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180211 DowellReger Dowell führt BCV mit 42 Punkten (10/13 Dreiern) zum Sieg. In der 23. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga landete der UBSC Raiffeisen Graz nach viermonatiger Durstrecke seinen zweiten Streich innerhalb von zehn Tagen. Gegen die Klosterneuburg Dukes feierten die Steirer einen 97:91 Overtime Erfolg, nach einer starken Leistung von Anton Maresch (31 Punkte). Die Arkadia Traiskirchen Lions fügten den Oberwart Gunners die erste Heimniederlage in diesem Kalenderjahr zu. In Wien führte Reger Dowell (42 Punkte) den BC Hallmann Vienna zum dritten Saisonsieg über die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers. Abgeschlossen wird die Runde am Montag mit dem dritten OÖ-Derby in dieser Saison.

Nach der bitteren Niederlage im Cup-Viertelfinale, feiern die Arkadia Traiskirchen Lions einen 85:72 Sieg zu Gast bei den Oberwart Gunners. Für die Sudburgenländer war es die erste Heimniederlage in diesem Kalenderjahr. Bereits nach fünf Minuten verletzten sich Denzel Gregg und Aleksandar Andjekovic in der selben Aktion und konnten in der Folge nicht mehr eingesetzt werden. In der ersten Halbzeit traf der Vizemeister hochprozentig von der Dreipunktelinie und eroberte sich schnell eine zweistellige Führung. Benedikt Güttl (22 Punkte) hielt die Löwen beinahe im Alleingang im Spiel.

In der zweiten Halbzeit agierten die Lions gewohnt gefährlich in der Defensive - Güttl und Benedikt Danek verbuchten je 5 Steals. In der Offensive fand Danek stets den freien Mann (14 Assists) und die Niederösterreicher feierten schließlich souverän ihren vierten Ligaerfolg in Serie.

Vier Monate musste der UBSC Raiffeisen Graz auf den ersten Saisonsieg warten. Nun gelang den Steirern innerhalb von zehn Tagen gleich zwei Streiche. Bei den Klosterneuburg Dukes musste Edin Bavcic, nach Erkrankungen von Werner Salomon und Damir Zeleznik, das Taktiboard an der Seitenlinie übernehmen. Die Grazer kontrollierten über die gesamte Begegnung die Bretter und gewannen das Reboundduell mit 52:36. Anton Maresch (31 Punkte) führte seine Grazer zwischenzeitlich zu einer zweistelligen Führung, ehe sich Predrag Miletic (32 Punkte) und Co. erfolgreich zurückkämpften. In der Verlängerung trafen die Steirer die besseren Entscheidungen und gewannen schließlich mit 97:91.

Der BC Hallmann Vienna gewann auch das dritte Saisonduell gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers. Von Beginn weg übernahmen die Wiener die Kontrolle und übten in der Offensive viel Gefahr aus. Vor allem Reger Dowell wurde von seinen Teamkollegen immer wieder gefunden und verbuchte mit 42 Punkten (10/13 Dreiern) ein personal season high. Stjepan Stazic schrammte mit 25 Punkte, 14 Rebounds und 9 Assists nur haarscharf an einem Triple-Double vorbei. Bei den Panthers hielt lediglich Wesley Gordon dagegen, der mit 27 Punkten und 14 Rebound sein 16. Double-Double der Saison verbuchte.

Die Spielpaarungen der 23. Runde im Detail:

Gunners logo rgb 2737pxOberwart Gunners – Arkadia Traiskirchen Lions
72:85 (25:20, 49:46: 62:64)
lions
ubscUBSC Raiffeisen Graz – Klosterneuburg Dukes
97:91 n.V. (22:23, 50:46, 78:68, 84:84)
dukes
bcBC Hallmann Vienna – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers
111:86 (24:18, 52:28, 85:47)
panthers
wels flyersRaiffeisen Flyers Wels – Swans Gmunden
Montag, 19:00 Uhr in der Raiffeisen Arena Wels
Live auf Sky Sport Austria ab 18.55
swans

 

Die Spielpaarungen der 23. Runde im Detail:

 
Gunners logo rgb 2737px

Oberwart Gunners

Arkadia Traiskirchen Lions

lions

72:85 (25:20, 49:46: 62:64)
Müssen erste Heimniederlage in diesem Jahr hinnehmen. Gewinnen viertes Ligaspiel in Folge.
Begingen 17 Turnover.  Verbuchten 12 Steals.
Louis Dabney
(19 Pts.)
Benedikt Güttl
(22 Pts., 5 Stl.)
Dabney 19, Wolf 13, Poljak 12Güttl 22, Brkic 19, F. Trmal 18
Renato Poljak, Spieler der Gunners: “In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut als Mannschaft gespielt. In der zweiten Halbzeit fehlte uns die notwendige Energie und Erfahrung.“Jozo Brkic, Spieler der Lions: "In der ersten Halbzeit traf Oberwart noch hochprozentig von der Dreipunktelinie. Wir haben aber stark gekämpft, unseren Gameplan beibehalten und verdient gewonnen.“
Lluis Pino Vera, Headcoach der Gunners: “Wir haben sehr gut gestartet. Nach dem Ausfall von Denzel Gregg fehlte uns ein Spieler in der Rotation, wir konnten das aber in den ersten 20 Minuten gut kompensieren. In der zweiten Halbzeit haben wir die Sicherheit verloren und die Lions verwerteten schwere Würfe.“Zoran Kostic, Headcoach der Lions: "Es waren zwei verschiedene Halbzeiten. Oberwart hat in der ersten Halbzeit fast alles getroffen. Es war klar, dass sie diesen Prozentsatz nicht über das ganze Spiel halten können.“
Am Spieltag noch fieberfrei geworden leitet Headcoach Lluis Pino Vera das Spiel der Gunners selbst. Die Gunners starten mit Blazevic, Käferle, White, Dabney und Gregg, die Lions mit Ray, Danek, Güttl, Trmal und Bkric. Bei den Gunners fehlt Jakob Szkutta, der im gestrigen Training umgeknickt ist.

Die Gunners erwischen einen guten Start mit ersten Punkten von Gregg. Das Spiel zeigt hohes Tempo und die Gunners können viele Angriffe der Lions mit starker Defensive abwehren. Nach 5 Minuten wird Gregg beim Dunk von Andjelkovic unsportlich gefoult. Unter Schmerzen müssen beide aus dem Spiel. Die Gunners setzen ihren starken Start fort und nach 8 Minuten führen sie 20:12. Bei der ersten Sirene heisst es 25:20.

Die Gunners sind auch im 2. Viertel richtig heiss. Nach 2 Minuten liegen sie 30:20 voran. Die Lions verstärken jetzt die Offensive und können bis zur 5. Minute auf 36:31 verkürzen. Das Spiel ist emotionell und packend. Die Lions sind vor allem von der Dreierlinie treffsicher. Damit kommen sie immer weiter heran. 43 Sekunden vor dem Ende gleichen sie durch Freiwürfe von Ray aus (46:46). Ein Dreier von Georg Wolf mit der Sirene stellt auf 49:46. Im Halbzeitinterview kündigt Renato Poljak „Vollgas“ für das 3. Viertel an.

Mit vier Körben in Folge starten die Lions ins 3. Viertel. Die Gunners bremsen diesen Schwung mit einem Timeout. Die Gunners nehmen jetzt den Kampf auf und zeigen wieder ihre Energie. 4 Minuten vor dem Ende könne die Gunners ausgleichen 58:58. Blazevic bringt die Gunners auf 60:58 voran. Am Ende liegen allerdings die Gäste knapp vorne.

Mit Punkten auf beiden Seiten beginnt der Schlussabschnitt. Längst schenken sich die Spieler in den Zweikämpfen nichts. Nach 3,5 Minuten liegen die Lions 73:64 voran, offensiv blieben die Gunners jetzt viel schuldig und lassen sich durch die sehr früh attackierenden Lions zu Fehlern verleiten. Mit einem Dreier kann Wolf auf 67:73 verkürzen. Jetzt spielen die Lions ihre ganze Routine aus und zeigen den Gunners, dass sie die Punkte mitnehmen wollen. Sie lassen die Gunners die Zeit herunter spielen um sie dann zu Fehlern zu zwingen. 3,5 Minuten vor dem Ende liegen sie schon 10 Punkte voran.

ubsc

UBSC Raiffeisen GrazKlosterneuburg Dukesdukes

97:91 n.V. (22:23, 50:46, 78:68, 84:84)
Feiern zweiten Liga-Erfolg in dieser Saison.  Gewannen lediglich eines ihrer letzten acht Spiele.
Kontrollierten das Duell am Rebound mit 52:36.  Nach Erkrankung von Salomon und Zeleznik übernahm Edin Bavcic das Coaching.
Anton Maresch
(31 Pts., 5 Ass.)
Predrag Miletic
(32 Pts.)
Maresch 31, Nelson-Henry 15,  Richter 15, Alisic 14Miletic 32, Vay 28, Greimeister 13
Markus Galle, Headcoach UBSC: "Ein Lob an meine Mannschaft für ihre  Leistung, und dass sie bis zum Schluss gekämpft haben."Romed Vieider, Funktionär der Dukes: "So schwere und viele Ausfälle habe ich noch nie erlebt, wir haben bis zum Schluss gefightet, aber es hat nicht gereicht."
Anton Maresch, Spieler UBSC: "Man sieht, dass wir mit Silvio Mendes um einiges stärker sind, wir mehr wechseln können und nun 5 Spieler zweistelig scoren könen." 
UBSC Raiffeisen Graz kann vollzählig antreten, Klosterneuburg Dukes kam ohne ihren kranken Coach Salomon und der verletzte Spieler Bavcic Edin übernimmt seine Aufgabe. Eine 5:0 Führung der Grazer, aber Miletic und Vay gelingt es heran zu kommen, einige Grazer Turnover vor der Viertelpause und mit 22:23 liegen sie nach 10 Minuten zurück.  In der 16. Minute gelingt Graz durch Richter zum 34:34 auszugleichen und auch in Führung zu gehen und mit 50:46 geht es in die Halbzeitpause. In einem spannenden Spiel schafft es Klosterneuburg dank Miletic und Vay in der 27. Minute kurz mit 65:64 vorne zu liegen. Ein 14:3 Lauf der Steirer in den letzten 3 Minuten und mit sicher scheinenden 79:68 beginnen die letzten 10 Minuten. Aber bei Graz gelingt dann nichts mehr, ein 11:1 Lauf der Dukes und sie gleichen zum 79:79 in der 37.Minute aus. Die Steirer holen sich wieder die Führung zurück, Vay wird bei 84:81 in den letzten Sekunden bei seinem Dreier Wurf gefoult und wirft von der Freiwurflinie sein Team mit 84:84 in die Verlängerung. Die Grazer Gamberoni und Nelson müssen mit fünf Fouls auf der Bank Platz nehmen, der Klosterneuburger Greimeister folgt ihnen bald. Der UBSC kann Vay  und teilweise Miletic gut verteidigen, die Grazer Maresch, Richter, Alisic, Heuberger und Mendes sorgen in der Verlängerung für einen weiteren 97:91 Grazer Sieg.  

Der Grazer Nelson Henry Darien macht 15 Punkte und holt 14 Rebounds. Der junge Grazer Alisic wirft erstmals 14 Punkte und ist mit 7 Rebounds mit den anderen Mitspielern für die 52 zu 36 Überlegenheit des UBSC am Brett verantwortlich und nützen damit das Fehlen von Dukes Spieler Bavcic aus. 


bc

BC Hallmann ViennaRaiffeisen Fürstenfeld Pantherspanthers

111:86 (24:18, 52:28, 85:47)
Feiern dritten Erfolg über Panthers. 15. Liga-Niederlage nach Einzug ins Cup Final-Four.
Trafen 15 von 30 Dreier.  Pflückten um 10 Rebounds weniger als die Wiener.
Reger Dowell
(42 Pts., 10/13 Dreier)
Wesley Gordon
(27 Pts., 14 Reb.)
Dowell 42, Stazic 25, Hubalek 18Gordon 27, Reyes 13, Ochsenhofer 12
Reger Dowell, Spieler BCV: “Ich hatte heute einen run. Meine Mitspieler haben mir immer wieder den Ball gegeben und ich hab die Würfe verwertet.“Erich Feiertag, Funktionär der Panthers: "Wir tun uns gegen Wien immer schwer. Wir haben heute nach fünf Minuten aufgehört Basketball zu spielen. Für mich unerklärlich, aber so ist der Sport.“
Stjepan Stazic, Kapitän BCV “Ich habe heute gehört, dass Falco 1985 in dieser Halle ein Interview gegeben hat. Da war für mich das Motto für heute klar: Vienna calling – let’s win tonight.“ 

Die Wiener starten sehr stark, allen voran Jiri Hubalek, der in der Anfangsphase nicht zu bremsen ist. Nach 3 Minuten führen die Wiener mit 10:4. Die Fürstenfelder wachen dann auf und versuchen mittels Distanzwürfen zum Erfolg zu kommen. Die Wiener können den Vorsprung aber halten.

Nach einer Minute des zweiten Viertels kassiert Coach Gresta ein technisches Foul nach zu starker Kritik. Die Anfangsphase des zweiten Viertels ist bei beiden Teams sehr hektisch. Die Wiener fangen sich dann angeführt von einem überragend agierenden Stazic und können auf plus 20 davonziehen.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehören wieder dem BC Hallmann. Die Wiener können den Vorsprung kontinuierlich vergrößern. Die Fürstenfelder wirken in diesem Viertel etwas planlos und die Wiener haben leichtes Spiel. Besonders hervorzuheben bei den Wiener sind Stjepan Stazic, der im dritten Viertel bei 17 Punkten 12 Rebounds sowie 8 Assists hält, als auch Reger Dowell, der nach dem 3. Viertel bereits 31 Punkte auf seinem Konto hat.

Das vierte Viertel wird zu einem Schaulaufen beider Teams. Beide Teams treffen Würfe, die Zuseher erleben schöne Assists und Spielzüge.