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Bulls schlagen Swans Gmunden 82:79 | Kapfenberg feiert vierten Cupsieg der Vereinsgeschichte | Bogic Vujosevic „back-2-back-MVP“

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Bulls folgen Gmunden ins Cupfinale | 83:73-Sieg im „Steirer-Derby“ gegen Fürstenfeld Panthers | Vorteile unter dem Korb entscheidend

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Swans feiern klaren 98:70-Sieg im Semifinale gegen Flyers Wels | 8. Finaleinzug für Rekordcupsieger | Murati & Friedrich überragend

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180325 VujosevicBogic Vujosevic ist "Cup-MVP".Die ece bulls Kapfenberg haben das Finale des Raiffeisen Cup Final-4 für sich entschieden und ihren vierten Cupsieg der Vereinsgeschichte geholt. Mit dem 82:79-Triumph über die Swans Gmunden verteidigten die Steirer ihren Titel aus dem Vorjahr. Der aktuelle Tabellenführer der ADMIRAL Basketball Bundesliga gewann damit auch den vierten aufeinanderfolgenden Titel (Cupsieger 17, Meister 17, Supercupsieger 17, Cupsieger 18; Anm.) in Folge. Rekordcupsieger Gmunden muss weiterhin auf seinen 7. Cupsieg warten und verlor nach 2014 zum zweiten Mal ein Finalspiel vor heimischem Publikum. In einer hochklassigen Finalbegegnung setzte sich Kapfenberg am Ende wegen seiner konstanteren Leistung und der besseren Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie durch (44% zu 30%). Bogic Vujosevic wurde wie schon 2017 zum „Cup-MVP“ gewählt. Der Kapfenberger Pointguard war mit 19 Punkten Top-Scorer seiner Mannschaft. Mit zusätzlich 11 Assists kam er auf ein „double-double“.


Beide Teams starteten das Cupfinale mit hoher Intensität. Vor allem am Defensivrebound ließen die beiden Mannschaften keine zweiten Chancen zu. Bei Kapfenberg lief viel über Jozo Rados, der im ersten Viertel 10 Punkte machte. Gmunden konnten sich in dieser Phase auf Tilo Klette verlassen, der 9 Punkte im ersten Abschnitt beisteuerte. Gmunden egalisierte im zweiten Viertel prompt den 21:23-Rückstand aus den ersten 10 Minuten. Gmunden haderte allerdings mit einem unglücklichen Abschluss. Kapfenberg, das Rados ab der 17. Minute mit 3 Fouls auf der Bank hatte, traf – vor allem von jenseits der Dreipunktelinie (54% zu 23% in der ersten Halbzeit) – deutlich besser und stellte mit dem Halbzeit-Buzzer auf 43:33.

In der zweiten Halbzeit stellte Gmunden auf einen Zonen-Defense um und bricht Kapfenbergs Rhythmus. Nachdem Rados sein viertes Foul kassierte (25. Min), verkürzte Enis Murati mit seinem ersten Feldkorb auf 47:49 (26. Min). Daniel Friedrich schaffte wenig später den Ausgleich zum 50:50. Die Begegnung war hochklassig, die „key-players“ übernahmen Verantwortung und hielten ihre Teams jeweils im Spiel (56:57). Kapfenberg bekam das Spiel aber mit einer guten Verteidigung in den ersten Minuten des Schlussabschnitts zunehmend unter Kontrolle. Die Steirer gingen in der 36. Minute mit 71:60 in Führung. Doch Gmunden kämpfte sich nochmals eindrucksvoll zurück: Die Swans verringerten in der Schlussminute den Rückstand auf 79:81. Kareem Jamar traf für Kapfenberg im Gegenzug nur einen Freiwurf (79:82) und Gmunden bekam die Chance auf den Ausgleich. Daniel Friedrich vergab die Chance auf eine mögliche Verlängerung.

 

swansSwans Gmundenece bulls Kapfenbergbulls
79:82 (21:21, 33:43, 56:57)
Gmunden musste sich zum zweiten Mal in einem Cupfinale geschlagen geben. Nach 2014 blieb den Swans auch 2018 ein Heimerfolg beim Cup Final-4 verwehrt.Kapfenberg verteidigt seinen Cuptitel aus dem Vorjahr und hält nun bei vier Cupsiegen.
Gmunden hatte die wichtigen Würfe erst zu spät eiskalt verwertet.Kapfenberg hatte eine deutlich bessere Trefferquote aus der Distanz (44% zu 30%).
Tilo Klette
(22 PTS, 9 RB)
Bogic Vujosevic
(19 PTS, 11 AS)
Klette 22, Friedrich 16, Rountree 11Vujosevic 19, Jamar 18, Oliver 15
Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Gratulation an Kapfenberg. Sie waren über 40 Minuten die konstantere Mannschaft. Aber ein großes Kompliment an mein Team, das sich unglaublich zurück gekämpft hat und den Fans ein tolles Finale geboten hat.“Jozo Rados, Spieler der Bulls: „Gratulation an Gmunden für diese tolle Veranstaltung. Es war eine große Werbung für den Basketball. Natürlich auch Gratulation an das Team von Gmunden. Sie haben uns einen unglaublich harten Kampf geliefert. Wir haben über einen guten Mix von Inside- und Outsidespiel die Begegnung entschieden.“
Tilo Klette, Spieler der Swans: „In der ersten Hälfte haben wir unsere Defense nicht zu Ende gebracht. Es war ein guter Kampf unserer Mannschaft. Gratulation an Kapfenberg.“Marck Coffin, Kapitän der Bulls: „Es war wie erwartet ein beinharter Kampf um den Titel. Es war ein enges Spiel und wir sind über den Sieg natürlich sehr froh. Wir waren mit unserer heutigen Leistung nicht zu 100% zufrieden. Aber am Ende zählt nur der Sieg.“