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Kapfenberg nach dominanter zweiter Halbzeit klarer 77:60-Sieger | Bulls holen dritten Cup-Titel der Vereinsgeschichte | „MVP“ wurde Vujosevic

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Gunners kämpfen am Sonntag in ihrem sechsten Finale um den fünften Cup-Titel.

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Kapfenberg steht damit zum 7. Mal im Finale und spielt nun um den 3. Cuptitel

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Krypto Market Cup Final-4: Wer zieht ins Finale ein?

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Redwell Gunners Oberwart / Swans Gmunden / ece bulls Kapfenberg / WBC Raiffeisen Wels

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Krypto Market neuer Namenssponsor

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170325 KaeferleSebastian Käferle führt seine Gunners ins Cup-Finale.Die Redwell Gunners Oberwart fixieren bei ihrer 13. Final-4-Teilnahme den sechsten Finaleinzug. Der Titelverteidiger verbuchte vor heimischem Publikum im Semifinale des Krpyto Market Cup Final-4 einen 85:67-Erfolg über die Swans Gmunden und wahrt somit die Chance auf die erste Titelverteidigung seit 2012 (Swans). Die Schwäne konnten bei ihrem Final-4-Comeback das Spiel 25 Minuten lang offen halten, dann bliesen die Gunners zur Attacke: Eine bissige Defensive und zahlreiche Fastbreaks waren der Schlüssel zum Erfolg. Die Gunners kämpfen im morgigen Finale gegen die ece bulls Kapfenberg – sie setzten sich im ersten Semifinale gegen WBC Raiffeisen Wels durch – um den fünften Cup-Titel der Vereinsgeschichte. Tip-Off der Begegnung ist um 17.30 Uhr in der Sporthalle Oberwart. Das Spiel wird ab 17.00 Uhr live auf Sky Sport Austria übertragen.


Die Redwell Gunners Oberwart erarbeiteten sich mit einem 85:67-Semifinalsieg über die Swans Gmunden ihre Chance auf die Titelverteidigung. Den Burgenländern gelang der bereits vierte Saisonsieg über die Oberösterreicher – vor allem dank ihrer starken Defensive (18 Turnover der Swans). Eine exzellente Leistung bot Chris McNealy, der 19 Punkte machte und 7 Rebounds holte. Je 16 Zähler verbuchten Andell Cumberbatch und Jamari Traylor. Bei den Swans waren lediglich Enis Murati (19) und Michael Ojo (18) im Scoring zweistellig, sie nahmen aber auch knapp 60% aller Gmundener-Würfe.

Auch das zweite Semifinale wird von Beginn an mit viel Intensität und Aggressivität geführt, ist aber emotionaler. Oberwart attackiert stark den Korb, führt rasch mit 10:5. Doch Gmunden dreht mit drei Dreipunktern in Folge den Spielstand auf 10:17 aus Sicht der Gunners. Nun bündelt der Titelverteidiger seine Kräfte – und legt einen 16:0-Run auf das Parkett (26:17). Gmunden fängt sich, stellt defensiv auf „Zone“ um, agiert mit zwei „big-men“ und kommt so bis zur Pause auf 33:41 heran.

Der Start in die zweite Halbzeit gehört den Swans: Rasch kommen sie auf 44:47 heran, weil weiterhin – und insgesamt (47%) – nahezu die Hälfte aller Dreipunkter fallen. Doch dann gelingt es den Gunners wieder ihr Spiel aufzuziehen: Aus einer aggressiven Teamdefensive heraus gelingt es den Gunners Fastbreaks zu laufen und in entscheidenden Phasen immer wieder zuzusetzen. Vor allem Chris McNealy bot eine starke zweite Halbzeit, macht 14 seiner insgesamt 19 Zähler in den letzten 20 Minuten. Ein erfolgreicher 10:4-Start ins Schlussviertel (71:52) bringt die Gunners dann endgültig auf die Siegerstraße. 

gunnersRedwell
Gunners Oberwart
Swans Gmundenswans

85:67 (20:17, 41:33, 61:48)
Oberwart steht zum 6. Mal im Cup-Finale und kann den Titel verteidigen.Gmunden verliert erstmals in der Vereinsgeschichte ein Cup-Semifinale eines Final-Fours in fremder Halle.
Oberwart dominiert mit einer aggressiven Teamdefensive und macht 20 Punkte direkt aus Turnover.Gmunden produziert 18 Ballverluste.
Chris McNealy
(19 PTS, 7 RB)
Michael Ojo
(18 PTS, 6 RB, 6 AS, 3 TO)
Jamari Traylor, Spieler der Gunners: „Wir spielten eine aggressive Team-Defense und haben sehr hart für diesen Sieg gekämpft. Es war eine gute Leistung von uns, aber jetzt gilt es bereits uns auf morgen zu fokussieren. Es liegt nur noch ein Sieg zwischen uns und dem Titel. Wir werden alles geben.“Enis Murati, Spieler der Gunners: „Oberwart hat heute sehr hart gekämpft. Zurzeit reicht es gegen das Top-Team der Liga noch nicht ganz. Wir müssen als Team in der Zukunft noch etwas kompakter agieren.“
Chris Chougaz, Headcoach der Gunners: „Es war das erwartet schwere Duell zwischen den beiden Top-Teams der Liga. Gmunden hat einen sehr starken Roster und einen guten Coach. Mein Team zeigte heute wieder Charakter und eine starke Gewinnermentalität. Wir haben uns mit einer aggressiven Defense den Rhythmus für die Offensive geholt. Ich möchte auch unseren Fans gratulieren, die heute wieder für eine unglaubliche Stimmung gesorgt haben.“Bernd Wimmer, Headcoach der Gunners: „Es war das erwartet schwere Spiel gegen Oberwart, die mit einer aggressive Defensive agierten. Die Gunners profitierten von unseren Fehlern und konnten leichte Punkte in Fastbreaks machen. Mit einer Freiwurfbilanz von 10:35 ist es schwer ein Spiel zu gewinnen. Gratulation an Oberwart.“