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170208 SchrittwieserTobias Schrittwieser verbuchte bei Erfolg sein ABL-career-high.Der Auftakt der 23. Runde hatte es in sich. Im Steiermark bejubelten die zahlreichen Fans insgesamt 191 Punkte und 26 getroffene Dreier - beides neues Saisonrekorde in der Admiral Basketball Bundesliga. Am Ende gewannen die ece bulls Kapfenberg mit 99:92 ihr erstes Saison-Derby gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers. Während bei den vergangenen Siegen der bulls meist die starke Defensive zum Erfolg führte, schlug das Team von Headcoach Michael Schrittwieser die Panthers mit ihren eigenen Waffen. Insgesamt 13 Treffer von Downtown gelangen Bogic Vujosvic, Tobias Schrittwieser und Co. Aber auch die Fürstenfelder trafen wie gewohnt und lieferten dem Lokalrivalen einen offenen Fight über 40 Minuten. Am Ende entschied die bessere Reboundarbeit der Bullen über den Sieg.

Bereits von Beginn weg erspielten sich die Hausherren einen kleinen Polster und verteidigten die Führung über die gesamte Spielzeit. Die Panthers kamen jedoch einige Male gefährlich nahe, für die Führung reichte es allerdings nie. Zu abgebrüht agierten die Bullen aus Kapfenberg auf die kleinen Runs der Panthers und setzten sich mit einer Glanzleistung in der Offensive und ein gutes Reboundverhalten durch. Neben den gewohnt zuverlässigen Akteuren Bogic Vujosevic (22 Punkte, 13 Assists) und Kareem Jamar (21 Punkte), wussten vor allem auch die Österreicher Filip Krämer sowie Tobias Schrittwieser zu überzeugen. Während Krämer mit 12 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double erzielte, gelang dem 20-jährigen Trainersohn mit 11 Punkten (3/6 Dreier) sein ABL-career high. Bei den Panthers stellte einmal mehr Insidesieler Simeon Illiev auch seine Treffsicherheit unter Beweis. Er versenkte 6 von 9 Dreier und verbuchte mit 26 Punkten sein ABL-season-high. Während die bulls mit dem 99:92 ihren dritten Tabellenplatz vorrübergehend absichern können, spitzt sich der Kampf um die Playoffplatze für die Panthers weiter zu. Zurzeit trennt sie lediglich zwei Punkte vom siebenten Tabellenplatz, haben allerdings ein Spiel weniger zu absolvieren, als ihr Verfolger aus Traiskirchen.

Die Spielpaarungen der 23. Runde im Überblick: 

bulls

ece bulls Kapfenberg – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

99:92 (28:26, 54:46, 75:68)

panthers
     dukes Klosterneuburg Dukes – WBC Raiffeisen Wels

Sonntag, 17:00 Uhr im FZZ Happyland
wbc     
   ubsc

UBSC Raiffeisen Graz – Redwell Gunners Oberwart

Sonntag, 18:00 Uhr in der Unionhalle Graz A

gunners
swans

Swans Gmunden – BC Hallmann Vienna

Montag, 19.00 Uhr in der Volksbank Arena Gmunden

Live auf Sky Sport Austria ab 18.45

 bc

 

Die Spiele der 23. Runde im Detail: 

 

bulls

ece bulls KapfenbergRaiffeisen Fürstenfeld Pantherspanthers

99:92 (28:26, 54:46, 75:68)
Neue ABL-Saisonrekorde:
191 Punkte Gesamtscore und 26 getroffene Dreier.
Gewannen erstmals in dieser Saison ein Derby gegen die Panthers.Sind seit drei Spielen ohne Sieg.
Pflückten 14 Offensiverebounds.Liefen seit dem ersten Viertel einen kleinen Rückstand hinterher.
Bogic Vujosevic
(22 Pts., 13 Ass, 6 Reb.)
Simeon Iliev
(26 Pts., 6/9 Dreier)
Bogic Vujosevic, Spieler der bulls: „Offensiv war es ein sehr gutes Spiel für uns. Allerdings müssen wir unsere Defense verbessern, 92 Punkte dürfen wir nicht zulassen. Aber es war dennoch ein wichtiger Sieg für uns.“Christoph Astl, Spieler der Panthers: "Es war ein gutes Spiel von beiden Teams, leider hat es am Ende für uns nicht gereicht. Das Problem waren die Rebounds, körperlich waren wir etwas unterlegen.
 

Karl Sommer, Präsident der Panthers: "Wir haben gut mitgehalten, waren immer knapp dran. Hätten wir am Rebound etwas besser gearbeitet hätten wir eine gute Chance auf den Sieg gehabt.“
Die ece bulls feiern in einem gut besuchten Steirer-Derby einen 99:92 Sieg gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers. Den Grundstein für den Sieg in der Admiral Basketball Bundesliga legten die Hausherren bereits in den ersten Minuten. Nach 5 Minuten noch mit 18:9 voran, kamen die Gäste mit Fortdauer des Spiels aber immer besser in die Partie. Diese war nach dem ersten Viertel noch vollkommen offen und gestaltete sich auch im zweiten Viertel noch durchaus unterhaltsam. Auf beiden Seiten waren die Offensivakteure mit viel Engagement dabei. Kapfenberg konnte unter anderem auch auf Bogic Vujosevic setzen, der vor allem in der ersten Hälfte auftrumpfte und mit 22 Punkten und 13 Assists bester Werfer der bulls war. Obwohl Kapfenberg immer wieder auf mehrere Punkte davonzog, kämpften sich die Fürstenfelder stets zurück. Vor allem Iliev sorgte mit 6 von 9 verwandelten Dreiern für Gefahr unterm Korb der bulls. Am Ende schafften es die Kapfenberger jedoch, den bereits am Anfang erspielten Vorsprung nicht mehr aus der Hand zu geben. Wie eng die Partie war, zeigt letztlich die Statistik, kommen doch sowohl die bulls als auch die Panthers auf 2er und 3er Quoten von jeweils 56% bzw. 43%.