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04 11 17 blazevicBlazevic sichert Gunners den Sieg.

Meister ece bulls Kapfenberg (3) und Vizemeister Oberwart Gunners (5) haben ihre Spiele der 7. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga gewonnen: Die Steirer feierten auswärts bei den Raiffeisen Flyers Wels (7) einen klaren 80:65-Sieg. Damit schließen sie in der Tabelle nach Punkten zu Traiskirchen (1) und Klosterneuburg (2) auf, bleiben aber Dritter. Oberwart fixierte seinen dritten Saisonsieg mit einem „buzzer-beater“: Benjamin Blazevic (20 PTS, 7 RB) entschied die heißumkämpfte Partie mit den Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) per Dreipunkter mit 80:79. Damit rücken die Gunners in der Tabelle auf den fünften Platz vor, Fürstenfeld bleibt Achter.

Die ece bulls Kapfenberg (3) haben ihr dritten Spiel in Folge gewonnen: Die Steirer besiegten die Raiffeisen Flyers Wels (7) auswärts mit 80:65 und fügten den Oberösterreichern ihre bereits fünfte Saisonniederlage zu. Kapfenberg machte dem Namen als „beste Defensive der ABL“ (67,6 oppg) alle Ehre, hielt Wels diesmal auf nur 65 Zähler – und gewann damit verdient.

Die Steirer hatten zudem deutliche Vorteile am Rebound (44:34) und eine 46-prozentige Trefferquote aus der Distanz (12/26). Wels bekam kaum einen Rhythmus, haderte mit 17 Turnover und auch das „Scoring-Trio“ Siyani Chambers (8 PTS), Elijah Wilson (9 PTS) und Carlos Novas-Mateo (2 PTS) ließ komplett aus (insgesamt 19 Punkte). Durchschnittlich wirft dieses Trio über 45 Punkte pro Spiel – und macht damit mehr als die Hälfte aller Flyers-Punkte. Bei Kapfenberg gefiel Filip Krämer (9 PTS, 15 RB), trotz 3/10 vom Freiwurf.

Die Oberwart Gunners (5) haben nach drei Niederlagen in Serie wieder einen Sieg gefeiert: Die Burgenländer gewannen das „Regional-Derby“ gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) mit 80:79. Fast das komplette Spiel hindurch lag der Vorteil bei Oberwart, das im zweiten Viertel etwa schon zweistellig vorauslag (26:!6, 14 Min.). In den letzten 2,5 Minuten drehten aber Marko Car (16 PTS) und Paul Radakovics (8 PTS) die Partie zu Gunsten der Steirer. Wesley Gordon (18 PTS) stellte fünf Sekunden vor Schluss mit nur einem getroffenen Freiwurf auf 79:77 – ehe Benjamin Blazevic (20 PTS, 9/11 FG, 7 RB) per Dreipunkter am „buzzer“ den Sieg fixierte.

Abgeschlossen wird die 7. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga erst am Montag mit dem Spiel zwischen den Swans Gmunden und den Arkadia Traiskirchen Lions. Das Spiel (Tip-Off um 19.00 Uhr) wird ab 18.55 live auf Sky Sport Austria übertragen. 

 


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Oberwart GunnersRaiffeisen
Fürstenfeld Panthers
panthers
80:79 (20:13, 38:38, 59:53)
Oberwart verbessert sich mit dem dritten Heimsieg in dieser Saison auf den 5. Tabellenplatz.Fürstenfeld kassierte die bereits dritte Niederlage in Serie und bleibt Achter.
Oberwart bot Fürstenfeld am Rebound (35:36) einen guten Kampf. Die Gunners sind das schlechteste Reboundteam der ABL.Fürstenfeld traf nur 20% vom Dreipunkter.
Benjamin Blazevic
(20 PTS, 9/11 FG, 7 RB)
Jakob Ernst
 (10 PTS, 5/7 FG, 3 RB)
Blazevic 20, Käferle 13, Dabney 12Gordon 18, Car 16, Ochsenhofer 14
Lluis Pino Vera, Headcoach der Gunners: „Das Spiel war schwer. Wir haben wieder gute Momente und sehr schlechte Momente gehabt. Wir sind noch nicht stabil genug. Wir waren mehrere Male um bis zu 10 Punkte voraus – aber wir konnten den Sack nicht zumachen, haben Fürstenfeld immer wieder zurück ins Spiel gebracht. Am Ende hatten wir das Glück, den letzten Wurf zu treffen.“Goran Patekar, Headcoach der Panthers: „Das ist schon das zweite Spiel, das wir unglücklich verlieren. Es war eine gute Partie mit vielen ups and downs auf beiden Seiten. Die glücklichere Mannschaft hat heute gewonnen.“
Benjamin Blazevic, Spieler der Gunners: „Es war ein sehr mühsames, sehr knappes Spiel. Glücklicherweise ist der Wurf am Ende gefallen.“Stefan Neudecker, Spieler der Panthers: „Wir haben bis zum Schluss gut gekämpft. Wir haben es in der eigenen Hand gehabt – und dann noch unglücklich verloren.“
Das Derby zwischen den beiden Tradtionsklubs startet mit einem Dreier durch Sebastian Käferle. Die Panthers bleiben dran und nach 6 Minuten liegen sie nach einem Jump-Shot von Gordon voran. Sehr stark in der Anfangsphase Denzel Gregg bei den Gunners, der viele Offenses der Panthers am Rebound stoppt. Ungewöhnlich unauffällig ist Marco Car in der ersten Spielphase. Mit einem Zwischenspurt setzen sie dann die Gunners auf 13:8 ab, ehe auch Car seinen ersten Dreier versenken kann. Ein Dreier von Szkutta schafft wieder Distanz zu den Panters. Mit 20:13 endet das erste Viertel.

Im zweiten Abschnitt erhöht Blazevic zunächst auf 22:13. Sie könne ihre Führung bis zur 6. Minute behalten Es steht 32:24. nach einem Timeout der Gäste finden die Gunners nicht mehr in den Rhythmus und müssen bis zur Sirene den Ausgleich hinnehmen.

Im 3. Viertel legen zuerst die Panthers vor, doch ein Dreier von Käferle dreht das Spiel für die Hausherren. Gegg begeht sein 4. Foul und muss auf die Bank. Trotzdem dominieren die Gunners das weitere Spiel und liegen mit dem Viertelende 56:53 voran.

Das Schlussviertel ist ein hochemotionaler Schlagabtausch in dem sich die Teams nichts schenken. Zuerst liegen die Gunners voran, können die Panthers aber nicht abschütteln. Diese gleichen in der 37. Minute zum 69:69 aus und liegen von da an immer knapp vor den Gunners. Eigentlich haben sie den Sieg bereits in Händen, doch mit dem letzten Wurf im Spiel macht sich Benjamin Blazevic zum Held des Abends. Sein Dreier fällt mit der Sirene und die Gunners gewinnen hauchdünn und glücklich.

  

wels flyersRaiffeisen Flyers Welsece bulls Kapfenbergbulls
65:80 (14:23, 32:46, 49:65)
Wels musste die bereits 5. Saisonniederlagen hinnehmen und bleibt mit nur einem Sieg Siebenter.Kapfenberg feierte den 5. Sieg in der laufenden Meisterschaft. Sie ziehen damit nach Punkten (10) mit Traiskirchen und Klosterneuburg gleich, bleiben aber Tabellendritter.
Wels konnte seine Schwächen am Offensivrebound (6; vor dem Spiel durchschnittlich 8,2) und die Anfälligkeit für Turnover (17; vor dem Spiel durchschnittlich 14,2) nicht abstellen.Kapfenberg dominierte den Rebound (44:34) und traf zudem 46% vom Dreier (12/26).
Davor Lamesic
(19 PTS, 8 RB)
Filip Krämer
(9 PTS, 15 RB, 2 AS, 2 ST, 1 BLK)
Lamesic 19, Draskovic 10, Wilson 9Oliver 21, Jamar 18, Stegnjaic 13
Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Gratulation an Kapfenberg. Sie haben verdient gewonnen. Wir waren heute offensiv und vor allem kämpferisch nicht bereit für dieses Spiel.“Michael Schrittwieser, Headcoach der bulls: „Ich glaube, es war über 40 Minuten eine klare Sache. Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit ein wenig die Strapazen der letzten Woche gespürt (Auswärtsspiel im FIBA EC in Porto; Anm.). Trotzdem Kompliment an meine Mannschaft, dass sie das so solide durchexekutiert hat.“
Elvir Jakupovic, Spieler der Flyers: „Wir lagen am Anfang rasch um 10 Punkte zurück. Wir hatten viele Probleme zu Beginn, konnten nicht ins Spiel finden. Im letzten Viertel konnten wir anfangs verkürzen, aber es hat nicht gereicht.“Marck Coffin, Kapitän der bulls: „Wir waren heute sehr überrascht. Wir haben mit einer Welser-Mannschaft gerechnet, die kämpfen wird. Wir hatten immer einen guten Rhythmus, das war ausschlaggebend.“
Der Meister, die ece bulls Kapfenberg, erwischen einen sehr guten Start in diese Partie, treffen hochprozentig v.a. von der 3er Linie. Die Raiffeisen Flyers Wels haben ihre Schwierigkeiten in der Defense und am Rebound, sie beenden das 1. Viertel mit einem 14:23-Rückstand. Im 2. Viertel beginnen die Raiffeisen Flyers konzentrierter zu agieren. Doch dieser Abschnitt ist von vielen Turnover und Foulpfiffen geprägt, wodurch die Raiffeisen Flyers nur schwer ihren Rhythmus finden. Zur Halbzeit legt schließlich Kapfenberg´s Neuzugang Brian Oliver einen 3er-Buzzerbeater hin – es geht mit 32:46 in die Kabinen.

Nach der Halbzeit hadern die Raiffeisen Flyers erneut mit der Reboundstärke der Bulls. Sie schaffen es zwar, die Bulls nicht noch weiter davon ziehen zu lassen, kommen jedoch einfach nicht an den Meister heran. Das 3. Viertel endet mit 49:65. Mit Beginn des letzten Abschnitts scheinen die Raiffeisen Flyers endlich ein Rezept gegen die stark aufspielenden Steirer gefunden zu haben. Bei 07:24 to go haben die Welser ihren Rückstand auf -8 verkürzt (57:65). Kapfenberg nimmt sofort ein Timeout, und obwohl Davor Lamesic danach von der 3er Linie scort, kommen die Kapfenberg bulls wieder zurück ins Spiel und halten die Raiffeisen Flyers zunehmend auf Abstand. Am Ende ist die junge Mannschaft dem eingespielten Team des Meisters schlichtweg unterlegen. Das Spiel geht mit 80:65 an Kapfenberg. Dennoch endet die Begegnung sehenswert mit einem 3er Buzzerbeater von Jasmin Marevac.