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171106 BlazanToni Blazan und sein Team langten am Offensivrebound ordentlich zu.Die Swans Gmunden bezwangen zum Abschluss der siebenten Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga als erstes Team die Arkadia Traiskirchen Lions. Durch eine beeindruckte Dominanz am Offensivrebound (17 Offensive Boards) erarbeiteten sich die Schwäne zahlreiche zweite Chancen und einen 80:75 Erfolg. Mit diesem Sieg klettern die Schwäne auf den zweiten Tabellenplatz – neuer Tabellenführer sind die am diesem Wochenende spielfreien Dukes aus Klosterneuburg.

In der ersten Halbzeit beeindruckten die Arkadia Traiskirchen Lions noch durch schnelle Transitions, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Vor allem Benedikt Danek (22 Punkte) konnte von den Schwänen nicht unter Kontrolle gebracht werden. n der zweiten Halbzeit glänzten die Hausherren am eigenen Rebound. Die Swans Gmunden sicherten sich in Summe 45% der Rebounds nach eigenem Fehlwurf und bekamen zahlreiche zweite Chancen. Während die Schwäne 18 Punkte aus zweiten Chancen verbuchten, gelangen den Löwen lediglich fünf second chance points. Vor allem Tilo Klette und Toni Blazan arbeiteten erfolgreich unter dem eigenen Korb und konnten von den dezimierten Lions (Kevin Payton fehlte mit einer Schulterverletzung) nicht gestoppt werden. Trotz einer ordentlichen Trefferquote von 53%, mussten die Lions ihre erste Niederlage in dieser Saison einstecken. Die Swans klettern durch den Erfolg auf den zweiten Tabellenplatz und machen ausgerechnet die an diesem Wochenende spielfreien Klosterneuburg Dukes zum Tabellenführer.

 

 

 

Die Spielpaarungen der 7. Runde im Überblick: 

bc

BC Hallmann Vienna - UBSC Raiffeisen Graz
102:78 (45:21, 61:42, 86:56)

        ubsc
  wels flyers Raiffeisen Flyers Wels - ece bulls Kapfenberg
65:80 (14:23, 32:46, 49:65)
 bulls    
      Gunners logo rgb 2737px

Oberwart Gunners – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers
80:79 (20:13, 38:38, 59:53)

 panthers
swans

Swans Gmunden - Arkadia Traiskirchen Lions
80:75 (17:24, 35:41, 60:59)

 lions

 

Die Spiele der 7. Runde im Detail: 

 

swans

Swans GmundenArkadia Traiskirchen Lionslions

80:75 (17:24, 35:41, 60:59)
Machen die spielfreien Dukes zum Tabellenführer.

Erster Saisonniederlage der Lions.

Pflückten 17 Offensivrebounds.Sicherten sie lediglich knapp über 50% der Rebounds nach einem Fehlwurf der Swans.
Alex Wesby
(19 Pts. – season high)
Benedikt Danek
(22 Pts., 6 Ass.)
Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: "Es war heute die erwartet schwere Partie. Wir haben in der ersten Halbzeit lange gebraucht bis wir den Rhythmus gefunden haben. In der zweiten Halbzeit konnten wir vor allem in der Defense besser arbeiten. Damit geht das +5 heute in Ordnung.“Kevin Payton, Spieler der Lions: „Wir haben nicht schlecht gespielt. Wirhaben aber klar zu viele Offensivrebounds hergegeben. Wir müssen uns in der Defense steigern. Uns hat am Ende auch das Glück gefehlt. Gratulation an Gmunden, sie haben verdient gewonnen„
Tilo Klette, Spieler der Swans: „Wir waren in der ersten Hälfte zu passiv. Wir haben Benni Danek zu viel agieren lasssen . Wir haben dann in zweiten Halbzeit gut in der Verteidigung gewechselt und schließlich die wichtigen Plays gemacht.“Albert Handler, Vize Obmann der Lions: „Wir waren heute am Rebound zu schwach und konnten am Ende die Big-Plays nicht machen.“
Der Tabellenführer muss im Spitzenspiel auf den an der Schulter verletzten Kevin Payton verzichten, dazu trifft Ramiz Suljanovic erst später in Gmunden ein und kommt erst in der 19. Minute zu seinem ersten Einsatz. Die Swans können hingegen komplett in die Begegnung gehen. Trotzdem läuft es zu Beginn für die Gäste besser, die Hausherren können erstmals erst in der dritten Minute zum 3:5 anschreiben. Es folgt eine ausgeglichene Phase, ehe Traiskirchen zwei Dreier in Folge und ein unsportliches Foul gegen die Schwäne dazu nutzt, um auf 19:10 davonzuziehen (8.). Bis zur ersten Viertelpause kann Gmunden um zwei Punkte verkürzen. Im zweiten Abschnitt wird die Begegnung kampfbetonter, die Fehler auf beiden Seiten werden mehr, bis zur ersten Auszeit des Viertels in der 15. Minute ändert sich nicht viel am Vorsprung der Lions (23:29). In der 16. Minute liegen die Gäste mit 34:26 voran, ehe die Schwäne mit sechs Freiwürfen in Serie auf 32:34 herankommen. Es folgen einige schlechte Entscheidungen der Gmundner in der Offensive, die zum 33:39 führen (18.). Am Ende können aber doch die Swans das zweite Viertel gewinnen und ihren Rückstand um einen Punkt verkürzen.

Die zweite Halbzeit beginnen beiden Teams mit einer Zoneverteidigung - zunächst allerdings relativ erfolglos, bis zum 39:45 in der 22. Minute heißt es: Jeder Wurf ein Treffer. Dann läuft es für die Schwäne aber deutlich besser und in der 25. Minute gibt es durch ein Dreipunktespiel von Daniel Friedrich den Ausgleich zum 51:51 - in dieser Szene begeht Benedikt Danek, bis dahin mit 17 Punkten der überragende Akteur der Lions - sein viertes Foul. Ab diesem Zeitpunkt hat die Begegnung richtigen Play-Off-Charakter, es wird um jeden Zentimeter gekämpft, die Führung wechselt mehrmals. Schließlich haben die Hausherren nach drei Vierteln um einen Punkt die Nase vorne - und die Gäste die größeren Foulprobleme, neben Danek sind auch Florian Trmal und Aleksandar Andjelkovic schon mit je vier Vergehen belastet, bei Gmunden noch niemand. Das vierte Viertel beginnt mit drei Ballverlusten, ehe sich die Lions die Führung zurückholen (60:62, 31.). Dann neigt sich das Pendel aber wieder einmal mehr in Gmundner Richtung, beim Stand von 73:67 in der 36. Minute gibt es daher eine Auszeit der Lions. Und der  Krimi geht weiter, in der 38. Minute sind die Löwen wieder bis auf einen Zähler herangekommen (74:73), allerdings müssen sie da schon auf Trmal und Andjelkovic verzichten, die beide ihr fünftes Foul abgeholt haben. Trotzdem holen sie sich in der Schlussminute die Führung zurück, der Korb zum 74:75 sollte aber das letzte Traikirchner Erfolgserlebnis sein: 27 Sekunden vor dem Spielende stellen die Schwäne auf 76:75, ehe ein Ballverlust und ein unsportliches Foul der Lions folgen. Die Swans sind auch am Offensivrebound erfolgreich und gehen so mehrmals an die Freiwurfline, so dass es am Ende noch zu einem 5-Punkte-Erfolg reicht.