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21 05 17 blazevicBenjamin Blazevic mit einer phänomenalen Partie.

Die ADMIRAL Basketball Bundesliga hat ihren ersten Finalisten: Die ece bulls Kapfenberg (#3) ziehen nach einem 61:59-Heimsieg über die Swans Gmunden (#2) ins Finale der Snickers®-Playoffs 2017 ein. Die Steirer entscheiden damit ihre „best-of-5“-Semifinalserie mit 3:1 und sichern sich ihre achte Finalteilnahme der Vereinsgeschichte. Titelverteidiger Redwell Gunners Oberwart (#1) bleibt im Rennen um den Finaleinzug. Die Burgenländer schnappen sich Spiel #4 beim WBC Raiffeisen Wels (#5) mit 79:62, gleichen damit in der „best-of-5“-Semifinale zum 2:2 aus und erkämpften sich ein Entscheidungsspiel um den Finaleinzug am Mittwoch (19.30 Uhr, Oberwart).

Die ece bulls Kapfenberg (#3) stehen zum achten Mal im Finale der ADMIRAL Basketball Bundesliga. Die Steirer entscheiden ihre „best-of-5“-Semifinalserie gegen die Swans Gmunden (#2) mit 3:1 für sich, gewannen Spiel #4 der Snickers®-Playoffs 2017 mit 61:59. Weil Kapfenberg schlussendlich den Tick abgebrühter und entschlossener agierte. Trotz 15 Offensivrebounds bekamen die Steirer nie einen echten Rhythmus, mussten viel erzwingen. Gmunden wirkte anfangs lockerer, knallte etwa im zweiten Viertel einen 11:0-Run (22:30, 17 min) auf das Parkett, wurde aber in weiterer Folge von Kapfenbergs immer kompakter und aggressiver werdender Defensive gebremst. Kapfenberg nahm das Inside-Duo der Swans (Klette und Gaidys kamen gemeinsam auf 14 Punkte und 9 Rebounds) teilweise „raus“, ließ dabei aber Michael Ojo (16 PTS) und Enis Murati (18 PTS) oft gewähren. Selbst war Bulle Bogic Vujosevic (22 PTS) federführend für den knappen Sieg – den schlussendlich speziell eine kompakte Team-Defense festmachte. Gmunden unterlief in den letzten zwei Minute zweimal eine „shotclock-violation“, warf sich trotzdem nochmals heran – ehe Enis Murati die Chance auf den Sieg per Dreipunkter vergab.


Titelverteidiger Redwell Gunners Oberwart (#1) wahrt mit einem 79:62-Auswärtssieg über den WBC Raiffeisen Wels (#5) seine Chance auf den Finaleinzug. Die Burgenländer stellten in der „best-of-5“-Semifinalserie auf 2:2 – und erzwangen damit ein entscheidendes fünftes Spiel kommenden Mittwoch in Oberwart. Schon der Start verlief pro Oberwart, das rasch mit 16:8 voraus lag. Doch im zweiten Viertel konnten die Welser, die dann zunehmend wieder mit drei „big-men“ agierten, gar die Führung übernehmen (24:22). Die Gunners gingen dann mit plus vier in die Pause – und kamen mit einem 10:0-Run heraus. Andell Cumberbatch (12 PTS) gelang dieser Run im Alleingang, Wels war dadurch gebrochen. Oberwart spielte weiter groß auf, lebte diesmal auch von starken 45% aus der Distanz und Benjamin Blazevic: Der Center warf mit 20 Punkten sein „career-high“ und hatte zudem 7 Rebounds. 

 

bullsece bulls Kapfenberg
(#3)
Swans Gmunden
(#2)
swans
61:59 (15:16, 30:32, 45:45)
Endstand in der „best-of-5“-Serie: 3:1
Kapfenberg machte gegenüber Gmunden eine schlechtere Feldwurfquote mit 15 Offensivrebounds wett. Gmunden hatte nur 5 offensive Boards.Gmunden arbeitete zu wenig am Defensivrebound und das Duo Klette & Gaidys agierten nicht in Top-Form (gemeinsam 14 Punkte und 9 Rebounds).
Bogic Vujosevic
(22 PTS, 7 RB, 4 AS)
 Michael Ojo
(16 PTS, 3 RB, 2 AS, 4 ST)
Vujosevic 22, Stegnjaic 12, Baptiste 9;Murati 18, Ojo 16, Klette 9;
Marck Coffin, Kapitän der Bulls: „Gmunden hat hart gekämpft, so haben wir das auch erwartet. Sie haben nie aufgegeben, sind nach der letzten Niederlage heute sehr gut eingestellt gewesen. Wir hatten wieder nicht den besten Wurftag – aber wir haben uns als Team stark präsentiert und schlussendlich über das Kollektiv gewonnen.“Austin Steed, Spieler der Swans: „Wir brauchen uns heute keinen Vorwurf machen. Wir haben bis zum Ende gekämpft, um dann doch mit einer Niederlage die Saison zu beenden. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Gratulation an Kapfenberg und alles Gute für die Finals.“
Tatijana Gallova, Assistent-Coach der Bulls: „Es war heute ein sehr wichtiges Spiel für beide Mannschaften und beiden waren anfangs auch nervös. Das Spiel war knapp bis zum Schluss, leider auch wegen einiger Fehler auf beiden Seiten. Schlussendlich waren wir die Mannschaft, die weniger Fehler gemacht hat.“Tilo Klette, Spieler der Swans: „Wir haben heute Charakter bewiesen. Wir haben Kapfenberg bei 61 Punkten gehalten, das ist in den letzten Monaten kaum einer Mannschaft gelungen. Wir haben die Serie nicht heute verloren, sondern in Spiel #3. Respekt an meine Mannschaft. Tut mir leid für die Jungs, wir hätten uns ein fünftes Spiel verdient. Gratulation an Kapfenberg, viel Glück im Finale.“
Die ece bulls finden schlecht in das vierte Halbfinalspiel der Admiral Basketball Bundesliga. Die Swans Gmunden spielen von Anfang an sehr physisch und die Kapfenberger treffen die offenen Würfe nicht. Das erste Viertel geht an Gmunden mit 15:16. Das zweite Viertel verläuft ebenfalls nicht zu Gunsten von Kapfenberg, viele Turnovers und die Gäste scoren bei den fast breaks. Unter den Korb punkten die Kapfenberger wenig. In den letzten drei Minuten vor der Halbzeitpause kämpfen sich die Bullen bis auf 2 Punkte Rückstand zurück. Im dritten Viertel starten beide Teams sehr nervös. Die Bullen versuchen das Tempo zu erhöhen, haben einen 9:0 Run (35:32) und übernehmen die Führung, es schleichen sich dennoch einige Fehler ein und so beenden die Kapfenbeger das Viertel mit 45:45. Im vierten Viertel kämpfen beide Teams, die Bullen können sich einen kleinen Vorsprung herausspielen, eine Minute vor Schluss gleichen die Swans auf 59:59 aus. Die Kapfenberger beweisen Nervenstärke und gewinnen mit 61:59 und ziehen so in das Finale ein. 
-Bei den Swans Gmunden fehlten Austin Steed (Knie) und Alex Wesby (Knie).

 

wbc

WBC
Raiffeisen Wels (#5)
Redwell
Gunners Oberwart (#1)

gunners

62:79 (14:20, 35:39, 44:65)
Stand in der „best-of-5“-Serie: 2:2
Wels machte deutlich mehr Turnover (12:5) und hatte im gesamten Spiel nur 3 Offensivrebounds. Oberwart war insgesamt – auch aufgrund der individuellen Klasse – verdient besser. Sie trafen diesmal 45% vom Dreipunkter und gewannen das Rebound-Duell mit 36:31.
Kevin Payton
(13 PTS, 3 RB, 2 BS)
Benjamin Blazevic
(20 PTS, 7 RB, 9/13 FG)
Payton 13, Lamesic, Wright je 11;Blazevic 20, McNealy 14, Cumberbatch 12;
Davor Lamesic, Spieler vom WBC: „Wir haben gesehen was passiert wenn wir nicht 40 Minuten ready sind. Ich freue mich auf das fünfte Spiel.“ Benjamin Blazevic, Spieler der Gunners: „Wir haben heute mit Intensität gespielt, wie wir uns dass sonst auch vorstellen, wir haben unsere Würfe freigespielt und diese, im Gegensatz zu Donnerstag, auch getroffen. Hauptsächlich haben jedoch unsere intensive Defense unsere gute Offense ermöglicht, weil unsere Offense funktioniert über unsere Defense." 
Mike Coffin, Headcoach vom WBC: „Wir waren mit den Köpfen vielleicht schon im Finale. Jetzt müssen wir nach Oberwart fahren und dort noch mal alles geben. Gratulation an die Gunners. Sie wollten es heute mehr." Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners: „Wir haben das ganze Match solide gespielt, haben uns nach der Pause voll ins Zeug gelegt und den Vorsprung nachhause gespielt." 
Die Gunners starten gut ins Spiel. Führen rasch mit 18:8. Dann kommt der Vizemeister besser ins Spiel, trotzdem geht der Meister mit einer 20:14-Führung in die erste Pause.

Zu Beginn des zweiten Viertels legt der WBC in der Defense nach und findet besser ins Spiel. Die Burgenländer lassen jedoch nicht locker und so steht es nach 8 Minuten 34:34. Beim Stand von 35:39 geht es in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der 2. Halbzeit ziehen die Gunners dank eines 8:0-Runs auf 47:35 davon ehe Headcoach Mike Coffin die Notbremse zieht und ein Timeout nimmt. Doch wieder ist es der Meister der dieses Viertel dominiert. Zu Ende des 3. Viertels steht es 44:65 aus Sicht der Welser.

Payton trifft aus der Distanz doch die Oberwarter legen sofort nach. Nach drei Minuten führen die Gäste bereits mit 72:46. Die letzten 5 Minuten sind reine "Ergebniskosmetik" und die Schlüsselspieler werden bereits für Spiel Fünf geschont. Endstand in der Raiffeisen Arena: 62:79. 
-Die Redwell Gunners Oberwart mussten auf Renato Poljak (Schulter) und Jakob Szkutta (Zehe) verzichten.