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29 12 17vujosevicEine starke Leistung von Bogic Vujosevic bringt Kapfenberger-Sieg.

Die ece bulls Kapfenberg (2) – amtierender Meister und Cupsieger der ADMIRAL Basketball Bundesliga – haben das Jahr 2017 mit einem Sieg beendet. Im letzten Spiel unter Headcoach Michael Schrittwieser, der mit Jahresbeginn die Funktion des Generalsekretärs im Österreichischen Basketball Verband übernehmen wird, feierten die Steirer einen 88:82-Auswärtssieg bei den Oberwart Gunners (7). Mit dem neunten Saisonsieg verbesserten sich die Bulls in der Tabelle vorübergehend auf den zweiten Platz. In einer sehr intensiven Partie hatte Kapfenberg den besseren Start, lag nach 13 Minuten bereits um 16 Punkte (35:19) voraus. Oberwart kämpfte sich mehrmals auf bis zu 6 Punkte zurück. Kapfenberg ließ sich aber mit viel Gelassenheit und etlichen „big-plays“ nie in Gefahr bringen.

Die ece bulls Kapfenberg (2) haben ihr letztes Spiel unter Headcoach Michael Schrittwieser gewonnen. Die Steirer feierten bei den Oberwart Gunners (7) einen 88:82-Sieg und entscheiden damit auch das siebente aufeinanderfolgende Partie mit den Burgenländern für sich. Kapfenberg beendet damit das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte mit dem neunten Saisonsieg und liegt vorübergehend am zweiten Tabellenplatz. Oberwart musste indes die vierte Niederlage in Serie hinnehmen und bleibt Siebenter.

Den entscheidenden Vorteil verschaffte sich der Meister der ADMIRAL Basketball Bundesliga in den ersten 13 Spielminuten: Angetrieben von einem starken Bogic Vujosevic (14 PTS, 10 AS) lag Kapfenberg bereits um 16 Punkte voraus (35:19), weil es insgesamt eine starke Trefferquote an den Tag legte (56%). Doch Oberwart ließ trotz des hohen Rückstands nie nach und versuchte dem hohen Druck der Bulls standzuhalten. Immer wieder kamen die Gunners auf sechs Punkte heran – eigene Unkonzentriertheiten und „big-plays“ der Bulls ließen aber keine Wende zu. Kapfenberg hatte stets eine perfekte Antwort auf gute „plays“ des Heimteams und gewann schlussendlich verdient. Jozo Rados war mit 15 Punkten Top-Scorer, zudem legte er 9 Rebounds, 4 Assists und 4 Blocks auf. Bei den Gunners war Louis Dabney (20 PTS, 6 AS) bester Akteur.

Vervollständigt wird die 15. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga am Samstag mit den restlichen drei Spielen. Der Tabellenletzte UBSC Raiffeisen Graz (9) empfängt Tabellenführer Swans Gmunden (1), die Raiffeisen Flyers Wels (5) erwarten die Arkadia Traiskirchen Lions (3) und der BC Hallmann Vienna (6) hat die Klosterneuburg Dukes (4) zu Gast. 

 

Gunners logo rgb 2737pxOberwart Gunnersece bulls Kapfenbergbulls
82:88 (15:25, 38:45, 60:71)
Oberwart verlor zum vierten Mal in Folge und bleibt auf dem siebenten Tabellenplatz.Kapfenberg verbesserte sich mit dem vierten Auswärtssieg der Saison auf den zweiten Tabellenplatz.
Oberwart ließ Kapfenberg verhältnismäßig wenig Anteil am Rebound (23:28) und zwang den Meister zu 15 Turnover.Kapfenberg hatte in den entscheidenden Phasen immer wieder die perfekte Antwort und machte stets die „big-plays“.
Louis Dabney
(20 PTS, 6 AS, 3 RB, 4 ST)
Jozo Rados
(15 PTS, 9 RB, 4 AS, 4 BLK)
Dabney 20, Ross 14, Gregg, Szkutta, Wolf je 10;Rados 15, Jamar, Vujosevic, Coffin je 14;
Horst Leitner, Assistent-Coach der Gunners: „Es ist natürlich schade, dass wir verloren haben. Wir haben heute nicht verloren, wir wurden von Kapfenberg besiegt. Das ist der Unterschied zu der Niederlage in Traiskirchen und darauf kann man aufbauen.“Michael Schrittwieser, Headcaoch der bulls: „Wir haben das Spiel über 40 Minuten kontrolliert. Es war eine sehr emotionale Sache für uns und deshalb bin ich sehr stolz auf unser Team.“
Max Schuecker, Spieler der Gunners: „Wir konnten mit der Kapfenberger-Physis unter dem Korb nicht mithalten. Wir haben heute alles gegeben, am Ende hat es aber nicht gereicht.“ 

Entschlossener Start der Gunners mit Körben von Dabney und Gregg. Danach Führungswechsel an die Bulls, die nach 4 Minuten 12:6 voran liegen. Die Bulls zeigen sich aus allen Distanzen sehr treffsicher, während die Gunners sich unter dem Offensivrebound abmühen. Beim Stand von 15:6 für die Gäste nimmt Gunners-Headcoach Pino Vera ein Timeout. Er bringt Ross der sogleich punktet. Nach Punkten von Käferle und einem Dreier von Ross steht es 13:15. Die letzten 3 Minuten des Viertels gehen an die Bulls, die bei der Sirene 25:15 voran liegen.

Im 2. Viertel setzt Gunners-Headcoach Lluis Pino Vera vor allem auf die einheimischen Spieler. Die Bulls starten mit einem Dreier von Coffin in den 2. Abschnitt und bauen ihren Vorsprung weiter aus. Max Schuecker kann für die Gunners punkten, doch es steht bereits 35:19 für die überlegenen Bulls. Gunners-Youngster Jakob Szkutta verkürzt mit 2 Dreiern und einem Jump Shot auf 27:35. Durch Wolf steht es 29:35 und die Bulls ziehen die Notbremse durch ein Timeout. Nach dem 10-Punkte-Run der Gunners sind wieder die Bulls am Drücker. Das Spiel ist temporeich und spannend und ganz nach dem Geschmack der Fans. Mit 38:45 geht es in die Pause.

Das 3. Viertel entwickelt sich ausgeglichen. Viele Spielunterbrechungen durch Fouls lassen kein flüssiges Spiel aufkommen. Nach 5 Minuten und Dreiern von Wolf und Käferle steht es 49:55. Danach sieht man wieder abgebrühte Bulls, die jeden Fehler der Gunners ausnutzen. Der Rückstand der Gunners ist wieder zweistellig. Wieder setzt Lluis Pino Vera überwiegend auf die einheimischen Spieler. Durch Szkutta und Schuecker wird der Rückstand geringer. Ein Dreier von Dabney und die Gunners sind auf 58:65 dran. Mit 60:71 endet der 3. Abschnitt.

Durch Dabney kommen die Gunners zu drei Punkten. Danach punkten wieder die Bulls. Nach 2 Minuten liegen sie 76:63 voran. Dabney trifft 3 Freiwürfe und verkürzt auf 66:76. Blazevic trifft und wird gefoult. Es steht 68:76. Das Spiel ist jetzt durch viele Fouls auf beiden Seiten zerfahren und die Gunners hadern mit dem Treffen. Dabney trifft weiter von der Linie: 70:76. Mit ihrer Routine ziehen die Bulls auf 81:72 weg und siegen am Ende 88:82.