claim
blitz
button facebook
button insta
button twitter
 

26 02 17 carMarko Car (rechts) war von Stjepan Stazic nicht zu halten.Die Redwell Gunners Oberwart festigen mit einem 80:70-Auswärtssieg bei den Swans Gmunden (2) die Tabellenführung in der ADMIRAL Basketball Bundesliga. Die Burgenländer, die in der Fremde nun weiterhin ungeschlagen sind, entscheiden auch das dritte Saisonduell klar für sich. Mit einem deutlichen 89:63-Heimsieg über die Klosterneuburg Dukes (9) bestätigen die Arkadia Traiskirchen Lions (6) ihren Aufwärtstrend, der ihnen vorläufig wieder einen Platz in den Snickers®-Playoffs 2017 gibt. Punktegleich mit den Niederösterreichern sind die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (7) und der BC Hallmann Vienna (5). Weil die Steirer mit einem 89:78-Sieg die ersten Punkte der Saison gegen Wien holen – und damit dem Fünftplatzierten wieder auf den Fersen ist. Der WBC Raiffeisen Wels (4) gewinnt beim UBSC Raiffeisen Graz (8) souverän mit 76:65 und hat ein mögliches Heimrecht im Viertelfinale mit vier Punkten Vorsprung wieder einigermaßen abgesichert.


Die Redwell Gunners Oberwart bleiben klarer Tabellenführer der ADMIRAL Basketball Bundesliga. Sie feierten auch im dritten Saisonduell mit den Swans Gmunden einen Erfolg. Das 80:70 in Gmunden war nun schon der zehnt Auswärtssieg der Burgenländer in Serie. Damit bleibt der Meister und Cupsieger weiterhin in der Fremde ungeschlagen. In einem sehr physischen geführten Spiel hatten die Gunners – ihnen fehlten Kuakumensah (Wade) und Polajk (Schulter) – den deutlich aggressiveren Start, lagen nach wenigen Minuten 12:2 in Führung. Mit viel Intensität in der Defense zwangen sie Gmunden – ohne Friedrich (Hand), Wesby (Knie) und Gaidys (Knie) – mit Fortdauer zu insgesamt 23 Turnover. So viele Ballverluste hatte die Mannschaft von Bernd Wimmer noch nie in dieser Spielzeit. Auf der anderen Seite kamen die Gunners auf 14 Steals, dem drittbesten Wert in der laufenden ABL-Saison. Außerdem kamen die Gunners, bei denen Christopher McNealy mit 20 Punkten Top-Scorer war, zu vielen einfachen Chancen – die sie hochprozentig verwerteten (67% 2P). Damit liegt Oberwart in der Tabelle bereits vier Punkte inklusive Vorteil im direkten Duell vor Gmunden und hat zudem ein Spiel weniger ausgetragen.

Im Kampf um die Teilnahme an Snickers®-Playoffs 2017 feierten die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (7) einen wichtigen 89:78-Heimsieg über BC Hallmann Vienna (5). Der erste Saisonsieg über Wien lässt die Steirer in der Tabelle wieder den Anschluss schaffen, sie liegen nun im „Packet“ mit Wien und Traiskirchen nach Punkten gleichauf, haben aber bereits ein Spiel mehr absolviert. In einer offensiv sehr attraktiv geführten Begegnung entschied ein 19:6-Run der Hausherren gegen Ende des dritten Viertels zu ihren Gunsten. Darüberhinaus geigte Marko Car auf, netzte insgesamt 35 Punkte – und verpasste sein eigens „ABL-season-high“ um nur vier Zähler. Neben Car, der 6 von 9 Dreipunkter versenkte, war die gesamte Mannschaft aus der Distanz gut eingestellt, traf insgesamt 59%. Wien ließ vor allem am Rebound aus, verlor dieses Duell mit 31:35 – und auch ihre beiden Top-Scorer Anthony Clemmons (10) und Predrag Miletic (7) hatten nicht ihren besten Tag.

Mit einer exzellenten Trefferquote von außen bestätigten auch die Arkadia Traiskirchen Lions (6) ihren Aufwärtstrend: Die „Löwen“ entschieden bereits das 6. „Niederösterreich-Derby“ in Folge zu ihren Gunsten, besiegten Tabellenschlusslicht Klosterneuburg Dukes mit 89:63. Traiskirchen hatte die Begegnung von Beginn an unter Kontrolle. Weil sie einerseits dem besten „Rebound-Team“ der ABL nur 28 Boards gaben, selbst 40 holten, und mit 63% vom Dreier (12/19) für einen neuen Saisonrekord sorgten. Florian Trmal schrammte mit 22 Punkten, bei 5/7 vom Dreier, und 9 Rebounds nur knapp an einem „double-double“ vorbei.

Der WBC Raiffeisen Wels lässt den vierten Tabellenplatz wieder komfortabler wirken: Der 76:65-Auswärtssieg beim UBSC Raiffeisen Graz bringt den Oberösterreichern zu den Verfolgern wieder ein Guthaben von vier Punkten. Graz weist nach seiner 17. Saisonniederlage bereits 10 Punkte Rückstand auf einen Platz in den Snickers®-Playoffs 2017 auf. Dabei boten die Steirer, erneut ohne Cameron Naylor, in der ersten Halbzeit eine beherzte Leistung, zeigten gegen den oberösterreichischen Favoriten guten Basketball. Mit Fortdauer spielte Wels aber seine körperlichen Vorteile unter dem Korb aus: 35:25 endete das Reboundduell und Lamesic, Chan und Cigoja trafen 15 ihrer 21 Versuche unter dem Brett. 

Die Ergebnisse der 25. Runde im Überblick: 

swans

Swans Gmunden – Redwell Gunners Oberwart

70:80 (8:22, 30:43, 51:64) 

gunners
   lions

Arkadia Traiskirchen Lions – Klosterneuburg Dukes

89:63 (29:13, 50:24, 73:42) 

dukes  
   panthers

Raiffeisen Fürstenfeld Panthers – BC Hallmann Vienna

89:78 (17:16, 41:39, 69:55) 

bc
ubsc

UBSC Raiffeisen Graz – WBC Raiffeisen Wels

65:76 (13:13, 35:40, 47:60) 

 wbc

 

 

Die Ergebnisse der 25. Runde im Detail:

 

swansSwans GmundenRedwell
Gunners Oberwart
gunners
70:80 (8:22, 30:43, 51:64)
Gmunden kassiert die 3. Saisonniederlage gegen Oberwart, bleibt damit mit vier Punkten Differenz und einem Spiel mehr Zweiter der Tabelle.Oberwart bleibt auch im 10. Auswärtsspiel der Saison ungeschlagen und hat bei einem Spiel weniger vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Gmunden.
Gmunden unterlaufen 23 Turnover, so viele wie noch nie in dieser Saison.Oberwart verteidigt aggressiv und physisch, bekam dadurch 14 Steals (drittbester Wert der Saison).
Austin Steed
(8 PTS, 6 RB, neben Mitchell der einzige Spieler mit einer positiven +/-Statistik)
Jamari Traylor
(18 PTS, 8/9 FG, 9 RB)
Ojo 14, Mitchell 13, Murati 12;McNealy 20, Traylor 18, Jackson 17;
Daniel Friedrich, Spieler der Swans: „Wir haben nicht mit der richtigen Intensität begonnen, waren nicht ready. Dem gesamten Spiel mussten wir dann einem Rückstand hinterherlaufen. Den konnten wir nicht mehr wettmachen. Wir hatten viel zu viele Turnover und den Gunners zu viele leichte Punkte ermöglicht. Das kann gegen Oberwart nicht gut gehen.“Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners: „Es war das erwartet harte Spiel. Die beiden Top-Teams standen sich gegenüber. Wir haben viel besser gespielt als noch am Freitag. Wir haben gleich zu Beginn einen guten Rhythmus gefunden. Gegen Ende waren wir dann ein wenig unkonzentriert in der Defensive, aber wir konnten uns wieder auf unsere Stärken berufen und haben dann verdient gewonnen.“
Gmunden fehlten Daniel Friedrich (Mittelhandknochenbruch), Povilas Gaidys und Alex Wesby.Oberwart konnte Cedric Kuakumensah (Stressfraktur des Wadenbeins) und Renato Poljak (Schulter) nicht einsetzen.
Die Swans legen einen klassischen Kaltstart hin: Nach nicht einmal zwei Minuten führen die Gäste mit 10:2 und Bernd Wimmer muss sehr früh die erste Auszeit nehmen. Bis zur 6. Minute wird der Gmundner Rückstand dann kaum noch größer (6:16), in den Schlussminuten von Hälfte eins sind dann die Gunners aber wieder am Drücker und gehen mit 14 Punkten Vorsprung in die erste Pause. Im zweiten Viertel können die Schwäne dann die Begegnung ausgeglichen halten, zwischenzeitlich kommt man sogar auf sieben Punkte heran (28:35, 17.). Bis zur Halbzeit kann Gmunden dann aber nicht mehr als einen Punkt von der Oberwarter Führung wegknabbern.

Auch im dritten Viertel kommt nach einem 14:2-Lauf zum 51:60 noch einmal Hoffnung bei den Swans auf (28.), die letzten beiden Körbe in diesem Abschnitt machen aber die Gunners, die damit auch in den Schlussabschnitt mit einem zweistelligen Vorsprung gehen. Dort lässt der Tabellenführer nichts mehr anbrennen, und kommt in einer Begegnung, die letztlich bereits in den Anfangsminuten entschieden wurde, zu einem 80:70-Erfolg. 

 

lions

Arkadia
Traiskirchen Lions
Klosterneuburg Dukesdukes
89:63 (29:13, 50:24, 73:42)
Traiskirchen landet nun schon den 3. Heimsieg in Serie, der ihnen wieder Platz 6. in der Tabelle bringt. Klosterneuburg kassierte die 11. Niederlage am Stück und verliert damit auch das 6. „Niederösterreich-Derby“ in Serie.
Traiskirchen hält das beste „Rebound-Team“ der ABL dort kurz (40:28) und trifft sensationelle 63% vom Dreier.  Klosterneuburg fehlte Kapitän Romed Vieider und damit erneut viel Verantwortung im Offensivbereich.
Florian Trmal
(22 PTS, 5/7 3P, 9 RB)
Christoph Greimeister
(15 PTS, 8 RB)
Trmal 22, Draskovic 18, Detrick 15;Greimeister 15, Bezhanishvili 13, Blazevic 12;
Stefan Grassegger, Assistent-Coach der Lions: „Wir haben den Trend vom Oberwart-Spiel fortsetzen können und haben nun auch das dritte Duell gegen Klosterneuburg verdient gewonnen. Wir waren ganz klar die bessere Mannschaft und haben genau gewusst was wir offensiv und defensiv zu tun haben. Der Sieg ist in dieser Höhe verdient. Kompliment auch an Klosterneuburg, das über 40 Minuten gekämpft hat.“Zoran Kostic, Headcoach der Dukes: „Wir hatten heute eindeutig zu wenig Selbstvertrauen.“
Florian Trmal, Spieler der Lions: „Wir haben heute offensiv und defensiv einen sehr guten Basketball gezeigt. Wir haben schon in Oberwart gut exekutiert, heute vielleicht noch die Spur besser. Jetzt müssen wir dranbleiben, um die bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs zu schaffen.“Jurica Blazevic, Spieler der Dukes: „Traiskirchen hat verdient gewonnen. Sie waren zu Beginn viel wacher als wir und insgesamt natürlich deutlich tiefer besetzt.“
Traiskirchen musste Terence Aryee (Mittelfußknochenbruch) vorgeben.Bei Klosterneuburg fehlt Kapitän Romed Vieider (Knorpelschaden im Knie) bis Saisonende.
Coach Gresta schickt mit Danek, Detrick, F. Trmal, Vay und Draskovic dieselben fünf Löwen wie beim Überraschungssieg in Oberwart zu Beginn aufs Feld. Bei den Gästen lässt Trainer Kostic die jungen Österreicher Leydolf, Burgemeister, Blazevic, Bezhanishvili und Nationalteamspieler Rados starten. In den ersten Minuten haben Danek & Co. Probleme mit dem Zonen-Pressing der Klosterneuburger, nach zwei gespielten Minuten führen die Dukes mit 6:2. Danach wachen die LIONS aber auf, können angeführt von einem gut werfenden Detrick auf 9:9 ausgleichen. Ein Timeout von Dukes-Coach Kostic bringt die Löwen in dieser Phase auch nicht aus der Ruhe, durch gute Spielzüge findet Traiskirchen immer den freien Spieler und baut mit einem 18:0 Run die Führung bis zur ersten Viertelpause auf 29:13 aus.

Im zweiten Abschnitt geht es ähnlich weiter, die LIONS wirken sowohl in der Offense als auch in der Defense konzentrierter als die Dukes. Diese scheinen mit der Situation nicht gut zurechtzukommen, wirken hektisch in ihrem Spielen und lassen mehrere einfache Chancen unter dem Korb liegen. Der Vorsprung der Löwen wächst daher immer weiter an, zur Halbzeit führen Danek & Co. 50:24.

Nach der Pause kommen die Klosterneuburger zwar wesentlicher selbstbewusster aus der Kabine, doch Traiskirchen lässt den Vorsprung weiterhin nicht kleiner werden, nach 25 gespielten Minuten führen sie immer noch mit +26. Durch einen gut treffenden F. Trmal wird dieser bis zur letzten Viertelunterbrechung weiter auf 73:42 ausgebaut.

Das Spiel scheint nach 30 Minuten endgültig entschieden, beide Coaches geben ihren jungen Spielern im letzten Abschnitt viel Spielzeit. Die Führung der LIONS wird nur minimal kleiner bis zum Schluss, am Ende steht ein 89:63 Heimsieg auf der Habenseite der Löwen. 

 

panthersRaiffeisen
Fürstenfeld Panthers
BC Hallmann Viennabc
89:78 (17:16, 41:39, 69:55)
Fürstenfeld landet nach drei Niederlagen in Serie wieder einen Sieg. Der erste Saisonerfolg über Wien lässt die Panthers nach Punkten mit dem 5. und 6. gleichziehen. Sie bleiben aber am 7. Tabellenplatz.Wien (5) kassiert die bereits 7. Auswärtsniederlage der Saison und verpasst es damit sich von den Verfolgern Traiskirchen und Fürstenfeld abzusetzen.
Fürstenfeld trifft sensationelle 59% vom Dreier. Wien unterliegt dem schlechtesten „Rebound-Team“ in dieser Kategorie mit 31:35.
Marko Car
(35 PTS, 6/9 3P, 13 RB)
Sebastian Koch
(22 PTS, 6 RB)
Car 35, Sarlija 18, Ochsenhofer 14;Stazic 26, Koch 22, Clemmons 10;
David Jandl, Spieler der Panthers: „Wir haben heute gekämpft und verdammt schwierige Würfe getroffen. Aber egal, die Chance auf die Playoffs lebt.“John Griffin, Headcoach vom BCV: „Es war eine bessere Mannschaftsleistung der Panthers. Sie haben verdient gewonnen.“
Fürstenfeld trat weiterhin ohne Pointguard Jakob Ernst an. 
Beide Mannschaften starten konzentriert in das Spiel, das zunächst einmal sehr ausgeglichen ist. Keine Mannschaft kann sich im 2. Viertel entscheidend absetzen, die Panthers führen zu Pause knapp mit +2 (41:39).

Die Panthers starten besser in das 3. Viertel und erzielen mit einem 10:0-Run erstmals eine +13-Führung und behaupten diese mit einem Offensiv-Spektakel. Vienna kämpft sich nochmals mit einem 5:0-Run zurück und verkürzen auf -9 (69:60). Ochsenhofer und Car sind der Folge "on fire" und erzielen eine +14 Führung in Minute 36. In der Folge spielen die Panthers routiniert den wichtigen Sieg nach Hause. Ein wichtiger Sieg für die Playoffs.

 

ubsc
UBSC Raiffeisen Graz
WBC Raiffeisen Wels
wbc
65:76 (13:13, 35:40, 47:60)
Graz bleibt in der Tabelle 8. und weist bereits 10 Punkte Rückstand auf einen Platz im Playoff auf.
Wels zieht nach Punkten wieder mit dem 3. Kapfenberg gleich, hat aber ein Spiel weniger absolviert.
Graz trifft nur 43% aus dem Feld.
Wels beherrscht mit 35:25 den Rebound.
Anton Maresch
(23 PTS, 5 RB, 4 AS)
Davor Lamesic
(21 PTS, 6 RB, 3 AS)
Maresch 23, Krivokapic 16, Brcina 8;
Lamesic 21, Cigoja 14, Chan 11;
Lluis Pino Vera, Headcoach vom UBSC: „Ich bin stolz auf mein Team. Es hat heute super gekämpft.“
Mike Coffin, Headcoach vom WBC: „Es war ein sehr schweres Spiel, wie zu erwarten. Schlussendlich haben wir unseren Größenvorteil gekonnt ausgenutzt.“
Georg Florian, Spieler vom UBSC: „Wir haben heute mit viel Einsatz gespielt, Wels aber seine Vorteile gekonnt ausgenutzt.“
 
Graz setzte Cameron Naylor nicht ein.
 
Ein starker Start des UBSC Raiffeisen Graz, der nach 4 Minuten mit 8:3 gegen WBC Raiffeisen Wels ohne ihren Spieler Wright voran liegt. Die Oberösterreicher erfangen sich langsam, beginnen besser zu treffen und verteidigen stärker. Das erste Viertel endet 13:13. In der 14. Minute häufen sich die Unkonzentriertheiten in der Offensive und Fehler in der Defensive bei UBSC Raiffeisen Graz und WBC Wels setzt sich mit 24:19 ab. Graz kann den Rückstand kurz verkürzen, aber mit 35:40 gehen die Teams in die Halbzeitpause. In der 27. Minute setzt sich dann der WBC Wels endgültig ab, sie nützen ihren Größenvorteil, dazu eine bessere Trefferquote und sie fahren mit einen weiteren Sieg nach Hause. Die Grazer kämpfen beherzt, aber bringen sich mit unnötigen Turnover und Fehlwürfen um den Lohn ihrer Arbeit. WBC Wels gewinnt verdient mit 76:65 in Graz.