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171029 Maresch20 Punkte von Anton Maresch reichten nicht für den ersten Saisonsieg.Zum Start der 6. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga gewannen die ece bulls Kapfenberg durch eine starke zweite Halbzeit gegen die Oberwart Gunners. Saisonübergreifend war es bereits der 17. Heimerfolg (Anm. Ligaspiele) in Serie. Im zweiten Sonntagsspiel setzten sich die Swans Gmunden gegen den UBSC Raiffeisen Graz durch. Der Franzose Matthieu Gamberoni ersetze für dieses Spiel den Grazer Langzeitverletzten KK Simmons

Die Swans Gmunden übernahmen von Beginn weg die Kontrolle im Spiel gegen den UBSC Raiffeisen Graz. Die Grazer hatten immer wieder Schwierigkeiten die routinierten Schwäne zu stoppen. Vor allem das Backcourt-Trio, bestehend aus Enis Murati (20 Punkte), Adrian Mitchell (15 Punkte) und Daniel Friedrich (14 Punkte), bereitete den Murstädtern Kopfzerbrechen. 

Unter dem Korb gelang es den Grazern über weite Strecken mitzuhalten. Darien Nelson Henry verbuchte mit 17 Punkten und 17 Rebounds einmal mehr ein Double-Double. Die Schwäne agierten vor allem innerhalb der Dreipunktelinie hochprozentig und erspielten sich bereits nach drei Vierteln einen deutlichen Vorsprung. Im letzten Abschnitt gelang es den jungen Grazern noch einmal zu verkürzen, um das Spiel zu drehen reichte es allerdings nicht mehr. Die Swans gewannen schließlich mit 87:76.

Die ece bulls Kapfenberg feierten gegen die Oberwart Gunners saisonübergreifend den 17. Heimsieg in Serie. In der ersten Halbzeit hatte allerdings Oberwart die volle Kontrolle über das Spiel. Die Burgenländer erarbeiteten sich durch exzellente Verteidigungsarbeit schnell eine zweistellige Führung. Lediglich 25 Zähler gelangen den Hausherren in der ersten Halbzeit. Der amtierende Meister kam aber wie ausgewechselt aus der Halbzeitpause und drehte noch im dritten Viertel die Begegnung. Viele Impulse kamen bei der Aufholjagd von der Bank – 38 der 71 Punkte der bulls steuerten Wechselspieler bei. Den Gunners gelang es nicht mehr ins Spiel zurückzufinden und mussten schließlich ihre dritte Niederlage in Serie hinnehmen. Die bulls festigten durch den 71.58 Erfolg eine Top-4 Position.

Die weiteren Begegnungen der sechsten Runde werden in den nächsten beiden Tagen gespielt. Live auf Sky laden die Klosterneuburg Dukes am Montag zum Donauderby gegen den BC Hallmann Vienna. Abgeschlossen wird die sechste Runde am Dienstag durch das Halloween-Spiel zwischen den Arkadia Traiskirchen Lions und den Raiffeisen Flyers Wels.

Die Spielpaarungen der 6. Runde im Überblick: 

swans

Swans Gmunden - UBSC Raiffeisen Graz
87:76 (24:11, 42:31, 71:49)

        ubsc
bulls   ece bulls Kapfenberg– Oberwart Gunners
71:58 (11:18, 25:34, 51:47)
    Gunners logo rgb 2737px
   dukes  

Klosterneuburg Dukes - BC Hallmann Vienna
Montag, 19:00 Uhr im FZZ Happyland
Live auf Sky Sport Austria ab 18.55

 bc
lions

Arkadia Traiskirchen Lions - Raiffeisen Flyers Wels
Dienstag, 20.00 Uhr im Lions Dome Traiskirchen

 wels flyers

 

Die Spiele der 6. Runde im Detail: 

 

swans

Swans GmundenUBSC Raiffeisen Grazubsc

87:76 (24:11, 42:31, 71:49)
Bleiben in der Heimhalle ungeschlagen.Der UBSC verstärkte sich kurz vor dem Spiel mit dem Franzosen Matthieu Gamberoni
Pflückten 41 Rebounds.Trafen lediglich 39% ihrer 2er.
Eni Murati
(20 Pts., 6 Assists)

Darien Nelson-Henry
(17 Pts., 17 Rebounds)
Markus Pinezich, Headcoach der Swans: "Das Derby am Freitag kostete uns emotional viel Kraft, deswegen wussten wir schon im vorhinein, dass dies ein schweres Spiel sein wird. Wir hätten sicher viele Sachen besser machen können, aber ein Sieg bleibt ein Sieg.“Markus Gallé Headcoach UBSC: „Wir haben zu viele Eigenfehler gemacht. In der Defense haben wir oft geschlafen und uns für die falschen Laufwege entschieden. Das wird von Spielern wie Murati oder Blazan eiskalt ausgenützt. Es war zwar ein weiterer Schritt nach vorne, aber wir müssen weiter hart arbeiten.“
Das Spiel beginnt wie erwartet - die Favoriten vom Traunsee übernehmen rasch das Kommando, so gibt es in der dritten Minute beim Stand von 7:1 bereits das erste Grazer Timout. Das ändert aber nichts am Spielverlauf, den ersten Grazer Feldkorb gibt es erst zum 13:3 nach sechs Minuten, die höchste Führung der Swans im ersten Viertel lautet +16 (21:5, 9.). Es folgen noch zwei Dreier der Gäste und drei Freiwürfe der Swans zum 24:11-Viertelendstand. Nach Wiederbeginn bleiben die Schwäne zunächst am Drücker und erhöhen auf 31:15 (13.), ehe der UBSC mit zwei Dreiern in Folge auf 31:21 verkürzt - Auszeit Gmunden (15.). Nun ist die Begegnung ausgeglichen und die Steirer haben beim Stand von 38:31 in der 19. Minute an der Freiwurflinie sogar die Chance, auf fünf Punkte heranzukommen. Sie vergeben aber zweimal und müssen auf der Gegenseite zwei Gmundner Körbe hinnehmen, so dass der Pausenvorsprung der Swans doch noch zweistellig wird.

Die zweite Halbzeit startet zwar mit einem Dreier des UBSC, dem die Swans aber einen 9:0-Lauf folgen lassen. Einen Grazer und zwei Gmundner Körbe später ist der Swans-Vorsprung auf 19 Zähler angewachsen und es gibt eine Auszeit der Gäste (55:36, 24.). Eine Trendwende gibt es dadurch nicht, nach drei Vierteln liegen die Schwäne mit 22 Punkten voran. Im Schlussabschnitt folgt das 73:49, ehe die Aggressivität der Hausherren erneut verschwindet und der UBSC einen 8:0-Lauf zum 73:57 hinlegt (33.). Nach einer Auszeit finden die Swans wieder besser in die Spur (78:59, 35.), ehe sie es zu oft erfolglos von Downtown versuchen und die Grazer das zum 78:65 nutzen (37.). Zwei Minuten später liegen die Swans gar nur mehr um zehn Punkte voran (82:72), die Aufholjagd der Gäste kommt aber zu spät. Am Ende steht ein 87:76-"Arbeitssieg" der Schwäne auf der Anzeigetafel.



bulls

ece bulls KapfenbergOberwart GunnersGunners logo rgb 2737px

71:58 (11:18, 25:34, 51:47)

Verlängern ihre Heimserie (saisonübergreifend 17 Siege).

Dritte Niederlage in Serie.
Mehr als die Hälfte der Punkte kamen von Bankspielern.Führten bereits um 14 Punkte.
Bogic Vujosevic
(12 Pts., 9 Assists)
Benjamin Blazevic
(11 Pts., 9 Reb.)
Jozo Rados, Spieler der bulls: "Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen, Oberwart spietemit deutlich mehr Energie. In der zweiten Habzeit haben wir dann gezeigt was wir können und verdient gewonnen.“Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners: „Die erste Halbzeit war bisher unsere beste Halbzeit in dieser Saison. Kapfenberg kam mit mehr Biss aus der Halbzeitpause und nahm uns alles ab, was wir uns in der ersten Halbzeit erarbeiteten. Leider gelang es uns nicht mehr ins Spiel zurückzukommen.“
Filip Krämer, Spieler der bulls: "Wir hatten am Anfang Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere freien Würfe getroffen und das Spiel gedreht.“Renato Poljak, Spieler der Gunners„Wir haben in der ersten Halbzeit dominiert. Dann haben aber die bulls den Druck deutlich erhöht und wir hatten keine Antwort mehr.“