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traunseeregatta siegerehrung neu neuDie ADMIRAL BASKETBALL BUNDESLIGA ließen die Swans Gmunden und den WBC Raiffeisen Wels für einen Vormittag lang dem harten Trainingsalltag entfliehen – und luden zur „ABL-Traunseeregatta – das Oberösterreichderby im Doppelvierer“. Gegeneinander zeigten die Basketballprofis ihr Teamverständnis zu Wasser und „ruderten“ sich für die bevorstehende Saison ein, die Gmunden, mit dem ersten „Derbysieg“ in der Tasche, wohl vielversprechende starten wird. Bei perfekten äußeren Bedingungen – der morgendliche Regen verging rechtzeitig – trafen einander die Spieler des Swans Gmunden und dem WBC Raiffeisen Wels beim Gmundner Ruderverein am Traunsee, um im „Doppelvierer“ deren erstes Oberösterreich-Derby auszutragen. Perfekt instruiert wurden die Teams vom zweifachen Olympiateilnehmer Raphael Hartl und Rudervereins-Obmann Klaus Reingruber.

Nach einem kurzen Trockentraining, wo die wichtigsten Handgriffe schnell erklärt waren, ging es auch schon ans Eingemachte: Das erste Semifinale bestritten – nach einer kurzen Einruder-Phase – Gmunden 1 und Wels 1. Angeführt von Neo-Kapitän Tilo Klette dominierte Gmunden 1 das erste Semifinale und distanzierte das Welser Boot rund um Tyshawn Bell und Erwin Zulic klar. Im zweiten Halbfinale zwischen Gmunden 2 und Wels 2 sah man ein ähnliches Bild: Dank der Kraft von Swans-Center Chris McLaughlin war auch hier gegen Kevin Payton & Co rasch ein klarer Vorsprung erzielt – und der Sieg in trockenen Tüchern. Die beiden klaren Semifinalsiege machten Gmunden schlussendlich zum Gewinner der „ABL-Traunseeregatta“ – und sicherte den Swans den ersten Derbysieg der noch jungen Saison.

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Die Veranstaltung war großartig – und hat auch perfekt in die Region gepasst. Entgegen des harten Trainingsalltags war es eine gute Abwechslung für meine Jungs. Ich würde mich freuen, wenn wir während der Saison den WBC Wels so deutlich besiegen.“

Kevin Payton, Spieler WBC: „Mir hat das Rudern irrsinnigen Spaß bereitet – auch wenn ich es am Anfang sehr unterschätzt habe und es sehr kraftaufreibend ist. Für die Teamchemie war es eine fantastische Erfahrung: Damit das Boot nicht schaukelt oder gar kentert, müssen alle an einem Strang ziehen und synchron arbeiten. Das ist sehr ähnlich dem Basketball.“

Raphael Hartl, zweifacher Olympiateilnehmer im Rudern: „Auch wenn Ruderer groß sein müssen, sah das Boot voll mit Basketballern wie ein Spielzeugboot aus. Die Jungs haben aber Talent, vielleicht sollten sie noch umschulen und könnten bei der Weltmeisterschaft 2019 in Oberösterreich eine gute Figur machen.“

Karl Schweitzer, Präsident der Admiral Basketball Bundesliga: „Die Traunseeregatta – mit der klaren Angelegenheit für Gmunden – war einmal mehr ein perfektes Beispiel für eine vereinsübergreifende Aktivität, die das Mit- und Untereinander der Spieler und Trainer innerhalb der ABL fördert.“