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30 12 17 dowellReger Dowell war von den Dukes in der Overtime nicht zu halten.

Der Tabellenführer der ADMIRAL Basketball Bundesliga hat sich den 12. Sieg in Serie geholt. Die Swans Gmunden (1) ließen auswärts dem UBSC Raiffeisen Graz (9) keine Chance und feierten, dank starker Phasen im zweiten und dritten Viertel, einen verdienten 90:73-Sieg. Die Raiffeisen Flyers Wels (5) und der BC Hallmann Vienna (6) haben jeweils mit Heimsiegen ihren Rückstand auf die Top-4 verkürzt: Die Oberösterreicher kontrollierten das Spiel gegen die Arkadia Traiskirchen Lions (3) über weite Strecken und siegten am Ende klar mit 79:66. Die Wiener setzten sich in einer Offensivschlacht gegen die Klosterneuburg Dukes (4) erst nach Verlängerung durch, nachdem sie ein +15 (78:63) in der regulären Spielzeit noch fast hergeschenkt hätten. US-Guard Reger Dowell sorgte dann in der Overtime mit „big-plays“ und 14 seiner insgesamt 18 Punkten für den 118:106-Heimsieg. Stjepan Stazic und Fabricio Vay teilen sich nach diesem Spiel mit je 47 Zählern das „ABL-season-high“.     


Der Tabellenführer der ADMIRAL Basketball Bundesliga, die Swans Gmunden (1), haben sich beim UBSC Raiffeisen Graz (9) keine Blöße gegeben. Der 90:73-Auswärtserfolg war der bereits 12. Sieg der Oberösterreicher in Folge. Nach der 15. Runde liegt der vierfache österreichische Meister nun bereits sechs Punkte vor dem Tabellenzweiten (Kapfenberg). Graz bleibt weiterhin ohne Meisterschaftssieg und verlor bereits die 9. Begegnung gegen Gmunden in Serie. Die Vorentscheidung in diesem Duell fiel zu Beginn des zweiten Viertels: Den „Schwänen“ gelang ein 12:0-Run (von 20:25 auf 32:25; 17. Min) – und in weiterer Folge offensiv Vieles. Die individuelle Klasse der Oberösterreicher und deutlich mehr Input von den Bankspielern (26:2 „bench-points“) sorgten für eine zwischenzeitliche 78:57-Führung (30. Min). Am Ende sprachen auch deutlich weniger Turnover (11:22) und mehr Rebounds (34:28) für die Swans. Top-Scorer war einmal mehr Nationalteamspieler Enis Murati mit 26 Punkten. Der Grazer Darien Nelson-Henry (20 PTS, 9 RB) verpasste nur knapp ein „double-double“.

Der BC Hallmann Vienna (6) hat ein weiteres Mal seine Heimstärke unter Beweis gestellt. Die Wiener setzten sich gegen die Klosterneuburg Dukes (4) nach Verlängerung mit 118:106 (98:98) durch und feierten im siebenten Heimspiel ihren sechsten Sieg. Damit verkürzen die Bundeshauptstädter ihren Rückstand in der Tabelle zu Platz vier auf zwei Punkte. Während Wien den bereits vierten Erfolg in Serie landete, musste Klosterneuburg die fünfte Auswärtsniederlage der Saison einstecken. In einer Offensivschlacht – sowohl Stjepan Stazic für Wien als auch Fabricio Vay für Klosterneuburg stellten mit je 47 Punkten ein neues „ABL-season-high“ auf – sah Wien nach drei Vierteln fast schon als Sieger aus, lag +15 voraus (78:63). Doch die Dukes starteten mit einem 19:4-Run ins Schlussviertel und machten das Spiel wieder spannend. Valentin Bauer (14 PTS, 12 AS, 9 RB) sorgte per Freiwurf zwei Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit für die erste Führung der Dukes nach über 24 Minuten (96:95). Jason Detrick (22 PTS, 2 RB, 2 AS) brachte Wien mit drei getroffenen Freiwürfen sieben Sekunden vor Schluss in die Overtime – und dort drehte Reger Dowell auf: Der US-Guard machte in der heißen Phase 12 seiner insgesamt 18 Punkte und sicherte Wien seinen wohl spektakulärsten Heimsieg. Am Ende zollte Klosterneuburg – das erneut ohne Miletic und Leydolf angetreten war – dem hohen Tempo bei der Aufholjagd im Schlussviertel Tribut.

Nur noch einen Sieg hinter einem Platz in den Top-4 liegen auch die Raiffeisen Flyers Wels (5). Nach der hauchdünnen Derby-Niederlage gegen Gmunden, feierte der Liga-Neuling einen schlussendlich ungefährdeten 79:66-Heimsieg über die Arkadia Traiskirchen Lions (3). Der fünfte Heimsieg der Welser war gleichzeitig die dritte Auswärtsniederlage der Niederösterreicher, die damit in der Tabelle Platz zwei an Kapfenberg abgeben mussten. Wels zeigte sich von Beginn an defensiv geschlossen stark, ließ Traiskirchen nie einen Offensivrhythmus bekommen. Die sonst so variantenreichen Lions mussten sich ihre Chancen immer wieder schwer erarbeiten und trafen am Ende nur 39% ihrer Würfe. Wels hatte somit früh einen leichten Vorteil – und kontrollierte das Spiel bis zum Ende. Auch eine starke Defensive unter dem Korb war ausschlaggebend, vor allem Milovan Draskovic (11 PTS, 19 RB) war enorm effektiv. Im Schlussviertel machte Wels dann mit einem 19:9 alles klar, weil Traiskirchen weiterhin nur schwer zum Abschluss kam. Wels, das bislang durchschnittlich 84,6 Punkte erhielt, ließ nur 66 Zäher der Lions zu.

Eröffnet wird das Jahr 2018 der ADMIRAL Basketball Bundesliga am 4. Jänner. Zum Auftakt der 16. Runde zeigt Sky Sport Austria am Donnerstag ab 18.55 Uhr das Spitzenspiel zwischen den Arkadia Traiskirchen Lions (3) und den Swans Gmunden (1). Am selben Tag empfangen die ece bulls Kapfenberg (2) die Raiffeisen Flyers Wels (5). Einen Tag später komplettieren die Begegnungen UBSC Raiffeisen Graz (9) gegen BC Hallmann Vienna (6) und Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) gegen Oberwart Gunners (7) die erste Runde im neuen Jahr. 

 

bcBC Hallmann ViennaKlosterneuburg Dukesdukes
118:106 n.V. (27:27, 51:45, 78:63, 98:98)
Wien gelang der vierte Sieg in Serie. Die Heimstärke (6/1) ließ Vienna den Rückstand in der Tabelle auf die Top-4 verkürzen.Klosterneuburg musste die bereits 5. Auswärtsniederlage einstecken und hat als Tabellenvierter nur noch zwei Punkte Vorsprung auf die Verfolger Wels und Wien.
Wien hatte in der Verlängerung den besseren Start und mit Reger Dowell den passenden „go-2-guy“.Klosterneuburg schien nach der entfesselten Aufholjagd im Schlussviertel (35:20) in der Verlängerung dem Tempo Tribut zu zollen.
Stjepan Stazic
47 PTS, 3 RB, 5 AS
Valentin Bauer
14 PTS, 12 AS, 9 RB
Stazic 47, Detrick 22, Dowell 18Vay 47, Bauer 14, Blazevic 12
Stjepan Stazic, Kapitän vom BCV: „Ich war heute extrem motiviert und bin glücklich, dass ich diese Leistung am Ende auch bringen konnte. Ich wünsche allen ein schönes neues Jahr.“Ante Perica, Headcoach der Dukes: „Es war ein sehr aufregendes Spiel. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, aber leider haben wir in der Schlussphase der regulären Spielzeit unser Vorhaben zu foulen nicht umgesetzt und haben Wien schlussendlich wieder ins Spiel zurückgelassen. Insgesamt Gratulation an beide Mannschaften, für die Fans war’s heute schön anzusehen.“
Luigi Gresta, Headcoach vom BCV: „Wir sind sehr froh, dass wir dieses Jahr mit einem starken Sieg beendet haben. Die Mannschaft hat in der kritischen Phase im Schlussviertel Moral bewiesen und auf das bin ich sehr stolz.“Valentin Bauer, Spieler der Dukes: „Offensiv hatten wir heute keine Probleme. Aber wir konnten in der Defense Stjepan Stazic nicht stoppen und haben zu viele Punkte zugelassen.“
Wien startet mit den ersten Punkten durch Stazic ins Spiel. In weiterer Folge liefern sich Vay und Stazic einen "3-Punkte Contest" (Stazic trifft 4, Vay 3). Im 2.Viertel kann sich Wien ein bisschen absetzen und wieder gehen die getroffenen 3-Punkter auf das Konto von Stazic und Vay (je 2).

Im 3.Viertel konnte sich Wien erstmals absetzen und gewannen dieses Viertel mit 27:18. Im 4. Viertel nahmen die Emotionen stetig zu und nach einem unsportlichen und einem technischen Foul gegen Hubalek konnte Klosterneuburg in einer Minute 12 Punkte aufholen und zwang Wien in die Overtime. Die Overtime war die Zeit von Reger Dowell - er scorte 12 der erzielten 20 Punkte und führte Wien sicher zum Sieg. 

 

ubscUBSC Raiffeisen GrazSwans Gmundenswans
73:90 (21:18, 36:46, 61:78)
Graz verlor auch das 14. Meisterschaftsspiel und bleibt sieglos Tabellenletzter.Gmunden landete den 12. Saisonsieg und untermauerte damit die Tabellenführung.
Graz konnte seiner „starting-five“ deutlich weniger Pausen geben: Vier Spieler mussten über 37 Minuten spielen, bei Gmunden bekam nur Enis Murati über 31 Minuten Spielzeit.Gmunden zeigte eine solide Leistung, zwang Graz zu 22 Turnover und machte aus deren Ballverlusten 25 Zähler.
Darien Nelson-Henry
20 PTS, 9 RB, 3 AS, 3 ST
Enis Murati
26 PTS, 2 RB, 6 AS
Nelson-Henry 20, Richter 16, Maresch 15Murati 26, Friedrich 15, Mitchell 14
Markus Galle, Headcoach vom UBSC: „Bis kurz vor der Halbzeit konnten wir wieder mitspielen , aber dann fielen wir zurück.“

Enis Murati, Spieler der Swans: „In den ersten Minuten hatten wir noch Schwierigkeiten in der Verteidigung. Ab Mitte des zweiten Viertels waren wir dann aber kompakter und haben daraus auch eine gute Offensive aufgezogen.“
Die UBSC Raiffeisen Graz Spieler beginnen mit viel Einsatz, können ihre Chancen verwerten und führen gegen den Tabellenführer aus Gmunden, der ohne den verletzten Gaidys auskommen muss, bis zur 6. Minute, in der die Swans zum 11:11 ausgleichen können. Zur Überraschung aller endet das erste Viertel 21:18 für Graz. Bis zur 15. Minute bleibt Graz vorne, dann begehen sie vermehrt Turnover und Gmunden trifft von der Dreierlinie. Nach dem 25:25 in der 15. Minute gehen die Schwäne in Führung, die sie bis zum Spielende nicht mehr abgeben und sie gewinnen mit 90:73 in Graz. 

 

wels flyersRaiffeisen Flyers WelsArkadia
Traiskirchen Lions
lions
79:66 (26:21, 44:37, 60:57)
Wels verkürzte mit seinem 7. Saisonsieg den Rückstand auf Platz vier und hat bereits zwei Siege Vorsprung auf den Siebenten.Traiskirchen musste die zweite Auswärtsniederlage in Serie hinnehmen und gab Platz zwei in der Tabelle an Kapfenberg ab.
Wels war offensiv variabel, gleich fünf Spieler scorten zweistellig.Traiskirchen war nie in der Lage einen Offensivrhythmus zu bekommen.
Milovan Draskovic
11 PTS, 19 RB
Shawn Ray
18 PTS, 7 RB, 2 ST
Lamesic 18, Chambers 15, Novas-Mateo, Draskovic je 11Brkic, Ray je 18, Danek 10, Güttl 6
Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Gratulation an meine Mannschaft. Wir sind sehr froh, zum ersten Mal ein defensivorientiertes Spiel gewonnen zu haben und jetzt wollen wir schauen, dass wir in Kapfenberg noch einen Sieg nachlegen.“Zoran Kostic, Headcoach der Lions: „Wels war heute sehr fokussiert und gut eingestellt. Wir haben zwar gekämpft, aber nicht immer die intelligentesten Entscheidungen getroffen.“
Davor Lamesic, Kapitän der Flyers: „Es war ein verdienter Sieg, auch wenn wir es uns selbst immer wieder sehr schwer gemacht haben. Und: Happy New Year!“Shawn Ray, Spieler der Lions: „Wir wussten, dass es eine ganz schwierige Auswärtsbegegnung wird in Wels. Wir haben heute nicht das gezeigt, was wir können. Weder in der ersten, noch in der zweiten Halbzeit. Wir waren defensiv nicht so gut wie in den Spielen zuvor. Wels hat verdient gewonnen.“
Das 1. Viertel ist geprägt von den beiden BigMen der Raiffeisen FlyersWels, Milovan Draskovic und Davor Lamesic, die nicht nur einzeln, sondern auch im Zusammenspiel miteinander stark aufzeigen. Zum Ende des 1. Abschnitts treffen Thomas Csebits, Siyani Chambers und Erwin Zulic von draußen wichtige Dreier. Csebits schließt das 1. Viertel schließlich mit 26:21 ab. Das 2. Viertel beginnt mit einigen Dreipunkte-Würfen. Auf Seiten der Traiskirchner sind Danek und Ray die Dreier-Schützen, auf Seiten der Raiffeisen Flyers Wels Erwin Zulic und Thomas Csebits. Bis zur Halbzeitpause erarbeiten sich die Raiffeisen Flyers Wels einen 44:37-Vorsprung.

Im 3. Viertel treffen die Raiffeisen Flyers Wels einige schlechte Entscheidungen in der Offensive, nehmen schlechte Würfe und zeigen eine körperlose Defense. Dadurch schaffen es die Arkadia Traiskirchen Lions bis zum Ende des 3. Viertels auf 60:57 heranzukommen. Das letzte Viertel nutzen die Raiffeisen Flyers Wels, um vor heimischem Publikum Gas zu geben. Den Befreiuungsschlag leitet Siyani Chambers mit wichtigen 6 Punkten in Folge ein. In den letzten Spielsekunden folgen noch ein Dreier von Kapitän Davor Lamesic und zwei Punkte von Milovan Draskovic, die so den 79:66-Heimsieg für die Raiffeisen Flyers Wels besiegeln.