals-MVP“ – dem wertvollsten Spieler der Finalserie – wurde Center Marko Kolaric gewählt. Der ehemalige ABL-Legionär verpasste im Entscheidungsspiel mit 15 Punkten, 15 Rebounds und 8 Assists nur knapp ein „triple-double“.

Titelverteidiger UBC St. Pölten (#2) legten einen druckvollen Start hin, zwang die Raiders Villach (#4) anfangs zu vielen Ballverlusten, die prompt verwertet wurden. In den ersten fünf Minuten scorten die Niederösterreicher – angeführt von einem überragenden Martin Speiser (22 Punkte in Halbzeit eins, insgesamt 32 Zähler) 17 Punkte, Villach „nur“ 10. Doch dann stellten die Kärntner in der Defense auf eine 3-2-Zone um, brachten Eric Rhinehart – der gleich 8 Punkte am Stück scorte – und prompt war die Partie ausgeglichen. Mit 38:40 aus Sicht der Niederösterreicher ging es in die Pause. Aus dieser kam Villach enorm fokussiert: Ein baldiger 8:0-Run hievte den „Underdog“ erstmals zweistellig in Führung (47:59). Villach ließ dann nicht locker, stand weiterhin kompakt in der Zone – und machte offensiv immer wieder „big-plays“, meist gegen Ende der „shot-clock“. St. Pölten probierte viel, verlor aber zu oft den Ball (13 Turnover) und hatte schlussendlich nicht mehr das Momentum die Partie zu drehen. Villach war insgesamt die bessere Mannschaft: Dominierte in der Zone (44:22 „points-in-the-paint“) und traf deutlich hochprozentiger (54% zu 38%).

„Finals-MVP“ wurde von den Raiders Villach Center Marko Kolaric: Der Inside-Spieler war die komplette Finalserie hindurch die Konstante im Spiel der Raiders, machte im Schnitt 19,2 Punkte und holte 12,6 Rebounds. In Finale #5 krönte er seine Leistung mit 15 Punkten, 15 Rebounds und 8 Assists. 

24 05 17 tscherkashevaNatalia Tcherkasheva hat die Raiders voll im Griff.

Am Donnerstag fällt um 17.00 Uhr im Sport.Zentrum St. Pölten die Entscheidung im Kampf um den Meistertitel der ZWEITEN Basketball Bundesliga. Titelverteidiger UBC St. Pölten (#2) empfängt Herausforderer Raiders Villach (#4) zum alles entscheidenden Finale #5. Das vielzitierte Momentum landete die letzten Tage in Kärnten: Der vermeintliche Underdog schlug nach 0:2 in der „best-of-5“-Finalserie eindrucksvoll zurück, brach die Niederösterreicher in Finale #3 & #4 jeweils mit exzellenter Ballrotation und schaffte souverän den Ausgleich. Doch diese Ergebnisse sind nichts mehr wert, nur das Ergebnis aus Finale #5 entscheidet.

Viel wird an diesem Showdown von der Tagesverfassung abhängen, beide Teams kennen sich in- und auswendig, werden wohl kaum neue Varianten ausprobieren. Titelverteidiger UBC St. Pölten (#2) muss – wie schon im vierten Aufeinandertreffen dieser beiden Teams – nicht nur auf Florian Pöcksteiner (Knöchel) sondern auch auf Andreas Bauch (Wade) verzichten. Vor allem das Fehlen von Bauch, im letzten Jahr noch Finals-MVP, war auswärts beim 77:91 in Finale #4 schmerzhaft – denn mit ihm, seinem gefährlichen Distanzwürfen, wäre aus dem Comeback im letzten Viertel vielleicht gar der Turnaround möglich gewesen. Doch die Raides Villach (#4) präsentierten sich erneut geschlossen stark, körperliche Verschleißerscheinungen wurden von den Österreichern kompensiert: Tim Huber und Luka Gvodzden brachten viel Energie und reichlich Punkte. Unter Headcoach Natalia Tcherkasheva, die bei einem Sieg ihren mittlerweile 17. Titel als Spielerin und Coach feiern könnte, präsentiert sich Villach – schon fast die gesamte Saison hindurch – gut organisiert. Sie hat es geschafft, die starken Legionäre und talentierte einheimische Spieler zu einem Kollektiv zu formen, das St. Pölten in den letzten beiden Begegnungen über weite Strecken dominierte. Doch der UBC weiß, wie das Villacher-Kollektiv zu knacken ist: Mit aggressiver, energischer Defense gegen die Ballführenden Spieler. Mit genau dieser Energie brachten sich Villach in Finale #4 nochmals gehörig ins Schwitzen – und schöpften Selbstvertrauen für die mögliche Titelverteidigung.