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12 02 17 cumberbathAndell Cumberbatch (links) führte die Gunners zu einem klaren Sieg.Zum Auftakt der 22. Runde feiert das Top-Trio der ADMIRAL Basketball Bundesliga jeweils Siege: Tabellenführer Redwell Gunners Oberwart bleibt nach einem 84:68-Heimsieg über die Klosterneuburg Dukes (9) – trotz zwei Spiele weniger – klarer Spitzenreiter. Die Swans Gmunden (2) stoppen zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (5), gewinnen auswärts 74:68. Dritter bleiben die ece bulls Kapfenberg, die sich beim WBC Raiffeisen Wels (4) mit 86:68 durchsetzen – damit bereits vier Punkte vor den Oberösterreichern liegen, aber zwei Spiele mehr ausgetragen haben. Am Montag steigt zum Abschluss der 22. ABL-Runde das Spiel zwischen BC Hallmann Vienna (6) und Arkadia Traiskirchen Lions (7). Sky Sport Austria überträgt diese Begegnung ab 18.45 Uhr live.


Tabellenführer Redwell Gunners Oberwart beherrschte Schlusslicht Klosterneuburg Dukes mit 84:68 – und gewann damit auch das dritte Saisonduell. Der amtierende Meister der ADMIRAL Basketball Bundesliga brauchte zwar ein Viertel lang, um in die Gänge zu kommen – zeigte dann aber, zumindest für zwei Abschnitte, seine Stärken. Mit guten Defensivaktionen fanden die Gunners ihren Rhythmus, starkes „ball-movement“ brachte den Burgenländern immer wieder einfache Wurfchancen, die sie hochprozentig verwerteten (45% aus der Distanz). Außerdem waren sie über weite Strecken deutlich besser organisiert (8:19 Turnover). Im Schlussabschnitt stemmte sich Klosterneuburg gegen die 8. Niederlage am Stück, konnte mehrmals auf minus 13 verkürzen – aber wurde nie wirklich gefährlich. Beim Meister sorgten Andell Cumberbatch (25 PTS, 8 RB) und Chris McNealy (26 PTS, 5 RB) mit guten Feldwurfquoten für reichlich Punkte (66% bzw. 71%), bei den Dukes – denen Kapitän Romed Vieider wegen Kniebeschwerden fehlte – scorte Jurica Blazevic 23 Punkte.

Den zweiten Sieg innerhalb von nur drei Tagen gab es für die Swans Gmunden (2) über die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (5). Nach dem fulminanten 78:51-Erfolg am Freitag im Cup-Viertelfinale, hatten die Oberösterreicher – nun in der Steiermark – deutlich mehr Mühe, brachten den 74:68-Auswärtssieg erst nach einer spannenden Schlussphase über die Zeit. Dabei begannen die Schwäne erneut stark, holten zu einem 16:2-Start aus – vor allem dank Lukas Schartmüller: Der Youngster machte in dieser Phase 8 Punkte, bei 100% Wurfquote. Den „Polster“ gab die Mannschaft von Bernd Wimmer nicht mehr aus der Hand – auch wenn es gegen Ende nochmals sehr eng wurde, auch weil die Swans 20 Ballverluste einstreuten. Aber mit viel Routine und wichtigen Zählern von der Freiwurflinie, die den bis dahin von eben dort fast makellosen Panthers nicht gelangen, wurde der 15. Saisonsieg realisiert. Auch weil insgesamt besser getroffen (48% zu 34 %) und zudem der Defensivrebound (32:21) dominiert wurde. Sieggarant war ABL-Oldie Tilo Klette mit 22 Punkten und 7 Rebounds. Damit bleibt Gmunden in der Tabelle klarer Zweiter und erster Verfolger von Oberwart. Fürstenfeld liegt vorübergehend an 5. Stelle, hat aber im Kampf um die Plätze im Playoff augenblicklich die meisten Spiele absolviert (21).

Den dritten Rang konnten die ece bulls Kapfenberg vorerst absichern, die bei ihrem direkten Konkurrenten WBC Raiffeisen Wels mit 86:68 klar gewinnen konnten. Der Start gehörte noch dem WBC, der 9:2 voran lag – dann aber sukzessive ins Hintertreffen geriet. Die Steirer – noch ohne Neuzugang Nemanja Krstic – übernahmen noch in der ersten Halbzeit das Kommando (44:38). Mit exzellenter Arbeit am Rebound (47:28) zog das Team rund um Top-Performer Carl Baptiste (23 PTS, 11 RB) immer wieder zweite Chancen an Land. 22 Offensivrebounds brachten nicht nur 18 „second-chance-points“ sondern bedeuten auch ABL-season-high. Diesen Unterschied konnte der WBC nicht kompensieren. Die Bulls haben damit vier Punkte Vorsprung auf den WBC, allerdings auch zwei Spiele mehr ausgetragen.  

Abgeschlossen wird die 22. Runde am Montag (13. Februar) um 19.00 mit dem Duell zwischen BC Hallmann Vienna und Arkadia Traiskirchen Lions. Das Spiel wird aber 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria übertragen. 

Die Ergebnisse der 22. Runde im Überblick: 

panthers

Raiffeisen Fürstenfeld Panthers - Swans Gmunden

68:74 (12:20, 27:39, 49:60) 

swans
 gunners    Redwell Gunners Oberwart – Klosterneuburg Dukes

84:68 (19:16, 43:29, 66:43) 
   dukes
wbc   

WBC Raiffeisen Wels - ece bulls Kapfenberg

68:86 (29:25, 38:44, 57:63) 

bulls
bc

BC Hallmann Vienna – Arkadia Traikirchen Lions

Montag, 19.00 Uhr im Hallmann Dome, Wien X

Live auf Sky Sport Austria ab 18.45
lions t

 

Die Ergebnisse der 22. Runde im Detail:

panthersRaiffeisen
Fürstenfeld Panthers
Swans Gmundenswans
68:74 (12:20, 27:39, 49:60)
Fürstenfeld musste nach 3 Siegen in Serie wieder eine Heimniederlage einstecken, bleibt aber vorübergehend 5.Gmunden gewinnt auch sein 5. „close-game“ dieser Saison und bleibt damit klarer 2. in der Tabelle.
Fürstenfeld bot mit 34% FG eine schwache Wurfleistung. Gmunden traf 48% der Würfe. Gmunden beherrschte mit 39:32 den Rebound. Damit wurden auch 20 Turnover (zweitschlechtester Wert der Swans in dieser Saison) kompensiert.
Marko Car
(16 PTS, 6 RB, 12 AS)
Tilo Klette
(22 PTS, 7 RB, 3 AS)
Car 16, Sarlija 12, Astl 10Klette 22, Ojo 15, Blazan 9
Pit Stahl, Headcoach der Panthers: „Es war eine ärgerliche Niederlage. Gmunden hat knapp, aber verdient gewonnen. In der entscheidenden Phase haben wir die Freiwürfe nicht getroffen, Gmunden schon.“Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Es war ein schlechtes Spiel, aber schlussendlich dann doch ein verdienter Sieg.“
Die Swans legen wieder vor und gehen mit 8:2 in Führung und zwingen den Panthers-Coach zu einer frühen Auszeit. Die Panthers wirken insgesamt verunsichert und die Swans behaupten eine Führung mit +8 zur Viertelplause. Das Spiel nimmt nun Fahrt auf, die Swans spielen geradliniger und bauen die Führung auf +12 aus.

Die Panthers kämpfen sich zurück und verkürzen auf -4 (44:48), Gmunden agiert cleverer und führen weiter mit +11 zum 3. Viertel. Die Swans halten die Panthers auf Distanz bis 1:35 vor Spielende steht es aber nur mehr 65:68. Die wichtigen Treffer fallen leider nicht auf Seiten der Panthers und Gmunden rettet den Sieg mit + 6 bis zum Spielende.


gunnersRedwell
Gunners Oberwart
Klosterneuburg Dukesdukes
84:68 (19:16, 43:29, 66:43)
Oberwart feierte den 16. Saisonsieg, den 3. über Klosterneuburg und bleibt Tabellenführer.Klosterneuburg musste die 16. Saisonniederlage einstecken und ist nun schon seit 8 Spielen sieglos.
Oberwart war über weite Strecken deutlich organisierter: 17:13 Assists und 8:19 Turnover. Klosterneuburg hatte, nach dem Ausfall von Romed Vieider, zu wenig Power in der Offensive.
Andell Cumberbatch
(25 PTS bei 71% aus dem Feld, 8 RB, 2 AS)
Jurica Blazevic
(23 PTS, 6 RB, 2 ST)
McNealy 26, Cumberbatch 25, Jackson 11Blazevic 23, Rados 19, Burgemeister 9
Chris Chougaz, Headcoach der Gunners: „Wir wollten eigentlich mit viel Energie ins Spiel starten, das ist uns aber anfangs nicht gelungen. Dann haben wir wirklich gute Defensive gespielt. Gegen Ende hat uns die Konzentration gefehlt, vielleicht auch weil wir in letzter Zeit sehr viele Spiele hatten. Aber ich freu mich über diesen Sieg und wir werden weiter hart an uns arbeiten.“Zoran Kostic, Headcoach der Dukes: „Wir haben heute gegen eine starke Mannschaft, die verdient Tabellenführer ist, verloren. Trotzdem bin ich mit der Leistung meines Teams zufrieden.“
Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners: „Wir haben von Beginn an unser Tempo gefunden und in der Defensive gut gearbeitet. Dadurch haben wir uns kontinuierlich absetzen können. Im letzten Abschnitt waren wir nicht mehr frisch genug, aber es war ein verdienter Sieg für uns.“Christoph Greimeister, Spieler der Dukes: „Wir haben gut gekämpft, alles gegeben – aber Oberwart war stärker, hat verdient gewonnen.“
Die Klosterneuburg Dukes gehen gegen die Redwell Gunners Oberwart schnell mit 4:0 in Führung. Doch die Hausherren kontern ihrerseits, Chris McNealy bringt sein Team wieder voran (11:9). Die Niederösterreicher halten zu Beginn gut dagegen, im ersten Abschnitt kann sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Mit 19:16 geht es in das zweite Viertel - und die Gastgeber zünden ihren Turbo: McNealy, Jamari Traylor und Andell Cumberbatch bringen ihr Team mit einem 18:10-Run nach fünf Minuten mit 37:26 in Führung. Bei Klosterneuburg will der Ball einfach nicht in den Korb - mit 41:29 geht es in die zweite Halbzeit.

Die eröffnet Cumberbatch gleich mit einem Dreier und McNealy legt 4 Punkte nach. Die Klosterneuburg Dukes schreiben durch Burgemeister und Rados an, aber die Redwell Gunners sind weiter sehr treffsicher - zuerst Derek Jackson für Drei und dann sogar Center Benjamin Blazevic. Drei Minuten vor dem letzten Viertel führen die Gastgeber erstmals mit 20 Punkten. Das geht weiter bis zum 66:39 1 Minute vor dem Viertelende, dann schreiben die Niederösterreicher noch einmal 4 Punkte an und mit 66:43 geht es in das vierte Viertel. Das Spiel ist so gut wie entschieden, als Jackson einen weiteren Dreier trifft. Die Intensität lässt etwas nach, Klosterneuburg verkürzt bis 4 Minuten vor dem Spielende wieder auf minus 15 (75:60). Die Niederösterreicher holen zwar kurzzeitig noch etwas auf, am Ausgang des Spiels ändert das aber nichts mehr - Oberwart gewinnt mit 84:68.


wbcWBC Raiffeisen Welsece bulls Kapfenbergbulls
68:86 (29:25, 38:44, 57:63)
Der WBC erleidet nun die 3. ABL-Niederlage in Serie und verpasst den Sprung auf den 3. Tabellenplatz. Kapfenberg machte das Dutzend an Saisonsiegen voll (12), liegt nun vier Punkte vor Wels an dritter Stelle, hat aber zwei Spiele mehr ausgetragen.
Wels ließ 22 Offensivrebounds zu, bekam aus „zweiten Chancen“ 18 Punkte.Kapfenberg dominierte den Rebound mit 47:28.
DeJuan Wright
(12 PTS, 8 RB, 5 AS)
Carl Baptiste
(23 PTS, 11 RB)
O’Neal 14, Wright, Payton je 12Baptiste 23, Vujosevic 17, Krämer 16

Kevin Payton, Spieler vom WBC: "Wir waren heute nicht reads. Jetzt müssen wir arbeiten, arbeiten und arbeiten."

Filip Krämer, Spieler der Bulls: ""Ausschlaggebend waren unsere 22 Rebounds, wo Wels nur 6 hatte. Wir haben hart gekämpft und am Ende verdient gewonnen." 
Thomas Csebits, Spieler vom WBC: "Die Rebound-Statistik sagt alles über unsere Intensität in diesem Spiel aus. Wir haben noch viel Arbeit vor uns." 
Der WBC führt rasch mit 9:2. Doch dann kommen die Bulls dank einiger Treffer von draußen auf 21:17 heran. Zu Ende des 1. Viertels und es steht 29:25 für die Heimmannschaft.

Ein Treffer aus der Distanz von Zulic eröffnet das 2. Viertel. Die Welser lassen dann leichte Punkte liegen. Die Steirer kommen auf einen Punkt heran. Die Bulls kommen jetzt besser ins Spiel und führen zur Halbzeit mit 44:38.

Kapfenberg krallt sich zu Beginn des 3. Viertels  den 14. Offensive-Rebound in diesem Spiel ehe O’Neal mit zwei 3er in Folge zum 46:50 trifft. Der WBC kommt wieder in Fahrt und beim Stand von 57:63 geht es ins letzte Viertel.

Woschank eröffnet mit einem Dreier während bei den Welsern der Ball den Weg in den Korb nicht findet. Chan wird beim Stand von 57:72 ausgeschlossen. Pfeifkonzert in der Raiffeisen Arena. Nach dem 5. Foul von Lamesic reißt dem WBC nun völlig der Faden. Die Kapfenberger gewinnen verdient mit 86:68.