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170318 CoffinMarck Coffin verbuchte bei Sieg über die Swans sein zweites ABL-Double Double.In der 29. Runde der Admiral Basketball Bundesliga lösten die Redwell Gunners Oberwart vorzeitig ihr Halbfinalticket. Gegen den WBC Raiffeisen Wels feierten sie mit 81:57 den 13. Auswärtssieg und bleiben damit in der Ferne weiter ungeschlagen. Die Arkadia Traiskirchen Lions nähern sich nach einem 85:64 Erfolg über die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers den Snickers Playoffs. Vier Punkte und das direkte Duell liegen sie zurzeit vor dem einzigen Team, das sie noch aus der Top-6 verdrängen könnte. Noch näher an einem Playoffplatz sind die ece bulls Kapfenberg. Nach einem ungefährdeten 75:67 Erfolg über die Swans Gmunden sind die Steirer bereits hauchdünn vor der vorzeitigen Qualifikation.

Die Redwell Gunners Oberwart scheinen sich in der Raiffeisen Arena Wels weiterhin wohl zu fühlen. Nicht nur, weil sie im vergangenen Jahr dort den Meisterschaftspokal in die Höhe stemmten, sondern auch, weil sie in der Messestadt seit 824 Tagen kein Spiel mehr verloren. Für den WBC Raiffeisen Wels läuft es eine Woche vor dem Krypto Market Cup Final-4 so gar nicht nach Wunsch. Seit vier Spielen gelang dem Team von Mike Coffin kein Erfolg mehr. Auch gegen die Gunners blieben die Welser von Beginn an ohne Chance. Eine aggressive Defense der Gäste ließ keinen Offensivrhythmus zustande kommen und zwang die Welser zu 18 Turnover. Die Gunners hingegen spielten über 40 Minuten fokussierten Basketball und lieferten eine gelungene Generalsprobe für das Final-4. Ein anderes Gesicht will jedenfalls DeJuan Wright am kommenden Wochenende zeigen. „Bei uns funktioniert derzeit nicht viel. Diese Woche wird sehr intensiv. Wir wollen beim Final Four anders auftreten.“

Zwei weitere Teilnehmer des Krypto Market Cup Final-4 standen sich in Kapfenberg gegenüber. Die ece bulls Kapfenberg starteten deutlich energischer und entschlossener als die Swans Gmunden. Vor allem an Fastbreak und am Rebound machten die Bullen dem zweitplatzierten Team aus Gmunden das Leben schwer. In der ersten Halbzeit fand das Team von Bernd Wimmer nicht den gewohnten offensiven Rhythmus. Auch von der Bank kamen zu wenige Impulse – lediglich fünf Punkte steuerten die Wechselspieler bei. Die Schwäne versuchten zwar sich noch einmal zurückzukämpfen, zu abgebrüht agierten aber Marck Coffin (12 Punkte, 10 Rebounds) und sein Team. Mit diesem Erfolg stehen die Kapfenberger bereits hauchdünn für der Qualifikation für die Snicker Playoffs. Swans Manager Harald Stelzer zeigte sich mit dem Einsatz seines Team unzufrieden. „Mit so wenig Intensität wie wir heute gezeigt haben, kann man in Kapfenberg kein Spiel gewinnen.“

Ein weiterer großer Schritt in Richtung Snicker Playoffs gelang den Arkadia Traiskirchen Lions. Gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers feierten sie mit einem ungefährdeten 85:64 den vierten Saisonerfolg gegen die Steirer. Die Panthers überraschten die Niederösterreicher zwar mit einer Zonendefense, auf diese hatte allerdings das Team von Luici Gresta die perfekte Antwort. Mit 17 getroffenen Dreiern (von 36 Versuchen) stellten die Löwen einen neuen Saisonrekord auf. Alleine das Trio Florian Trmal, Benedikt Danek und Fabricio Vay traf 13 von 26 von Downtown. Milan Draskovic hingegen arbeitete intensiv unter dem Korb und verbuchte mit 14 Punkten und 14 Rebounds ein Double-Double. Die Lions verbuchten in ihren letzten sechs Spielen fünf Siege und kletterten damit vorrübergehend auf den vierten Tabellenplatz. Den jüngsten Leistungen der Niederösterreicher zollte auch Panthers Coach Pit Stahl Respekt. „Wenn die Lions komplett sind, sind sie für mich zurzeit das mit Abstand stärkste Team der Liga. Das haben sie heute eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Die Spielpaarungen der 29. Runde im Überblick:

 wbc

WBC Raiffeisen Wels – Redwell Gunners Oberwart
57:81 (11:24, 20:40, 39:63)

gunners
  bulls   ece bulls Kapfenberg -  Swans Gmunden
75:67 (26:14, 38:30, 59:45)
swans    
 panthers

Raiffeisen Fürstenfeld Panthers – Arkadia Traiskirchen Lions
64:85 (14:21, 25:40, 45:63)

 lions
bc

BC Hallmann Vienna – UBSC Raiffeisen Graz
Freitag 24.03., 19:30 Uhr im Hallmann Dome

  ubsc

 

Die Spiele der 29. Runde im Detail:
 

wbc

WBC Raiffeisen WelsRedwell Gunners Oberwartgunners

57:81 (11:24, 20:40, 39:63)
Vierte Niederlage in Serie.Bleiben auswärts ungeschlagen.
Begingen 18 Turnover.Lösen vorzeitig das Semifinalticket.
Dejan Cigoja
(16 Pts., 5 Reb.)
Jamari Traylor
(17 Pts., 11 Reb.)
Davor Lamesic, Kapitän WBC: „Wenn nichts geht, dann geht nichts. Jetzt müssen wir uns auf das final 4 vorbereiten.“Chris McNealy, Spieler der Gunners „Wir waren heute sehr fokussiert und haben eine harte Defense gespielt. Es war bereits eine gute Vorbereitung für das Cup Final-4.“
DeJuan Wright, Spieler WBC: „Bei uns funktioniert derzeit nicht viel. Diese Woche wird sehr intensiv. Wir wollen beim Final Four anders auftreten.“Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners „Es war heute wichtig einen guten Gegner vor dem Final-4 zu haben. Wir haben über fast 40 Minuten unseren Basketball gespielt und am Schluss verdient gewonnen.“
Der WBC beginnt stark und führt nach 1:40 mit 9:2. Aber auch die Gäste finden dann besser ins Spiel. Nach 10 Minuten steht es 11:24 aus Sicht des WBC. Im zweiten Spielabschnitt dann ähnliches Bild wie im ersten. Die Welser finden nicht ins Spiel und zur Halbzeit steht es 40:20 für die Burgenländer. Die Gunners machen die einfachen Punkte während sich der WBC nicht durchsetzen kann. Auf Seiten der Welser geht nicht viel in den Korb und so steht es nach 3 Vierteln 39:63. Im Schlussviertel sind es wieder die Gäste die besser starten und auf 75:49 davonziehen. Bei den Welsern bekommen die Jungen noch Spielminuten. Die Gunners gewinnen verdient mit 57:81


bulls

ece bulls KapfenbergSwans Gmundenswans

75:67 (26:14, 38:30, 59:45)
Stehen kurz vor der Playoff-Qualifikation.Entschieden trotz Niederlage das direkte Saison-Duell gegen Kapfenberg für sich.
Gewannen das Duell am Rebound mit 35:29.Lediglich fünf Punkte kamen von der Bank.
Marck Coffin
(12 Pts., 10 Reb.)
Michael Ojo
(22 Pts., 6 Reb.)
Armin Woschank, Kapitän der bulls: „Wir haben großteils das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben sehr aggressive Defense gespielt und die Gmundner etwas überrascht. Es war eine sehr gute Partie von uns, wir hätten noch höher gewinnen können, doch zum Schluss unterliefen uns ein paar Fehler.“Tilo Klette, Spieler der Swans „Wir haben schlecht angefangen und in der ersten Halbzeit viele Fastbreaks und Offensivrebounds zugelassen. Selber haben wir in der Offense keinen Rhythmus gefunden. In der zweiten Hälfte haben wir gekämpft und versucht zurück ins Spiel zu kommen, haben aber ein paar zu leichte Fehler gemacht. Am Ende hat Kapfenberg verident gewonnen und wir müssen uns etwas überlegen, damit wir beim Cup Final-4 besser aussehen.“
Kareem Jamar, Spieler der bulls: „Großartiger Sieg gegen den Zweitplatzierten der Liga. Wir spielten mit viel Einsatz und haben uns den Sieg verdient.“Harald Stelzer, Manager der Swans „Mit so wenig Intensität wie wir heute gezeigt haben, kann man in Kapfenberg kein Spiel gewinnen.“
Das Spiel beginnt ausgeglichen, beiden Mannschften kommen zu ihren Chancen. Nach ausgeglichenen fünf Minuten steht es 11:7. Weiterhin verläuft das Match auf Augenhöhe, die Bullen sind jedoch im Abschluss sicherer und bauen ihren Vorsprung aus. Nach dem ersten Viertel steht es 26:14. Viertel zwei beginnt punktearm - nach drei Minuten steht es 28:16. In den folgenden Minuten können die Swans ihren Rückstand verringern, sodass es zur Halbzeit 38:30 steht. Zu Beginn des dritten Viertels schlagen beide Teams zu, nach drei Minuten steht es 42:36. Die bulls bleiben weiterhin im Vorteil - mit 59:45 geht es in die letzte Pause. Im Schlussviertel führen die Hausherren nach drei Minuten mit 66:51. Mit 68:58 geht es in die letzten fünf Minuten, die Bullen zeigen sich nach wie vor treffsicherer und stark in der defense. Schlussendlich besiegen die ece bulls Kapfenberg die Swans Gmunden mit 75:67.

panthers

Raiffeisen Fürstenfeld PanthersArkadia Traiskirchen Lionslions

64:85 (14:21, 25:40, 45:63)
Verlieren den Anschluss an die Lions.Gewannen alle vier Duelle gegen die Panthers.
Hatten kein Rezept gegen treffsichere Löwen.Trafen 17 Dreier –
ABL season high.
Marino Sarlija
(18 Pts., 5 Reb.)
Milovan Draskovic
(14 Pts., 14 Reb.)
Pit Stahl, Headcoach Panthers „Wenn die Lions komplett sind, sind sie für mich zurzeit das mit Abstand stärkste Team der Liga. Das haben sie heute eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“Luigi Gresta, Headcoach der Lions: „Es war ein gutes Spiel, wir sehen, dass wir vor allem defensiv am richtigen Weg sind. Fürstenfeld überraschte uns mit einer Zone, normalerweise spielen die Panthers eher selten Zonendefense. Aber wir waren dennoch bereit die Zone anzugreifen und unsere offenen Würfe zu nehmen. Wir sind sehr froh, gewonnen zu haben, da Fürstenfeld unser größter Konkurrent im Kampf um die Playoffs ist.“