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180107 TrmalFlorian Trmal erzielte bei "Pflichtsieg" über Graz ein career-high von 37 Punkten.In der 17. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga beendeten die Oberwart Gunners nach fünf Niederlagen in Serie ihren Negativlauf. Der Vizemeister agierte mit hoher Intensität und feierte gegen die Klosterneuburg Dukes einen ungefährdeten 80:65 Erfolg. Die ece bulls Kapfenberg und die Arkadia Traiskirchen Lions schafften mit Erfolgen den Anschluss zum Tabellenführer aus Gmunden. Kapfenberg setzte sich im direkten Duell mit dem Tabellenführer, durch ein starkes drittes Viertel, deutlich durch. Die Lions fuhren durch ihre starke Defensive und einen entfesselten Florian Trmal den Pflichtsieg gegen den UBSC Raiffeisen Graz ein. Die Raiffeisen Flyers Wels sind weiter am Vormarsch in der Tabelle. Nach ihrem Sieg über die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers, stehen sie bereits auf dem vierten Tabellenplatz.

Die Oberwart Gunners kehrten gegen die Klosterneuburg Dukes zurück auf die Siegerstraße. Nach fünf Niederlagen in Serie feierten die Gunners einen ungefährdeten 80:65 Erfolg. Bereits von Beginn weg traten die Südburgenländer mit viel Intensität auf und stoppten die Dukes erfolgreich. Vor allem die Bankspieler rund um Georg Wolf (16 Punkte) übernahmen viel Verantwortung. In Summe scorten die Wechselspieler 31 Punkte und nahmen viel Last von den Schultern der Starting-5. Bei den Dukes hielt Fabricio Vay mit 21 Punkten und 9 Rebounds dagegen, konnte die Niederlage aber nicht abwenden.



Nach einer deutlichen Niederlage gegen Kapfenberg, verbuchten die Raiffeisen Flyers Wels bereits den achten Sieg der Saison und bleiben somit in der ersten Rückrunde in ihrer Heimhalle ungeschlagen. Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers gingen zwar mit einem Vorsprung in das letzte Viertel, konnten in diesem aber nur mehr acht Punkte erzielen. Angeführt von Siyani Chambers (17 Pts., 8 Assists) drehten die Hausherren die Begegnung und rückten in der Tabelle auf den vierten Tabellenplatz vor. Bei den Panthers, die ohne Hannes Ochsenhofer antraten, wusste Christopher Reyes mit 24 Punkten und 12 Rebounds zu überzeugen. Doch auch er konnte die elfte Niederlage der Saison nicht abwenden.

Die Arkadia Traiskirchen Lions erfüllten ihre „Pflichtaufgabe“ gegen den UBSC Raiffeisen Graz souverän und schafften damit wieder den Anschluss zum Tabellenführer aus Gmunden. Bereits im ersten Viertel sorgten die Löwen für klare Verhältnisse und erspielte sich einen deutlichen Vorsprung. Durch die gewohnt intensive Verteidigung der Niederösterreicher gelang es den Grazern nicht mehr ins Spiel zurückzukommen. In der Offensive lief Florian Trmal heiß: Er verbuchte mit 37 Punkten (7/9 Dreier) sein career-high.

Im Spitzenspiel der 16. Runde setzten sich die ece bulls Kapfenberg deutlich gegen den Tabellenführer aus Gmunden durch. Nominell wieder vollzählig, starteten die Swans Gmunden stark und eroberten sich schnell eine zweistellige Führung. Die bulls schnappten sich aber angeführt von Jozo Rados (20 Punkte) die Führung noch in der ersten Halbzeit zurück. Im Dritten Viertel übernahm der amtierende Meister endgültig die Kontrolle, mit einem 20:0 -Run sorgte Marck Coffin (4/5 Dreier) und sein Team für die frühe Entscheidung. Die bulls entschieden durch ein sehenswertes Teamplay (26 Assists) das Spiel mit 90:67 für sich und fügten den Swans die erste Heimniederlage der Saison zu.

Die Spiele der 17. Runde im Überblick:

 

Gunners logo rgb 2737pxOberwart Gunners – Klosterneuburg Dukes

80:65 (17:12, 38:28, 66:43)
dukes
wels flyersRaiffeisen Flyers Wels – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

80:71 (17:24, 43:41, 57:63)
panthers
ubscUBSC Raiffeisen Graz – Arkadia Traiskirchen Lions

61:81 (11:27, 24:45, 42:62)
lions
swansSwans Gmunden – ece bulls Kapfenberg

67:90 (20:16, 33:39, 41:65)
bulls

 


Die Spiele der 17. Runde im Detail:  

 

Gunners logo rgb 2737px

Oberwart Gunners

Klosterneuburg Dukes

dukes

80:65 (17:12, 38:28, 66:43)

Beenden nach fünf Niederlagen ihre Negativserie.

Rutschen in der Tabelle auf den sechsten Platz zurück.

31 Punkte kamen von den Bankspielern.  

Lediglich vier Punkte kamen von Ersatzspielern.

Louis Dabney

(18 Pts.)

Fabricio Vay

(21 Pts., 9 Reb., 5 Ass.)

Wolf 16, Blazevic 14,

Bavcic 14, Blazevic 13

Louis Dabney, Spieler der Gunners: “Das war heute ein großartiger Teamsieg. Ich bin sehr froh, dass wir unsere Negativserie beendet haben, wir arbeiten jeden Tag sehr hart im Training und haben uns heute dafür belohnt.“

Valentin Bauer, Spieler der Dukes: "Oberwart spielte mit deutlich mehr Energie als wir. Georg Wolf brachte viel guten Input von der Bank. Wir konnten heute einfach nicht dagegenhalten, das darf uns nicht mehr passieren.“

Lluis Pino Vera, Headcoach Gunners: "Wir konnten heute endlich die Lorbeeren aus unserer harten Arbeit in den vergangenen Wochen ernten. Es war ein sehr wichtiger Sieg für uns.“

Ante Perica, Headcoach der Dukes: "Gratulation an Oberwart, sie haben heute mit deutlich mehr Energie gespielt. Bei uns lief heute defensiv und offensiv wenig.“

Das Spiel startet mit einem schnellen Dreier von Vay, verläuft von da an aber ausgeglichen. Vor allem die Anfangsphase ist von vielen Unterbrechungen geprägt, bereits nach 3:15 Spielminuten haben die Gunners die Team-Foul-Grenze erreicht. Bei beiden Mannschaften finden zahlreiche Würfe den Weg in den Korb nicht, was auch der niedrige Viertel-Endstand von 17:12 belegt, den Dabney mit einem Buzzer-Beater herstellt.

Im zweiten Viertel versuchen die Gunners das Spiel schnell zu machen und können durch Punkte von Dabney und zwei Dreier von Wolf eine 28:18-Führung herausspielen. Die Gäste lassen sich aber nicht abschütteln und verkürzen durch Bavcic und Blazevic auf 30:25. Ein Time-Out der Gunners zeigt Wirkung, sie erhöhen mit einem 6:0-Run auf 36:25. Mit 38:28 geht es in die Halbzeitpause.

Ein Dreier von Dabney eröffnet die zweite Halbzeit, die ein deutlich höheres Tempo aufzeigt. Auch die Trefferquote steigt vehement, durch einen Dreier von Ross und einen sehenswerten Dunk von Gregg nach Zuspiel von Käferle führen die Gunners schnell mit +15. Den Unkonzentriertheiten der Gäste begegnen die Gunners mit einer starken kämpferischen Leistung und gutem Team-Play, die Führung kann bis zum Ende des dritten Viertels auf 66:43 ausgebaut werden.

Auch im letzten Viertel finden die Klosterneuburger nicht mehr ins Spiel, die Gunners hingegen erhöhen den Druck und liegen nach 35 Spielminuten sensationell mit +31 in Führung. In den letzten Minuten versuchen die Klosterneuburger nochmals alles, um den Rückstand zu verkürzen, auf Seiten der Gunners bekommen die jungen Spieler die Chance, ihr Können zu beweisen. Ungefährdeter Endstand: 80:65. 


wels flyers

Raiffeisen Flyers Wels

Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

panthers

80:71 (17:24, 43:41, 57:63)
Bleiben in der Rückrunde Zuhause ungeschlagen.Konnten in der Rückrunde noch kein Auswärtsspiel gewinnen.
Pflückten 41 Rebounds.Führten nach dem dritten Viertel – scorten im letzten Abschnitt aber lediglich acht Punkte.
Siyani Chambers
(17 Pts., 8 Ass.)
Christopher Reyes
(24 Pts, 12 Reb.)
Wilson 15, Lamesic 14, Draskovic 10Gordon 18, Gaspar 12, Car 10
Erwin Zulic, Spieler der Flyers: „In der ersten Halbzeit hatten wir noch zu kämpfen, doch in der zweiten Halbzeit konnten wir die Intensität steigern und schließlich einen wichtigen Sieg feiern.“Goran Patekar, Headcoach der Panthers: " Meine Mannschaft hat in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, im vierten Viertel haben wir dann die Kraft verloren, wir waren müde vom anstrengenden Spiel am Freitag gegen Oberwart. Wir haben die Konzentration verloren, einige Fehler in der Offense begangen und so das Spiel verloren.“
Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Man hat heute klar gemerkt, dass wir seit dem 26. Dezember vier Pflichtspiele in den Knochen haben. Gratulation an meine Mannschaft - a win is a win.“Christopher Reyes, Spieler der Panthers: „Wir haben einen guten Start in dieses Spiel erwischt. In der 2. Halbzeit ist Wels stark aus der Kabine gekommen und konnte das Spiel dann schließlich für sich entscheiden. „
Im 1. Viertel sind die Raiffeisen FLYERS den Fürstenfeld Panthers vor allem am Rebound unterlegen, vor allem Reyes kommt immer wieder zum Scoren. Den 1. Abschnitt schließt das Geburtstagskind dieses Abends, Erwin Zulic, mit einem Dreier zum 17:24 ab.  Im 2. Viertel starten die Raiffeisen FLYERS eine Aufholjagd, sie arbeiten hart in der Defense und schaffen es so mit einer 43:41-Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

Nach Wiederanpfiff übernimmt Siyani Chambers Verantwortung und führt sein Team mit 5 Punkten in Folge zum 55:54 bei 3min zu spielen. Doch Gordon, Reyes und ein Dreier von Radakovics führen zum einem 57:63-Rückstand der Hausherren am Ende des 3. Viertels. Das letzte Viertel ist auf Seiten der Raiffeisen FLYERS das Viertel der US-Boys. Elijah Wilson und Siyani Chambers bringen ihr Team mit sehenswerten Offensivaktionen in Vorsprung, die Raiffeisen FLYERS Wels gewinnen dieses so wichtige Spiel gegen die Fürstenfeld Panthers schließlich mit 80:71.  


ubsc

UBSC Raiffeisen Graz

Arkadia Traiskirchen Lions

lions

61:81 (11:27, 24:45, 42:62)
Bleiben in dieser Saison sieglos.Schließen zum Tabellenführer aus Gmunden auf.
Scorten 38 Punkte in der Zone.Verbuchten elf Steals.
Darien Nelson-Henry
(25 Pts., 12 Reb.)
Florian Trmal
(37 Pts, 7/9 Dreier)
Gamberoni 8, Heuberger, Richter, Mateus je 7Ray 14, Brkic, Güttl, Danek, Andjekovic je 6
Markus Galle, Headcoach UBSC: „Das erste Viertel war unmöglich.“Zoran Kostic, Headcoach der Lions: "Das Spiel wurde im ersten Viertel entschieden“
 

Benedikt Danek, Spieler der Lions: „Wir haben dank unserer guten Defensive den Pflichsieg geholt.“
Mit guter Defensive gelang es den Arkadia  Traiskirchen Lions den UBSC Raiffeisen Graz, gleich zu Beginn ordentlich unter Druck zu bringen. Nach 10 Minuten führte Traiskirchen  mit 27:14 in der Sportunionhalle. Graz machte 9 Turnover und die Lions trafen 5 von 9 Dreier, bis zur Halbzeit änderte sich nicht viel, mit 24:45 lag Graz zurück. Nach der Halbzeitpause kämpften sich die Grazer bis zur 27. Minute auf 42:56 heran, aber mit zwei Dreier von Duck und Ray wurde das dritte Viertel mit 42:62 beendet.Im letzten Spielabschnitt kommen fast alle Spieler beider Teams zum Einsatz und  Traiskirchen gewinnt mit 61:81 in Graz Die Niederösterreicher treffen 13 Dreier von 28 Versuchen (46%) und kommen zu 71 Wurfversuche aus dem Feld, Graz ist am Rebound besser als die Lions (32:28) aber machen doppelt so viele Turnover als Traiskirchen (24:12)(Nelson 25p, 12R, 4As,). Die Neuerwerbung der Grazer, Mendes Mateus Silvio kommt auf 21 Minuten Spielzeit macht 7 Punkte, 3 Assits und holt 3 Rebounds; Der Traiskirchner Trmal Florian tifft von seinen 17 Würfen 13 Stück und von der Freiwurflinie alle vier und kommt so auf 37 Punkte..



swans

Swans Gmunden

ece bulls Kapfenberg

bulls

67:90 (20:16, 33:39, 41:65)
Mussten erste Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen.Zweiter deutlicher Sieg mit Headcoach Mike Coffin.
Wurden im dritten Viertel mit einem 20:0 Run überlaufen.Verteilten 26 Assists.
Daniel Friedrich
(14 Pts., 12 Ass.)
Jozo Rados
(20 Pts, 5 Reb.)
Klette 13, Murati 12Coffin 16, Krämer 15
Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Gratulation an Kapfenberg, sie waren heute in allen Belangen besser.“Marck Coffin, Spieler der bulls: " In Gmunden ist es nie einfach zu gewinnen. Sie haben sehr stark angefangen, dann allerdings ihre offenen Würfe nicht mehr getroffen. Wir verwerteten unsere Chancen und haben den Rebound kontrolliert.“
Richard Poiger, Sprtlicher Leiter der Swans: „Heute wurden uns unsere Grenzen aufgezeigt. Wir wissen jetzt woran wir in den nächsten Wochen zu arbeiten haben.“Jozo Rados, Spieler der bulls: „ Wir haben eine starke Teamleistung gezeigt. Bis zur Halbzeit war es ausgeglichen. Wir konnten den Druck erhöhen und haben unsere Würfe getroffen.“
Erstmals seit längerer Zeit können die Swans wieder aus dem vollen Schöpfen und treten mit ihrer kompletten Mannschaft an. Das tut ihnen sichtlich gut, von einem "Stotterstart" wie zuletzt beim Gastspiel bei den Lions ist unter diesen Umständen nichts zu merken, ganz im Gegenteil: Die Hausherren können gleich einmal vorlegen und nach etwas mehr als vier Minuten gibt es eine 10-Punkte-Führung (15:5) und eine Auszeit der Bulls. Danach bleiben die Swans zunächst weiter deutlich voran, ehe die Gäste mit fünf Punkten in Folge auf 20:14 verkürzen - Timeout Swans (8.). Jetzt ist aber Sand im Gmundner Angriffsgetriebe und es gibt bis zur Viertelpause nur mehr einen Korb der Bulls und damit vier Punkte Differenz. Die sind bis zur 24. Minute dann aufgeholt, beim Stand von 22:23 gibt es die nächste Gmundner Besprechung. Die bringt aber auch keine entscheidende Besserung in der Offensive der Swans, so können die Gäste bis auf 25:32 erhöhen (17.) , bis zur Halbzeit kann Gmunden um einen Zähler verkürzen.

Im Gegensatz zu den letzten Begegnungen zeigt dieses Mal die Pausenansprache von Coach Bernd Wimmer keine Wirkung, die Swans bleiben an beiden Enden des Spielfelds harmlos und so schaffen die Gäste einen 10:0-Run zum Auftakt des Viertels, beim Stand von 33:49 gibt es in der 24. Minute daher ein weiteres Timeout der Hausherren. Das ändert aber nichts am Spielverlauf, bis zur 27. Minute dauert es, bis die Swans in diesem Viertel anschreiben können, da steht es dann aber schon 34:56. Bis zur letzten Viertelpause können die Gäste ihren Vorsprung dann um zwei weitere Punkte vergrößern. Damit ist die Begegnung vorzeitig entschieden, trotzdem gehen im Schlussviertel die Emotionen noch mehrmals hoch. Am deutlichen Sieg der Gäste ändert sich da nichts mehr - und damit ist der ersten Heimniederlage der Swans in der laufenden Saison fixiert.