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171203 KrämerFilip Krämer verbuchte sein zweites Double-Double der ABL-Saison.Den Swans Gmunden geling zum Start der ersten Rückrunde die Revanche gegen die Klosterneuburg Dukes und verteidigen damit die Tabellenführung in der ADMIRAL Basketball Bundesliga. Der UBSC Raiffeisen Graz spielte in der ersten Halbzeit mit dem amtierenden Meister auf Augenhöhe, für die große Überraschung und den ersten Saisonsieg fehlte in der zweiten Halbzeit die Kraft. Die ece bulls Kapfenberg gewannen schließlich deutlich und eroberten den zweiten Tabellenplatz. Auch den Raiffeisen Fürstenfeld Panthers ging zum wiederholten Mal die Luft in der Crunch-Time aus. Die routinierten Arkadia Traiskirchen Lions feierten einen 75:65 Erfolg und bleiben damit auf Rang drei.

Die Klosterneuburg Dukes fügten den Swans Gmunden zu Beginn der Saison die bisher einzige Niederlage zu. Zum Start der Rückrunde gelang den Schwänen die Revanche und die Verteidigung der Tabellenführung. In der ersten Halbzeit gaben aber noch die Herzöge den Ton an. Enis Murati (21 Punkte) hielt sein Team aber stets in Schlagdistanz und bot Edin Bavcic (22 Punkte) und Fabricio Vay (20 Punkte) Paroli.

Aufgrund der kurzen Rotation und Foulproblemen gingen den Niederösterreicher die Kraftreserven aus und die Schwäne erkämpften durch sehenswerten Teambasketball einen 78:68 Heimsieg. Während die Dukes ihr Glück zu sehr von außerhalb der Dreipunktelinie suchten, gelangen den Oberösterreichern 40 Punkte und dem Korb.

Der UBSC Raiffeisen Graz startete, angeführt von Matthieu Gamberoni (22 Punkte), stark in die Begegnung. Die ece bulls Kapfenberg taten sich in der ersten Halbzeit mit der Zonendefense der Grazer schwer und brachten nur einen knappen Vorsprung in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit erhöhte der amtierende Meister aber die Gangart. Die Grazer konnten dieses Tempo nicht mehr mitgehen und verloren schlussendlich deutlich. Filip Krämer legte beim 110:67 Erfolg mit 11 Punkte und 10 Rebounds sein zweites Double-Double der Saison auf. Brian Oliver verbesserte mit 25 Punkten sein bisheriges ABL-season high und brachte seine bulls auf den zweiten Tabellenplatz.

Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers starteten stark in die Begegnung und eroberten zwischenzeitlich eine Neun-Punkte-Führung gegen die Arkadia Traiskirchen Lions. Vor allem am Offensivrebound langten Christopher Reyes (8 OR, 29 Punkte) und sein Team ordentlich zu und trafen die Löwen an ihrer Achillesferse. Die Routiniers rund um Shawn Ray (20 Punkte) ließen sich aber nicht verunsichern und kämpften sich zurück ins Spiel. Durch ihre gewohnt gefährliche Defense – mit 15 Steals stellten sie einen neuen ABL-Saisonrekord auf – übernahmen die Löwen das Kommando. In der Crunch-Time ging den Panthers einmal mehr die Luft aus und die routinierten Lions sicherten sich schließlich einen harterkämpften 75:65 Erfolg.

Die Spielpaarungen der 10. Runde im Überblick: 

swans

Swans Gmunden – Klosterneuburg Dukes
78:68 (24:21, 33:36, 56:56)

   dukes      
  bulls ece bulls Kapfenberg - UBSC Raiffeisen Graz
100:67 (18:20, 42:38, 71:52)
      ubsc
     lions     

Arkadia Traiskirchen Lions –
Raiffeisen Fürstenfeld Panthers
75:65 (17:23, 35:33, 51:47)

 panthers
wels flyers

Raiffeisen Flyers Wels - BC Hallmann Vienna
Montag, 19.00 Uhr in der Raiffeisen Arena Wels
Live auf Sky Sport Austria ab 18.55

 bc

 

Die Spiele der 10. Runde im Detail: 

  

swans

Swans GmundenKlosterneuburg Dukesdukes

78:68 (24:21, 33:36, 56:56)
Swans gelingt Revanche und verteidigen die Tabellenführung.Verlieren das zweite Ligaspiel in Serie.
Scorten 40 Punkte in der Zone.Trafen nur 25% ihrer Dreier.
Enis Murati
(21 Pts., 5 Rebounds)
Fabricio Vay
(20 Pts., 11 Reb., 5 Ass.)
Tilo Klette, Spieler der Swans: "Komischerweise haben wir uns wieder in der ersten Habzeit schwer getan. Enis Murati hat uns in dieser Phase im Spiel gehalten. In der zweiten Halbzeit haben wir überragend zusammengespielt. Der Sieg war mehr als verdient.“Damir Zelezniki, Assistant Coach der Dukes: "Aufgrund unserer kurzen Rotation gepaart mit Foulproblemen haben wir in der zweiten Halbzeit unseren Rhythmus verloren.
Markus Pinezich, Assistant Coach der Swans: "Wir haben uns den Sieg gut erkämpft. Gratulation auch an Klosterneuburg, sie spielen einen tollen Basketball. Jetzt gilt unsere volle Konzentration bereits dem Duell in Wien.“Clemens Leydolf, Spieler der Dukes: "Wir haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert. Am Ende hatten wir Foulprobleme und uns unterliefen unnötige Fehler. Es ist keine Schande in Gmunden zu verlieren. Wir haben gut gekämpft.“
Die Gäste müssen weiterhin auf Predrag Miletic verzichten, die Swans können komplett in die Begegnung gehen. Zu Beginn des Spieles ist Offensive Trumpf, nach sechs Minuten halten wir bei bereits je drei erfogreichen Dreipunktewürfen und einem Stand von 14:14. Bis dahin gibt es übrigens keine einzige Gmundner Führung. Die folgt mit dem 16:14 in der siebten Minute und wird bis zur ersten Klosterneuburger Auszeit in der neunten Minute auf 24:18 ausgebaut. Danach folgt nur noch ein Dreier von Jurica Blazevic zum Viertelendstand. Nach Wiederbeginn erhöhen die Schwäne zunächst auf 27:21 (12.) ehe vier punktelose Minuten der Hausherren erfolgen - und ein Timeout beim Stand von 27:26 (16.). Das kann aber nicht verhindern, dass sich die Gäste die Führung zurückholen und mit einem 36:33-Vorsprung in die Kabinen gehen.

Nach Wiederbeginn laufen die Schwäne diesem Rückstand lange Zeit nach, schließlich schaffen sie es dann in der 28. Minute, die Nase wieder vorne zu haben (48:47). Nun bleibt es spannend - und die Foulsituation wird immer mehr zum Thema: Nach drei Viertel haben schon ein Gmundner (Povilas Gaidys) und drei Klosterneuburger (Lennart Burgemeister, Edin Bavcic und Jurica Blazevic) je vier Stück auf dem Konto. In den Schlussabschnitt geht es mit einem Unentschieden, 56:56. Das hält aber nicht lange, die Hausherren starten mit einem 7:0 und in der 33. Minute gibt es ein Klosterneuburger Timeout. Das bringt aber keine Wende, die Schwäne können ihren Vorsprung halten und in der 37. Minute müssen mit Blazevic und Burgemeister zwei Dukes innerhalb weniger Sekunden das Spielfeld mit fünf Fouls verlassen. In der 38. Minute schaffen die Swans dann ihre erste zweistellige Führung - und es gibt eine weitere Auszeit der Gäste. Auch die kann den Ausgang des Spitzenspiels aber nicht mehr beeinflussen, am Ende heißt es 78:68 für Gmunden - und die Schwäne können sich damit für ihre bisher einzige Saisonniederlage revanchieren und haben mit ihrem achten Sieg in Folge nun jeden möglichen Gegner in der Liga in Folge geschlagen. 



bulls

ece bulls KapfenbergUBSC Raiffeisen Grazubsc

100:67 (18:20, 42:38, 71:52)
Erobern den zweiten Tabellenplatz.Bleiben sieglos in der ABL:
Dominierten die Bretter und pflückten beinahe doppelt so viele Rebounds wie Graz.Spielten in der ersten Halbzeit mit dem amtierenden Meister auf Augenhöhe.
Brian Oliver
(25 Pts., 5 Rebounds)
Anton Maresch
(20 Pts., 7 Reb., 8 Ass.)
Milan Stegnjaic, Spieler bulls: " In der ersten Halbzeit haben wir uns gegen die Zonendefense der Grazer schwer getan. In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo erhöht und verdient gewonnen.“Anton Maresch, Spieler UBSC: „Über drei Vierteln haben wir heut gut gespielt. In den letzten zehn Minute ging uns die Luft aus. Wir haben uns aber im Vergleich zum letzten Spiel deutlich verbessert. Da gilt es jetzt anzuknüpfen.“
Kareem Jamar, Spieler bulls: „Vor zwei Tagen haben wir noch besser gespielt. Aber wir haben gewonnen, das ist das wichtigste. Wir haben ein wichtiges Spiel im Europe Cup vor uns. Dem gilt nun der volle Fokus.“Markus Galle, Headcoach UBSC: „Wir sind heute mit der richtigen Energie gestartet. Wir konnten unseren Gameplan über drei Vierteln gut umsetzen. Im letzten Abschnitt ging uns die Kraft aus. Mit unserer kurzen Rotation war das auch so zu erwarten. Ich bin aber heute sehr stolz auf mein Team.“
Die ece bulls knacken die 100-Punkte-Marke und gewinnen in der 10. Runde der Admiral Baskeballbundesliga gegen den UBSC Raiffeisen Graz mit 100:67. Die Gäste starten wesentlich besser in die Partie und können das erste Viertel für sich entscheiden. Im zweiten viertel beginnt die Aufholjagd, die Bullen kommen immer besser ins Spiel. In der zweiten Halbzeit treten die Bullen dynamischer auf und können sich einen Vorsprung herausspielen, den sie kontinuierlich ausbauen. Durch eine gute Mannschaftsleistung gehen die Kapfenberger verdient mit 100:67 vom Spielfeld.



lions

Arkadia Traiskirchen LionsRaiffeisen Fürstenfeld Pantherspanthers

75:65 (17:23, 35:33, 51:47)
Bleiben auf dem dritten Tabellenplatz.Starten auch die erste Rückrunde mit einer Niederlage.
Setzen eine neue Bestmarke bei Steals (15).Begingen 21 Turnover.
Shawn Ray
(20 Pts., 6 Rebounds)
Christopher Reyes
(29 Pts., 12 Reb.)
Benedikt Danek, Spieler der Lions: "Das war heute ein wichtiger Sieg für uns. Fürstenfeld war wie erwartet ein starker Gegner. Am Schluss gelangen uns die Big-Plays.“Goran Patekar, Headcoach der Panthers: „Die Lions verfügen über mehr erfahrene Spieler, die in der Crunch-Time den Unterschied ausmachten. Dennoch bin ich mit der heutigen Leistung zufrieden.“
Zoran Kostic, Headcoach der Lions: "Das war heute ein schweres Spiel. Einmal mehr haben wir deutlich zu viele Offensivrebounds zugelassen. Durch unsere größere Rotation hatten wir am Ende noch mehr Kraftreserven und konnten mehr Druck ausüben.“ 

Zu Beginn verläuft die Partie für die Hausherren überhaupt nicht nach Plan. Die Fürstenfelder finden immer wieder die offenen Spieler und verwerten ihre freien Würfe konstant. Die Lions halten mit hart erarbeiteten Chancen dagegen. Trotzdem steht es kurz vor Ende des ersten Viertels -9 aus Sicht der Traiskirchner. Ein Dreier aus der Ecke von Flo Trmal führt dann zum Stand von 17:23.
Im zweiten Abschnitt halten die Steirer die Löwen dann zunächst auf Abstand. Fünf Minuten schaffen es die Hausherren nicht in ihren Rhythmus zu finden. Doch dann schalten die Lions einen Gang höher und lassen bis zur Halbzeitpause nur mehr einen Fürstenfelder Korb zu und beenden die erste Hälfte mit einer 35:33 Führung.

Nach der Pause wieder das selbe Bild - die Löwen schaffen es nicht ihre Chancen zu verwerten und lassen die Panthers wieder in die Partie kommen. Shawn Ray und Benedikt Güttl führen die Lions nach dem Ausgleich der Steirer zu einem vier Punkte Vorsprung vor den letzten zehn Minuten. Das Spiel wird immer intensiver und beide Teams schenken sich nichts. Vor allem Marko Car wird von den Löwen hart verteidigt und muss sich an diesem Tag jeden seiner zwölf Punkte erarbeiten. Zwei Minuten vor dem Ende führen die Niederösterreicher mit +7. Ein Dreier von Chris Reyes verkürzt dann den Rückstand der Panthers auf vier Punkte, doch Bene Güttl hat die passende Antwort parat und erhöht mit zwei getroffenen Freiwürfen auf 71:65. Die Fürstenfelder können nicht zurückschlagen und zwei offene Jumpshots von Brkic beenden die Partie mit einem Endstand von 75:65.