claim
blitz
videohighlights
 
Bulls schlagen Swans Gmunden 82:79 | Kapfenberg feiert vierten Cupsieg der Vereinsgeschichte | Bogic Vujosevic „back-2-back-MVP“

...

Bulls folgen Gmunden ins Cupfinale | 83:73-Sieg im „Steirer-Derby“ gegen Fürstenfeld Panthers | Vorteile unter dem Korb entscheidend

...

Swans feiern klaren 98:70-Sieg im Semifinale gegen Flyers Wels | 8. Finaleinzug für Rekordcupsieger | Murati & Friedrich überragend

...

180324 VujosevicBogic Vujosevic steht zum dritten Mal in Folge im Cupfinale.Mit den ece bulls Kapfenberg hat auch der zweite Favorit das Finale (Sonntag, 17.00 Uhr) beim Raiffeisen Cup Final-4 erreicht. Der Titelverteidiger und aktuelle Tabellenführer der ADMIRAL Basketball Bundesliga gewann das zweite Semifinalspiel gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers mit 83:73. Kapfenberg steht damit, wie sein morgiger Gegner Swans Gmunden, zum bereits achten Mal in einem Endspiel um den Cuptitel. Fürstenfeld musste wie schon 2012 das Aus im Semifinale akzeptieren. Kapfenberg tat sich gegen Fürstenfeld lange schwer, erkämpfte sich aber am Ende wegen eine Vielzahl an „second-chance-points“ im vierten Abschnitt (16) und insgesamt guter Reboundarbeit (37:27) den Sieg.

Die ece bulls Kapfenberg haben ihre Chance auf die Titelverteidigung gewahrt. Der aktuelle Tabellenführer der ADMIRAL Basketball Bundesliga hat das zweite Semifinale beim Raiffeisen Cup Final-4 für sich entschieden. Im „Steirer-Derby“ besiegten sie die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers am Ende mit 83:73. Damit gewann Kapfenberg auch das dritte Cup-Spiel gegen Fürstenfeld in der Geschichte des österreichischen Basketball-Cups.

Kapfenberg versuchte von Beginn an das Tempo zu kontrollieren. Die Bulls variierten ihr Offensivspiel gekonnt, konnten sich aber in der ersten Halbzeit nur um maximal fünf Punkte absetzten. Fürstenfeld hielt wacker dagegen, weil sie ihre Anzahl an Eigenfehler gering hielten (4 TO in Halbzeit eins; Anm.) und immer wieder schwierige Würfe trafen. In der zweiten Halbzeit konnte Kapfenberg etwas an Intensität zulegen und holte sich in der 27. Minute eine 13-Punkte-Führung (61:48). Doch die Panthers bissen sich wieder zurück und zeigten großes Kämpferherz. Kapfenberg haderte im Schlussviertel mit Foulproblemen und so verkürzten die Fürstenfelder zwischenzeitlich auf 61:63 (32. Min). Gegen Ende nutzte Kapfenberg aber eine bessere körperliche Fitness zu mehr Präsenz unter dem Korb. Viele zweite Chancen wurden verwertet und schlussendlich auch die „big-shots“ getroffen.

Kapfenberg gewann am Ende verdient. Die körperlichen Vorteile unter dem Korb und eine deutlich höhere Rotation waren ausschlaggebend. Die Bulls holten um 10 Rebounds mehr als die Panthers und packten insgesamt 15. Mal am offensiven Brett zu. Daraus resultierten vor allem im vierten Abschnitt etliche „second-chance-points“. Eine starke Vorstellung bot Bogic Vujosevic (21 PTS, 7 AS), auch Kareem Jamar (16 PTS, 7 RB) hatte in der entscheidenden Phase starke Momente. Für Fürstenfeld machte Marko Car 23 Punkte. 

 

bullsece bulls KapfenbergRaiffeisen
Fürstenfeld Panthers
panthers
83:73 (21:18, 44:41, 63:55)
Kapfenberg steht nun zum achten Mal im Cupfinale und hat die Chance seinen Titel zu verteidigen.Fürstenfeld musste sich zum fünften Mal in einem Cupsemifinale geschlagen geben.
Kapfenberg entschied die Begegnung aufgrund vieler erfolgreicher zweiter Chancen im vierten Viertel.Fürstenfeld hielten sich, trotz Unterlegenheit am Rebound, bis in die Schlussphase in Schlagdistanz.
Bogic Vujosevic
(21 PTS, 7/11 FG, 7 AS)
Marko Car
(23 PTS, 5 AS)
Vujosevic 21, Jamar 16, Rados 12Car 23, Gordon 18, Ochsenhofer 14
Mike Coffin, Headcoach der Bulls: „Wir waren am Anfang des Spiels nicht ready. Es hat lange gedauert bis wir ins Spiel gekommen sind. Im Cup zählt aber nur der Sieg.“Goran Patekar, Headcoach der Panthers: „Gratulation an Kapfenberg. Wir haben heute alles gegeben. Leider mussten wir mit einem sehr kurzen Kader vor dieser schönen Kulisse spielen. Wir waren leider zu klein und haben zu viele zweite Chancen zugelassen.“
Milan Stegnajic, Spieler der Bulls: „Wir haben das Spiel am Anfang viel zu leicht genommen, weil die Panthers ohne Chris Reyes spielten. Gratulation an Fürstenfeld. Sie haben eine tolle Leistung geboten. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen.“Hannes Ochsenhofer, Spieler der Panthers: „Wir haben sehr gut gekämpft. Kapfenberg hat ein paar wichtige Würfe getroffen, die am Ende den Unterschied machten. Man kann unserer Mannschaft nur gratulieren, dass wir in unserer Situation so stark gekämpft haben.“