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08 04 17 onealWBC-Guard Lorenzo O'Neal verteilte 12 Assists.

Titelverteidiger Redwell Gunners Oberwart (1) steht bereits vier Runden vor Schluss als Sieger des Grunddurchgangs der ADMIRAL Basketball Bundesliga fest. Die Burgenländer fixierten den erneuten Sieg der „regular-season“ durch einen ungefährdeten 96:58-Heimerfolg über den UBSC Raiffeisen Graz (8) – und steigen damit als top-gesetzte Mannschaft am 11. Mai in das Semifinal der Snickers®-Playoffs 2017 ein. Parallel mühte sich Vizemeister WBC Raiffeisen Wels (5) zu einem 72:69-Pflichtsieg über Tabellenschlusslicht Klosterneuburg Dukes (9). Die Oberösterreicher feiern damit nach 6 Niederlagen am Stück wieder einen Erfolg, der ihnen vorübergehend Platz 5 in der Tabelle bringt.


Mit dem 24. Saisonsieg entscheidet Meister Redwell Gunners Oberwart (1) den Grunddurchgang der ADMIRAL Basketball Bundesliga für sich. Die Burgenländer ließen dem UBSC Raiffeisen Graz (8) – trotz mäßigem Beginn (21:18) – in weiterer Folge keine Chance. Der schlussendlich deutliche 96:58-Heimsieg war der nun, inklusive Cup-Viertelfinale, fünfte Erfolg des Titelverteidigers über den Meister – und sein 7. Sieg in Serie. Gmunden, das am Sonntag in Wien gastiert, kann Oberwart wegen des verlorenen „direkten Duells“ nun nicht mehr von der Spitze verdrängen. Graz, wo Neo-Headcoach Markus Galle debütierte, kassierte die 22. Saisonniederlage – und ist nun schon seit 6 Spielen ohne Sieg. Oberwart, das dem gesamten Kader genügend Einsatzzeit gab, beherrschte vor allem den Rebound (47:21). 47 „boards“ holten die Gunners in der bisherigen Saison noch nicht. Ein doppeltes „career-high“ verbuchte Benjamin Blazevic mit 17 Punkten und 13 Rebounds.

Parallel beendete der WBC Raiffeisen Wels (5) seinen „losing-streak“: Die Oberösterreicher mühten sich vor heimischem Publikum zu einem 72:69 Erfolg über die Klosterneuburg Dukes (9). Wels, das saisonübergreifend den bereits 6. Sieg über die Niederösterreicher in Serie einfuhr, liegt wieder auf dem 5. Platz – und hat nun wieder zwei Siege Vorsprung auf Fürstenfeld (7) im Rennen um die Snickers®-Playoffs 2017. Den 14. Saisonsieg sicherte der WBC erst in der Schlussphase – denn mit einem 13:0-Run im zweiten Viertel konnte man zwar das Spiel zwischenzeitlich drehen, den Sack aber nie zumachen. Erst in der „crunchtime“ brachen die Dukes, die über 38 Minuten eine couragierte und beherzte Leistung geboten hatten, weg. Vor allem Lorenzo O’Neal war in Spiellaune: Der Guard machte sein erstes „double-double“ dieser Saison, verteilte 12 Assists und scorte 10 Zähler. Klosterneuburg rührte speziell „inside“ um: Christoph Greimeister (16 PTS, 10 RB) machte sein 2. „double-double“, Jozo Rados 24 Punkte und 9 Rebounds.

Morgen, Sonntag, steigt die Begegnung BC Hallmann Vienna (4) gegen Swans Gmunden (2). Mit einem Sieg würden sich die Oberösterreicher direkt für das Semifinale der Snickers®-Playoffs 2017 qualifizieren. Abschließend folgt am Montag (ab 18.45 live auf SKY Sport Austria) das große „Steirer-Derby“: Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (7) stehen gegen die ece bulls Kapfenberg (3) mächtig unter Zugzwang, um im Saison-Finish noch die Postseason zu erlangen. 

 

Die Spiele der 31. Runde im Überblick:

 

wbcWBC Raiffeisen Wels – Klosterneuburg Dukes

72:69 (13:19, 33:26, 54:46) 
dukes
gunnersRedwell Gunners Oberwart – UBSC Raiffeisen Graz

96:58 (21:18, 54:25, 80:43) 
ubsc
 bcBC Hallmann Vienna – Swans Gmunden

Sonntag, 18.00 Uhr im Hallmann Dome
swans 
 panthersRaiffeisen Fürstenfeld Panthers – ece bulls Kapfenberg

Montag, 19.00 Uhr in der Stadthalle Fürstenfeld

ab 18.45 Uhr live auf SKY SPORT AUSTRIA
bulls 

 

Die Spiele der 31. Runde im Detail:

wbcWBC
Raiffeisen Wels
Klosterneuburg Dukesdukes
72:69 (13:19, 33:26, 54:46)
Wels durchbricht seine Niederlagen Serie, kommt nach 5 Misserfolgen in Serie wieder zu einem Sieg. Der 14. Saisonsieg bringt zwischenzeitlich den 5. Rang in der Tabelle. Klosterneuburg verpasst hauchdünn den 5. Saisonsieg, bleibt weiterhin Tabellenletzter und seit nun schon 16 Spielen ohne Punkte.
Wels produzierte um 10 Turnover weniger (11:21).Klosterneuburg fehlte Input von der Bank. 5:30 „bench-points“
Lorenzo O’Neal
(10 PTS, 12 AS, 3 TO, 2 ST)
Christoph Greimeister
(16 PTS, 10 RB)
Cigoja, Lamesic je 15, Csebits 14;Rados 24, Greimeister 16, Burgemeister 14;
Davor Lamesic, Spieler vom WBC: „Ein wichtiger Sieg fürs Selbstvertrauen aber auch in Hinblick auf den Kampf um die Playoffs.“Jozo Rados, Spieler der Dukes: „Es war ein schweres Spiel, wie erwartet. Wels hat am Ende souveräner und mit mehr Routine gespielt, da fehlt uns noch die Erfahrung. Es war ein Schritt vorwärts für uns, am Ende hat Wels verdient gewonnen."
Ales Chan, Spieler vom WBC: „Es war der erwartete Fight um jeden Ball, am Schluss konnten wir den Sieg mit Routine heimspielen."Clemens Leydolf, Spieler der Dukes: „Wir haben uns vorgenommen, an der ersten Halbzeit gegen Obwert anzuschließen, das ist uns ziemlich gut gelungen. Wir haben trotz phasenweiser vieler Fehler die Chance auf den Sieg bis zum Schluss bewahrt."
Der WBC Raiffeisen Wels trat ohne DeJuan Wright an. Der US-Guard unterzog sich vergangene Woche einer Operation am Sprunggelenk.

Die Klosterneuburg Dukes mussten, wie zuletzt, auf Jurica Blazevic verzichten. Romed Vieider fehlt bis zum Saisonende.

Das Spiel startet träge, beide Teams müssen sich ihre Punkte hart erarbeiten und auf beiden Seiten gibt es viele individuelle Fehler, nach den ersten fünf Minuten steht es 8 zu 7. Im weiteren Verlauf des Viertels gelingt es Klosterneuburg gut Rados anzuspielen so ist der Stand nach zehn Minuten 13:19.

Auch zu Beginn des zweiten Viertels findet der WBC vorerst kein Rezept gegen Rados, ehe O'Neal das Heft in die Hand nimmt und von dem folgenden 10:0-Run der Welser 7 Punkte auch durch zwei Steals erarbeitet, der Halbzeitstand lautet 33:26.

In die zweite Halbzeit startet Klosterneuburg besser und kann sogar nach 2 Minuten in Führung gehen (33:34), dann kommt auch der WBC wieder ins Laufen und es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch, wo der WBC gegen Ende des Viertels einen Lauf hat und so mit einem 8-Punkte-Vorsprung in die letzte Viertelpause geht (54:46).

Im letzten Viertel können die Messestädter die Niederösterreich bis eine Minute vor Ende immer wieder 4-Punkte-Distanz halten, ehe es 15 Sekunden vor Ende Burgemeister mit einem Dreier wieder spannend macht (71:69). Auf der anderen Seite kann O'Neal, der an diesem Abend ein Double-Double mit 12 Assists und 10 Punkte verbuchen kann, nur einen Freiwurf zu verwerten - 4 Sekunden vor Ende Time Out der Gäste. Doch Burgemeister trifft den Buzzerbeater nicht und so gewinnt der WBC am Ende mit 72 zu 69. 

 

gunnersRedwell
Gunners Oberwart
UBSC
Raiffeisen Graz
ubsc
96:58 (21:18, 54:25, 80:43)
Mit dem 24. Saisonsieg fixiert Oberwart vier Runden vor Schluss den Sieg des Grunddurchgangs. Außerdem bleiben die Gunners daheim gegen Graz ungeschlagen (15/0). 

Graz verliert beim Debüt von Neo-Headcoach Markus Galle zum vierten Mal in dieser Saison gegen die Gunners. Insgesamt war es die 22. Niederlage, die 6. in Serie.
Oberwart war am Rebound drückend überlegen (47:21). Nur zwei Grazer Spieler scorten zweistellig, zudem produzierte der Tabellenachte 23 Turnover.
Benjamin Blazevic
(17 PTS, 13 RB, 2 AS, 2 TO, 2 ST)
Armin Domitner
(9 PTS, 4/4 FG)
Cumberbatch 21, Traylor 18, Blazevic 17;Krivokapic 17, Maresch 14, Domitner 9;
Chris Chougaz, Headcoach der Gunners: "Nach dem 1. Vietel haben wir echt gute Denfense gespielt. Mit unserem Druck haben wir den Gegener zu vielen Turnover gezwungen und sind so zu einfachen Körben gekommen.
Ich bin überglücklich, dass wir mit diesem Sieg den 1. Platz in der Tabelle fixiert haben, und das zum 2. Mal in Folge. 
Markus Galle, Headcoach vom UBSC: "Oberwart war klarerweiße die stäkere Mannschaft. Wir haben viel zu viele Eigenfehler gemacht, zu schlecht gearbeitet am Offense-Rebound. Wir haben zu schlecht ausgeboxt und viel zu viele Turnover gemacht. Wie wir phasenweise den Ball weggeschmießen haben ist echt tragisch. Das sind Sachen die mit Konzentration zu tun haben. Das ist nicht unbedingt auf die Übermacht von Oberwart zurück zuführen, sondern das sind unsere Fehler die wir ausbessern müssen."
Benjamin Blazevic, Spieler der Gunners: „Im 1. Viertel haben wir schwer ins Spiel gefunden. Ab dem 2. Viertel ist unsere Defense besser geworden. Wir haben wenig Punkte zugelassen. Die Offense haben wir sehr gut gespielt. Das Ergebnis spricht für sich."Anton Maresch, Spieler vom UBSC: "Wir waren heute klar unterlegen. Momentan haben wir keine leichte Zeit und das spiegelt das Resultat wieder. Wir haben wenigstens gekämpft, das Spiel war nicht so wie das gegen Wien, wir haben nicht aufgegeben. Wir sind aber weit unterlegen, das hat man auch gesehen."
Die Redwell Gunners Oberwart mussten auf Renato Poljak verzichten. Er laboriert an einer Schulterverletzung.Interimscoach Markus Galle gab sein Debüt. Der Vertrag mit dem bisherigen Headcoach Lluis Pino Vera wurde vergangene Woche einvernehmlich aufgelöst.
Der UBSC Raiffeisen Graz hält in der Anfangsphase mit den Redwell Gunners Oberwart gut mit. Bei den Burgenländern ist allen voran Benjamin Blazevic auffällig, er sorgt im Alleingang für die ersten 7 Punkte der Gastgeber. Die Steirer gehen aber nach einem Dreier von Anton Maresch mit 9:13 in Führung, ein Weckruf für den Tabellenführer. Der startet nämlich einen Sturmlauf und dreht mit einem 12:0-Lauf die Führung um. Graz schreibt erst wieder gegen Ende des 1. Abschnitts an, mit einem Spielstand von 21:18 geht es ins 2. Viertel. Die Gunners machen weiter, wo sie aufgehört haben: Vor allem Andell Cumberbatch ist in dieser Phase des Spiels nicht zu halten, er sorgt fast im Alleingang für den Zwischenstand von 36:18. Graz unterbricht den Lauf der Gunners nur zwei Mal, ansonsten ist ausschließlich Oberwart erfolgreich. Mit einem klaren Spielstand von 54:25 geht es in die Halbzeitpause.

Das Schützenfest geht weiter, diesmal aber auf beiden Seiten: Zwei Mal Chris McNealy per Drei für die Redwell Gunners Oberwart, einmal Anton Maresch für den UBSC Raiffeisen Graz. Die Gastgeber halten die Intensität trotz der deutlichen Führung hoch. Die Steirer kommen dank einiger gelungener Aktionen jetzt besser ins Spiel, in Gefahr bringen können sie die Gunners aber nicht. Dafür sorgen etwa Georg Wolf mit einem schönen Dreier und Cumberbatch mit einem Alleyhoop-Pass auf Jamari Traylor für Stimmung in der Halle. Gunners-Headcoach Chris Cougaz wechselt häufig durch, sein Team erhöht den Vorsprung kontiniuerlich - mit 80:43 geht es in den Schlussabschnitt. Der wird zunächst mit einem Dreier-Shootout von Sebastian Käferle und Maresch begonnen, ehe er in ein munteres hin und her übergeht. Die Gunners setzen mittlerweile fast nur mehr auf ihre österreichischen Spieler, es gibt viele Minuten für Käferle & Co., die weiter für Punkte sorgen und den Vorsprung ausbauen. Der 100er geht sich knapp nicht mehr aus, das Spiel endet mit 96:58 für Oberwart.