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170305 Danek"Regisseur" Benni Danek mit Assist-Rekord (16).Für die beiden Tabellenschlusslichter setzte es in der 26. Runde der Admiral Basketball Bundesliga deutliche Niederlagen. Die Arkadia Traiskirchen Lions stellten zahlreiche neue Saisonrekorde auf und gewannen zu Gast beim UBSC Raiffeisen Graz mit 108:51. Damit verbuchten sie nicht nur die meisten Punkte in einem Spiel, sondern gewannen auch mit der höchsten Differenz (+57) in der laufenden Saison. Doch das sollten noch lange nicht die einzigen Bestleistungen dieser Begegnung bleiben. Auch die Swans Gmunden hatten gegen die Klosterneuburg Dukes keine Probleme. Bereits in den ersten Minuten setzten sich die Oberösterreicher ab und verbuchten einen ungefährdeten 70:53 Erfolg in Klosterneuburg. 

Die Arkadia Traiskirchen Lions verbuchten zu Gast beim UBSC Raiffeisen Graz den dritten Erfolg in Serie und konnten somit den wichtigen sechsten Platz zumindest vorrübergehend etwas absichern. In allen Belangen waren die Niederösterreicher an diesem Abend gegen ersatzgeschwächte Steirer – David Hasenburger fehlte, Cameron Naylor ist nicht mehr Teil des Teams – überlegen und schnappten sich einen Rekord nach dem anderen. Aus einer geschlossenen Kollektivleistung des Löwenrudels ragte der Regisseur Benedikt Danek heraus. Der beste Assistgeber der Liga brach mit 16 Assists nicht nur den bestehenden Saisonrekord von Bogic Vujosevic (13), sondern machte mit 13 Punkten sein viertes Double-Double in dieser Saison perfekt. Aber auch der Größte der Lions war auf erfolgreicher Rekordjagd. In den nur etwas mehr als 28 Minuten in denen Milovan Draskovic am Feld agierte, erspielten die Löwen einen Vorsprung von 56 Punkten. Auch er verbuchte mit 20 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double. Damit nicht genug mit den Rekorden: die Löwen brachen außerdem den eigens aufgestellten Saisonrekord von der Dreipunktelinie. Erst letzte Woche stellten sie mit 62% getroffener Dreier gegen die Dukes eine neue Bestleistung auf, die sie heute mit 72% noch einmal selbst deutlich überboten. Deutlich überbieten konnten die Lions auch den Assistrekord, mit insgesamt 35 Zuspielen die zu einem direkten Korberfolg führten, schlugen sie den bestehenden Rekord der Swans um sechs Assists.

Auch die Swans Gmunden wurden ihrer Favoritenrolle gegen die Klosterneuburg Dukes gerecht. Ohne Michael Ojo (Schulterverltzung), dafür wieder mit Alex Wesby erspielten sich die Oberösterreicher gleich von Beginn wer eine komfortable Führung. Vor allem Enis Murati (20 Punkte) und Austin Steed (17 Punkten) bereiteten den jungen Herzögen Kopfzerbrechen. Eine gute Phase im dritten Viertel stimmt aber Zoran Kostic und sein Team für die Zukunft positiv. Bei den Niederösterreichern überzeugte einmal mehr Jozo Rados, der mit 19 Punkten uns 12 Rebounds sein 16. Double-Double der Saison verbuchte. Damit ist er die unangefochtene Nummer-1 dieser Kategorie. Die Dukes erwischten einen rabenschwarzen Tag von der Dreipunktelinie. Lediglich ein einziger Wurf von zwölf Versuchen fand das Ziel. Am Ende setzten sich die Schwäne ungefährdet mit 70:53 durch.


Die Spielpaarungen der 26. Runde im Überblick:

 

wbc

WBC Raiffeisen Wels – BC Hallmann Vienna
70:77 (18:23, 31:32, 51:50)

bc
  dukes Klosterneuburg Dukes – Swans Gmunden
53:70 (9:20, 18:34, 34:52)
 swans 
   ubsc

UBSC Raiffeisen Graz –Arkadia Traiskirchen Lions
51:108 (11:25, 24:52, 34:85)

lions
gunners

Redwell Gunners Oberwart – ece bulls Kapfenberg
Montag, 19.00 Uhr in der SPH Walfersam
Live auf Sky Sport Austria ab 18.45

 bulls

 

Die Sonntagsspiele der 26. Runde im Detail:

ubsc

UBSC Raiffeisen GrazArkadia Traiskirchen Lionslions

51:108 (11:25, 24:52, 34:85)
Höchste Niederlage der Saison.Dritter Sieg in Serie.
David Hasenburger konnte nicht eingesetzt werden.Brachen zahlreiche Rekorde (Score, Differenz, 3P%, Assists)
Armin Domitner
(13 Pts., 4 Reb.)
Benedikt Danek
(13 Pts., 16 Ass.)
Michael Fuchs, Manager UBSC: „Eine sehr gute Trefferquote der Lions, und ihr Vorteil am Rebound, das war es dann.“

Helmut Niederhofer, Sprtlicher Leiter Lions: „Ein unglaubliches Spiel meiner Mannschaft.“

Georg Florian, Spieler UBSC: „Gratulation an Traiskirchen, sie haben sehr gut getroffen.“

 

Ein kurze Führung des UBSC Raiffeisen Graz, mit 6:2 in der 2. Minute, und dem Ausgleich von Arkadia Traiskirchen in der 4. Minute zum 8:8. Dann begannen aber die Wurffestspiele der Löwen in Graz. Außerdem nützten sie ihren Größenvorteil, da der Grazer Hasenburger nicht eingesetzt werden konnte. Man kann manchen UBSC Raiffeisen Graz  Spieler nicht mangelnden Einsatz vorwerfen, aber die Niederösterreicher trafen aus allen Lagen auch gegen die mitspringende Grazer Verteidigung, der Grazer Coach wechselte die Art der Verteidigung, aber 72.2% von der Dreierlinie sieht man nicht jeden Tag. Graz kam in der 14. Minute noch mal auf 20:28 heran, aber Traiskirchen zeigte tolles Basketball in Graz, Benedikt Danek machte 16 Assists und 13 Punkte, Draskovic holte 13 Rebounds und machte 20 Punkte, Vay traf von seinen 6 Dreierversuchen unglaubliche 5 Stück. Die Arkadia Traiskirchen Loins gewinnen  mit 51:108 in Graz. 

dukes

Klosterneuburg DukesSwans Gmundenswans

53:70 (9:20, 18:34, 34:52)
12. Niederlage in Serie. Wesby feierte Comeback, Ojo konnte nicht einesetzt werden.
Trafen lediglich 1 von 12 Dreiern.Pflückten 40 Rebounds.
Jozo Rados
(19 Pts., 12 Reb.)
Enis Murati
(20 Pts., 5 Ass.)
Zoran Kostic, Headcoach Dukes: „Wir waren heute nicht bereit, die gute Phase im dritten Viertel stimmt mich aber positiv für zukünftige Aufgaben.“

Markus Pinezich, Assistant Coach Swans: „Wir haben heute verdient gewonnen, jetzt gilt die Vorbereitung dem Spiel gegen Graz."

Die Swans, die neben Friedrich und Gaidys auch auf Ex-Duke Michael Ojo verzichten mussten, übernahmen von Beginn weg das Kommando und ließen in den ersten fünf Minuten nur vier Dukes-Punkte zu. Klosterneuburgs Headcoach Zoran Kostic probierte bereits im ersten Viertel einiges aus und wechselte oft. Die hoch favorisierten Gäste bauten ihre Führung bis zur Halbzeit kontinuierlich aus, da lagen sie bereits mit 34:18 voran.

Nach Seitenwechsel traten die Dukes selbstbewusster auf und verkürzten den Rückstand auf zehn Punkte. Sie ließen mit hoher Intensität nochmals Hoffnung auf eine Aufholjagd aufkeimen, gegen Ende des dritten Viertels zogen die Gmundner aber wieder auf 18 Punkte davon. Damit war die Luft draußen. Die Dukes betrieben zwar in den Schlussminuten noch etwas Ergebniskosmetik, die Swans spielten den Sieg aber sicher nach Hause und siegten am Ende verdient mit 70:53.