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Kapfenberg nach dominanter zweiter Halbzeit klarer 77:60-Sieger | Bulls holen dritten Cup-Titel der Vereinsgeschichte | „MVP“ wurde Vujosevic

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Gunners kämpfen am Sonntag in ihrem sechsten Finale um den fünften Cup-Titel.

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Kapfenberg steht damit zum 7. Mal im Finale und spielt nun um den 3. Cuptitel

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Krypto Market Cup Final-4: Wer zieht ins Finale ein?

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Redwell Gunners Oberwart / Swans Gmunden / ece bulls Kapfenberg / WBC Raiffeisen Wels

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Krypto Market neuer Namenssponsor

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170210 VujosevicBogic Vujosevic beendete die "Cinderella-Story" der Mustangs im vierten Viertel.Die Top-4 Teams der Admiral Basketball Bundesliga setzen sich im Viertelfinale des Basketball Cups durch und qualifizieren sich für das Final-4. Der etwas riskante Pick des WBC Raiffeisen Wels – sie entschieden sich selbst für den BC Hallmann Vienna als Gegner – zahlte sich voll aus: sie feierten vor ihren Heimfans einen knappen 78:74 Erfolg und sicherten sich somit die dritte Final-4 Teilnahme in Folge. Der einzige Vertreter aus der ZWEITEN Basketball Bundesliga war lange Zeit an der nächsten großen Sensation dran. Nachdem die Mistelbach Mustangs bereits im Achtelfinale die Traiskirchen Lions ausschalteten, stellten sie auch die ece bulls Kapfenberg über drei Viertel vor schwere Aufgaben. Doch die bulls eroberten sich durch einen 14:0 Run im letzten Viertel die Führung zurück und gewannen am Ende 85:67. Für das Top-Duo der Liga war das Viertelfinale jeweils eine klare Angelegenheit. Die Redwell Gunners Oberwart setzten sich gegen einen arg dezimierten UBSC Raiffeisen Graz durch und die Swans Gmunden feierten nach einer fulminanten ersten Halbzeit einen deutlichen Erfolg über die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

Die Swans Gmunden qualifizieren sich nach drei Jahren wieder für ein Cup-Final 4. Der letzte Cup-Final 4 Auftritt der Swans war die knappe Finalniederlage (70:74) gegen die bulls im Jänner 2014. 2017 melden sich nun die Schwäne nach dem deutlichen Viertelfinal-Erfolg gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers zurück unter den letzten vier. In den ersten fünf Minuten verlief die Begegnung noch ausgeglichen. Dann begann aber der Swans Express so richtig zu laufen. In den nächsten 15 Minuten erspielten sich die Traunstädter eine 30-Punkte-Führung. Eine starke Defensivleistung und ein gutes Händchen von außen waren dafür verantwortlich. In der zweiten Halbzeit verloren die Schwäne etwas die Konzentration, spielten den Sieg dennoch ungefährdet Nachhause.

Der WBC Raiffeisen Wels löst zum dritten Mal in Serie das Final-4 Ticket für den Basketball-Cup. Den leichtesten Weg suchten sie sich aber selbst nicht aus. „Wenn du Cup-Sieger werden möchtest, musst du gegen alle gewinnen können.“ sagte Mike Coffin beim Pick selbstbewusst und schenkte mit dieser Wahl den WBC Fans einen 78:74 Heimsieg über den BC Hallmann Vienna. Die bessere erste Halbzeit hatten die Hausherren. Konsequent suchte der WBC den Abschluss unter dem Korb und erspielte sich somit eine 10-Punkte-Führung. In der zweiten Halbzeit kamen die Wiener dann besser ins Spiel, exekutierten ihre Plays erfolgreicher und eroberten sich die Führung. Das Schlussviertel entwickelte sich zu einem wahren Krimi, die Führung wechselte oft – keines der Team konnte sich um mehr als vier Punkte absetzen. Am Ende trafen allerdings DeJuan Wright (22 Punkte) und sein Team die besseren Entscheidungen und setzten sich mit 78:74 durch.

Die Cinderella-Story der Mistelbach Mustangs endete nach sieben erfolgreichen Vierteln gegen Teams aus der Admiral Basketball Bundesliga. Erst gelang dem Tabellenführer der ZWEITEN Basketball Bundesliga im Achtelfinale die riesen Sensation gegen die Lions, dann stellten sich auch die ece bulls Kapfenberg drei Viertel lang vor schwere Aufgaben. Eine nicht enden wollende Kampfkraft und ein sicheres Händchen von außen kompensierte die deutliche Unterlegenheit am Rebound (27:51). Allen voran Michal Semerad (26 Punkte) war von den bulls in den ersten drei Vierteln nicht zu stoppen, er erspielte für sein Team eine 6-Punkte-Führung nach 30 Minuten. Im letzten Abschnitt setzte sich aber dann die Klasse von Bogic Vujosevic (12 Punkte, 10 Assists, 6 Rebounds) und seinem Team durch. Sie starteten das finale Viertel mit einem 14:0 Run und gewannen letztendlich doch noch deutlich mit 85:67. Somit lösen die ece bulls Kapfenberg bereits zum vierten Mal in Serie das Final-4 Ticket für den Cup-Bewerb.

Der amtierende Cup-Sieger löste problemlos das Ticket für das Final-4. Gegen einen arg dezimierten UBSC Raiffeisen GrazDavid Hasenburger, Anton Maresch und Cameron Naylor konnten nicht eingesetzt werden – hatten die Redwell Gunners Oberwart in keiner Phase des Spiels Schwierigkeiten. Die Südburgenländer nahmen das Spiel, trotz der angespannten Personalsituation der Steirer, nicht auf die leichte Schulter und überzeugten durch Intensität und eine gute Defensivleistung. Vor allem am Rebound gab es für die Grazer an diesem Abend nichts zu holen, dieses Duell entschieden sie mit 46:18 für sich. Lediglich sieben Mann standen Graz Coach Lluis Pino zur Verfügung, scoren konnte lediglich die Starting-5. Die Gunners setzten sich letztendlich mit 116:72 durch und können weiter an der Titelverteidigung arbeiten.

Die Spielpaarungen des Basketball-Cup Viertelfinale im Überblick:

swans

Swans Gmunden – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

78:51 (27:15, 56:26, 66:42)

panthers  
wbc    WBC Raiffeisen Wels - BC Hallmann Vienna

78:74 (22:22, 45:35, 58:61)
 bc  
    mustangs

Mistelbach Mustangs - ece bulls Kapfenberg

67:85 (21:23, 38:41, 62:56)

bulls
gunnersRedwell Gunners Oberwart – UBSC Raiffeisen Graz

116:72 (28:15, 58:38, 95:53)
ubsc

 

Die Spiele des Basketball-Cup Viertelfinale: 

swans

Swans Gmunden

Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

panthers

78:51 (27:15, 56:26, 66:42)

Führten zur Halbzeit bereits mit 30 Punkten.

Ließen in der ersten Halbzeit 56 Punkte zu.

Trafen 50% vom Dreier.

Pflückten um 10 Rebounds weniger als die Swans.

Enis Murati

(16 Pts., 4 Reb.)

Simeon Iliev

(16 Pts., 3 Reb., 3 Ass.)

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Wir hatten eine sehr starke erste Halbzeit, in der vor allem die Defense gut funktionierte. In der zweiten Halbzeit haben wir dann die Konzentration verloren, aber wir nehmen den Sieg und freuen uns jetzt aufs Final-4.“

Simeon Iliev, Spieler der Panthers: "Wir hatten eine sehr schlechte erste Halbzeit. Vor allem die Kommunikation am Feld klappte gar nicht. Uns unterliefen zu viele Turnover und damit haben wir bereits in der ersten Halbzeit das Spiel aus der Hand gegeben. Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit nochmal alles versucht, waren aber nicht erfolgreich.“

Das Publikum sieht zu Beginn eine leichte personelle Entspannung bei den Swans, bei denen sich Toni Blazan einsatzbereit zurückmeldet - und ein ausgeglichenes und punktearmes Spiel, das in der fünften Minute 6:6 steht. Es folgt ein Gästedreier durch Marko Car, auf den die Swans mit einem 10:0-Lauf antworten - Auszeit Panthers (16:9, 7.). Das kann aber nicht verhindern, dass die Schwäne nach zehn Minuten einen zweistelligen Vorsprung haben - 27:15. Auch die Anfangsphase des zweiten Drittels gehört eindeutig den Hausherren, die in der 14. Minute bereits mit 20 Punkten voranliegen - beim Stand von 37:17 folgt das zweite Fürstenfelder Timeout. Auch das ändert wenig am Spielverlauf, Gmunden ist weiter am Drücker und geht letztlich mit 30 Punkten Vorsprung in die Kabinen.

Im dritten Viertel könen die Swans zunächts auf 61:26 erhöhen, bis zur 26. Minute kommen die Panthers wieder auf 63:35 zurück. Jetzt fehlt bei den Hausherren etwas der Elan, woran auch eine Auszeit nichts ändern kann. In der 28. Minute steht es daher nur mehr 63:42. In der Schlussphase des Abschnittes punkten die Gäste aber nicht mehr und Gmunden baut die Führung wieder auf 24 Punkte aus. Im letzen Viertel ist dann nicht mehr viel los, beide Teams fahren die Intensität zurück und die Swans fixieren mit einem ungefährdeten 78:51-Sieg ihren Final-Four-Einzug.


wbc
WBC Raiffeisen Wels

BC Hallmann Vienna

bc

78:74 (22:22, 45:35, 58:61)

WBC zieht zum dritten Mal in Serie ins Final-4 ein.

Finalist des vergangenen Jahres scheitert im Viertelfinale.

Trafen 50% vom Dreier.

Im letzten Viertel führte nie ein Team um mehr als vier Punkte.

DeJuan Wright

(22 Pts., 8 Reb.)

Stjepan Stazic

(21 Pts., 5 Ass.)

Mike Coffin, Headcoach des WBC "Wir wollten mit der Wahl von Vienna unseren treuen Fans ein Heimspiel mehr schenken und haben uns trotz mehreren Auf und Abs den Einzug ins Final Four verdient. Dank der Fans, die uns angefeuert haben, als das Spiel zu kippen drohte, konnten wir uns den Aufstieg ins Halbfinale erkämpfen. Wer da kommt ist egal, wer Cupsieger werden will, muss jeden schlagen."

Mustafa Hassan Zadeh, Spieler des BCV: „Die erste Halbzeit haben wir verschlafen. In das dritte Viertel haben wir gut gestartet, da sind auch unsere offenen Würfe reingefallen. Das letzte Viertel waren wir mental einfach nicht da - wieder verschlafen, einfache Spielzügfe vergessen und nicht gelaufen."

Davor Lamesic, Spieler des WBC: „Yesssss! Mehr ist nicht zu sagen. Am Sonntag gehts in der Meisterschaft weiter."

John Griffin, Headcoach des BCV: „Gratulation an Wels. Die bessere Mannschaft hat heute gewonnen."

Der WBC startet mit Wright, Cigoja, O'Neal, Payton und Lamesic, Vienna, wo Shawn Ray noch nicht spielberechtigt ist, mit Clemmons, Stazic, Miletic, Koch und Ferguson. Zu Beginn kann sich keine Mannschaft absetzen, beide Teams können zwar nicht hochprozentig treffen, doch in Summe 14 Offensive-Rebounds und mehrere zweite und dritte Chancen auf beiden Seiten sorgen für einen ersten ausgeglichenen 22:22-Pausenstand.

Der Anfang des zweiten Viertels gehört den Hausherren: Mit 9 Punkten in Serie und über fünf Minuten ohne Gegenpunkte kann sich der WBC zur Hälfte des zweiten Spielabschnitts eine 31:22-Führung herausspielen. Wien kommt nun auch in die Gänge und versucht vorallem von Downtown das Ruder wieder herumzureißen (34:28). Doch vorallem Lamesic, der im zweiten Viertel alleine 10 Punkte macht, lässt eine Aufholjagd der Auswärtigen nicht zu und so geht der WBC mit einer 10-Punkte-Führung bei einem Stand von 45 zu 35 in die Halbzeitpause.

Doch wer glaubt, dass dies die Vorentscheidung war, der irrt, die Pausenansprache von Coach John Griffin scheint Früchte zu tragen, denn nach zwei schnellen Punkten von Payton kann der BC Vienna mit einem 11:0-Run auf einen Punkt Differenz herankommen (47:46), was Mike Coffin zur Auszeit zwingt. Dies führt vorerst wieder zu einer 5-Punkte-Führung der Heimischen (56:51), doch Wien in der Person von Clemmons lässt nicht locker und so gehen die Gäste erstmals seit dem 4:2 44 Sekunden vor Ende in Führung (56:58), mit 58:61 geht es dann in die letzte Pause.

Zu Beginn von Viertel Nummer vier kann Vienna dank Andjelkovic eine 5-Punkte-Führung herausspielen (61:66), ehe das Spiel zu einem richtigen Krimi wird: Ein offener Schlagabtausch sorgt für insgesamt sieben Führungswechsel bis zum Schluss, 1:27 Minuten vor Ende steht es ausgeglichen 74:74, Ballbesitz Wien. Doch der BC kann nicht scoren, Miletic sorgt mit einem 5-Sekunden-Fehler für einen Ballverlust, während auf der anderen Seite Payton mit einem erfolreichem Dreier die Welser Fans jubeln lässt. Ein Steal von Lamesic, ein Block von Cigoja und ein Rebound von O'Neal sorgen so für den 78:74-Endstand und den Einzu der Welser ins Cup Final Four.


mustangs

Mistelbach Mustangs

ece bulls Kapfenberg

bulls

67:85 (21:23, 38:41, 62:56)

Führten nach 3 Vierteln mit +6.

14:0 Run zum Start des vierten Viertels brachte die Entscheidung.

Hielten sich vor allem durch eine hochprozentige Trefferquote lange im Spiel.

Dominierten am Rebound mit 51:27.

Michal Semerad

(26 Pts., 5 Reb., 3 Stl.)

Bogic Vujosevic

(12 Pts., 10 Ass., 6 Reb.)

Michal Semerad, Spieler der Mustangs: "Es war ein tolles Spiel, bei dem uns bloß die nötige Kraft für das letzte Viertel gefehlt hat.   Benjo Dygryn war leider nicht fit, da er an einer Rippenverletzung laboriert und die gesamte letzte Woche nicht trainieren konnte. Auch heute hat er das gesamte Spiel mit großen Schmerzen absolviert. Grundsätzlich waren wir gut vorbereitet - der Headcoach hat uns alles Notwendige mitgegeben - doch wie gesagt: im letzten Viertel hat uns die notwendige Kraft gefehlt.Michael Schrittwieser, Headcoach der bulls: "Es war das erwartet schwierige Spiel. Wir haben uns gut und intensiv vorbereitet, da wir gewusst haben, dass es eine harte Nuss zu knacken gilt. Das Resultat täuscht über den Spielverlauf hinweg. Erst im letzten Viertel haben wir in die richtige Defense gefunden. Wir wären auch mit einem Sieg mit +1 zufrieden gewesen."
Martin Weissenböck,Headcoach der Mustangs: "Wir können sehr stolz auf unsere Leistung sein. Vor allem angesichts der Tatsache, dass Ondrej Dygryn heute aufgrund seiner Verletzung kein Faktor war. Wäre er fit gewesen, bin ich davon überzeugt, dass wir noch weit länger mithalten hätten können. Natürlich muss man anerkennen, dass Kapfenberg im letzten Viertel für klare Verhältnisse gesorgt und letztlich verdient gewonnen hat."Marck Coffin, Spieler der bulls: "Mistelbach ist eine sehr gute, erfahrene Mannschaft. Man merkt, dass die Chemie im Team stimmt. Wenn sie die Würfe verwerten, sind sie gefährlich. Ein harter Gegner für uns. Zum Glück hat uns die Innenposition geholfen – hier sind wir athletisch überlegen gewesen. Gott sei Dank sind unsere Würfe zum Schluss gefallen, während jene der Mustangs nicht mehr gefallen sind. Es war eine gute Partie auf beiden Seiten. "
Der Gastgeber beginnt mit Sprung, Sismilich, Semerad, Prachar und Dygryn – der aufgrund seiner Rippenverletzung, die in der letzten Woche Trainings unmöglich machte – mit Schmerzen antritt. Den ersten Korb erzielt Semerad, bevor die bulls ins Laufen kommen. Die Defense auf Seiten der Mustangs ist intensiv. Nach fünf Minuten steht es 14:8 für Mistelbach, bevor sich die Gäste annähern. Das 1. Viertel endet 21:23.

Nach der ersten Minute des zweiten Viertels ist das Resultat unverändert. Dann bauen die bulls den Vorsprung aus, jedoch bleiben die Mustangs konzentriert und verlieren den Anschluss nicht. Mit 38:41 geht das Spiel in die Halbzeit-Pause.

In der zweiten Hälfte bleiben zunächst die Kapfenberger in Führung, doch zur Hälfte des 3. Viertels sind wieder die Mistelbacher vorne und bauen die Führung aus. Mit der Sirene stellt Semerad mit einem Dreier auf 62:56 für die Mustangs.

Die ersten beiden Minuten des letzten Viertels bleibt die Anzeigetafel unverändert, bevor Kapfenberg aufgrund von Freiwürfen nachzieht. Nun funktioniert auch die Defense der bulls, während den Mustangs die Kraft ausgeht. So gelingt es den Gästen in der Schlussphase, erfolgreich zu scoren, während die Mustangs glücklos bleiben. Das deutliche Resultat von 67:85 am Ende ist angesichts des Spielverlaufes nicht ganz repräsentativ, jedoch siegen die bulls letztlich verdient.



gunners
Redwell Gunners Oberwart

UBSC Raiffeisen Graz

ubsc

116:72 (28:15, 58:38, 95:53)

Sichern sich die 13. Final-4 Teilnahme.

Spielten ohne Cameron Naylor, Anton Maresch und David Hasenburger.

Ließen den Grazern am Rebound keine Chance (46:18).

Alle 72 Punkte kamen von der Starting-5.

Andell Cumberbatch

(19 Pts., 6 Reb.)

Milos Krivokapic

(32 Pts.)

Chris Chougaz, Headcoach der Gunners: "Ich bin sehr glücklich, dass wir zum zweiten Mal in Serie im Final-4 des Basketball-Cups stehen. Wir wussten bereits vorher, dass Graz einige Probleme hat. Dennoch haben wir sie respektiert und das Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen. Ich bin froh, dass wir heute wieder mit großer Rotation spielen konnten.“

Lluis Pino Headcoach UBSC: „Wir mussten wegen Verletzungen drei Spieler vorgeben. Wenn auch nur einer dieser drei fehlt ist es bereits schwer. Aber trotzdem muss ich sagen, dass unsere jungen Spieler gut gekämpft haben.“

Jakob Szkutta, Spieler der Gunners: „In der ersten Halbzeit war die Offensive sehr gut, in der Defense haben wir noch ein paar zu leichte Punkte bekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir die Intensität erhöht und deutlich gewonnen. Im Final-4 ist jetzt natürlich das Ziel den Titel zu verteidigen und wenn wir uns auf uns selbst konzentrieren, sollte das auch möglich sein.“

Georg Florian, Spieler UBSC: „Wir haben Aufgrund der Ausfälle von Anfang an versucht Schadensbegrenzung zu betreiben und uns so gut wie möglichen gegen den amtierenden Meister und Cupsieger dagegen zu stemmen. Am Ende hat man dann einfach gesehen, dass uns die Kraft ausgegangen ist – Oberwart ist der verdiente Sieger.“

Die Redwell Gunners Oberwart starten im Cup Viertelfinale gegen den UBC Raiffeisen Graz wie aus der Pistole geschossen und gehen direkt mit 13:0 in Führung. Die Steirer kommen mit der Verteidigung der Gastgeber nicht zurecht und schreiben erst nach 4 Minuten durch Krivokapic an. Graz findet dann etwas besser ins Spiel, der Vorsprung der Gunners schmilzt auf 8 Punkte (20:12). Gegen Ende des ersten Viertels sind allerdings wieder die Kanoniere dominant und beenden das 1. Viertel mit einer Führung von 13 Punkten (28:15). Der UBSC startet mit einem Dreier von Florian Richter in den 2. Abschnitt, aber Chris McNealy kontert postwendend ebenfalls mit einem erfolgreichen Distanzwurf. Auch Jamari Traylor ist nicht zu halten und erhöht die Führung auf plus 17, Max Schuecker legt mit einem Dreier sogar noch einen drauf – 6 Minuten vor der Pause führt Oberwart mit 40:18. Graz gibt sich aber noch nicht geschlagen, Richter und Krivokapic beweisen ihre Treffsicherheit und stellen auf 42:26. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit bekommen die Fans viele Punkte zu sehen – von beiden Seiten. Schlussendlich geht es mit einem klaren Vorsprung von 22 Punkten für Oberwart in die Pause (58:36).

Die Redwell Gunners machen weiter, wie sie aufgehört haben: mit Punkten. Zuerst trifft Andell Cumberbatch, dann Sebastian Käferle und auch McNealy steigt weiter aufs Gas (74:44). In dieser Tonart geht es weiter, Oberwart trifft aus allen Lagen, Graz scort nur punktuell. Drei Minuten vor dem Ende des dritten Viertels stellt Jakob Szkutta mit einem Dreier auf 88:46. Das vierte Viertel beginnt mit einem Spielstand von 95:53 und Punkten vom UBSC Raiffeisen Graz. Nach einem Dreier von Georg Wolf und Punkten von Szkutta haben die Gunners den „Hunderter“ voll (100:57). Mittlerweile kommen alle Spieler zum Einsatz, 2:30 Minuten vor dem Ende steht es 109:69. Schlussendlich ziehen die Gunners mit einem 116:72-Sieg gegen Graz ins Cup-Final Four ein.