claim
blitz
videohighlights
 

29 03 18 kosticZoran Kostic gewinnt auch das vierte Duell gegen seinem Ex-Arbeitgeber.Die Swans Gmunden (2) und die Arkadia Traiskirchen Lions (3) haben sich zum Auftakt der 29. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga wichtige Punkte im Kampf um den zweiten Tabellenplatz erkämpft. Die Oberösterreicher rangen sich beim BC Hallmann Vienna (4) zu einem 100:98-Sieg durch. Der Cupfinalist drehte in einem offensiven Schlagabtausch einen 19-Punkte-Rückstand (32:51 / 18. Min) in einen knappen Sieg. Gmunden feierte damit den dritten Erfolg in Serie. Wien musste sich nach drei Siegen in Serie wieder geschlagen geben. Im „Niederösterreich-Derby“ feierten die Lions einen 73:66-Auswärtssieg und schafften damit den „season-sweep“ über die Klosterneuburg Dukes (6). Trotz massiver Foulprobleme, präsentierte sich der Tabellendritte in der Schlussphase einen Tick cleverer und routinierter. Den Lions gelang zudem der fünfte Auswärtssieg in Serie. Die Dukes mussten sich nach drei Siegen in Folge wieder vor heimischem Publikum geschlagen geben.

Die Swans Gmunden (2) und die Arkadia Traiskirchen Lions (3) haben ihren Verfolgern um den zweiten Tabellenplatz wohl endgültig den Wind aus den Segeln genommen. Zum Auftakt der 29. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga feierten die beiden Mannschaften jeweils knappe Siege und erhöhten damit ihren Vorsprung in der Tabelle auf Platz vier auf zehn (GMU) bzw. acht (TRK) Punkte. Gmunden (38) und Traiskirchen (36) trennen im Kampf um den zweiten Tabellenrang weiterhin zwei Punkte.


Gegen den BC Hallmann Vienna (4) taten sich die Oberösterreicher lange schwer. Wien traf in der ersten Halbzeit herausragend vom Dreier (60%) und lag nach 18. Minuten mit 19 Punkten voraus (51:32). Dann stellte Gmunden auf eine Zonen-Defense um und verkürzte bis zur Pause auf 44:53. In den ersten vier Minuten der zweiten Halbzeit konnten die Swans ihren Rückstand drehen: Sie eröffneten mit einem 16:3-Run und lagen in der 24. Minuten 60:56 voraus. In weiterer Folge konnte sich keine Mannschaft um mehr als vier Punkte absetzen und Gmunden in einer offensiv geführten Partie schlussendlich die Oberhand behalten. Am Ende spricht die Performance unter dem Korb für den Tabellenzweiten: Gmunden holte „in the paint“ um 12 Punkte mehr als Wien und gewann auch das Duell am Rebound mit 33:22. Neben den Top-Scorern Enis Murati (23) und Daniel Friedrich (21) – die sich allerdings gemeinsam auch 10 Turnover leisteten – stellte Aaron Rountree, bei nur einem Fehlwurf, sein „season-high“ von 17 Punkten ein. Für Wien verpasste Stjepan Stazic mit 32 Punkten und 9 Assists sein 7. „double-double“ der Saison.

Für die Klosterneuburg Dukes (6) ist der zweite Tabellenplatz seit dieser 29. Runde endgültig außer Reichweite. Die Dukes mussten sich zum mittlerweile 11. Mal in Folge den Arkadia Traiskirchen Lions (3) geschlagen geben, die damit ihren fünften Auswärtssieg in Serie feierten und den Dukes nach drei Heimsiegen in Folge wieder eine Niederlage auf heimischem Parkett bescherten. Traiskirchen eröffnete die Partie deutlich besser, scorte fast ausschließlich aus „pick-and-roll“-Situationen und lag früh zweistellig voraus (20:10 / 7. Min). Trotz Foulprobleme – Jozo Brkic und Florian Trmal hatten nach 15. Minuten bereits vier bzw. drei Fouls – ging bei Traiskirchen Vieles leichter von der Hand. Klosterneuburg traf auch wenig, 0/11 zur Pause aus der Distanz. Doch in der zweiten Halbzeit eröffneten die Dukes mit einem 13:0-Run (48:44 / 25. Min). Traiskirchen konterte mit einem 11:0 und konnte ein am Ende zerfahrenes Spiel noch sicher gewinnen. Die Lions, die damit auch das vierte Saisonduell mit den Dukes für sich entschieden, wirkten in der Schlussphase cleverer und routinierter – auch wenn sie am Ende mit einem „season-low“ von nur 8 Assists bilanzierten. Dafür trafen die „Löwen“ deutlich besser (48%:35%) aus dem Feld und konnten ihre Foulprobleme überstehen. Shawn Ray machte für den Tabellendritten 19 Punkte. Bei den Dukes, wo Jurica Blazevic fehlte, war Predrag Miletic mit 19 Zählern bester Werfer.

Fortgesetzt wird die 29. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga am Freitag mit der Neuauflage des Cup-Semifinales zwischen den Raiffeisen Füstenfeld Panthers (8) und den ece bulls Kapfenberg. Am Samstag gastieren die Oberwart Gunners (7) beim UBSC Raiffeisen Graz (9).  

 

bcBC Hallmann ViennaSwans Gmundenswans
98:100 (25:50, 53:44, 70:70)
Wien musste nach drei Siegen in Serie wieder eine Niederlage einstecken, bleibt aber Tabellenvierter.Gmunden schaffte den dritten Sieg in Serie und liegt weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz.
Wien haderte zwischenzeitlich mit der Zonen-Defensive der Swans und ließ in der entscheidenden Phase zu einfach Punkte zu.Gmunden schaffte in der zweiten Halbzeit eine defensive Steigerung und kontrollierte den Rebound (33:22).
Jason Detrick
(22 PTS, 5/7 3pFG, 5 RB, 3 AS, 4 ST)
Aaron Rountree
(17 PTS, 5/6 FG, 7 RB)
Stazic 32, Detrick 22, Hubalek 18Murati 23, Friedrich 21, Rountree 17
Stjepan Stazic, Kapitän vom BCV: „Als Gmunden in der Defensive eine Zonen-Variante probierte, haben wir es nicht geschafft, unsere Offensivaktionen zu exekutieren. Das wurde dann im Endeffekt bestraft.“Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit, ist es uns in der zweiten Halbzeit gottseidank gelungen, die Key-Player von Wien unter Kontrolle zu bringen und ich glaube, am Ende haben wir verdient gewonnen.“
Mustafa Hassan-Zadeh, Spieler vom BCV: „Wir haben in den ersten 18 Minuten dieser Begegnung mannschaftlich sehr gut gespielt, erst als Gmunden auf Zonen-Defense umgestellt hatte, fehlten uns die Lösungen. Die fünf punktelosen Minuten zum Start in die zweite Halbzeit haben uns am Ende den Sieg gekostet.“Markus Pinezich, Assistent-Coach der Swans: „Wir wussten, dass uns ein schwieriges Spiel bevorsteht. Kompliment an die Mannschaft. Sie hat bei minus 19 Charakter bewiesen und jetzt haben sie sich eine Pause verdient.“
Die Zuseher erleben ein flottes Spiel. Beide Teams suchen ihr Heil in der Offensive. Bei den Wienern ist es zu Beginn wieder einmal Jiri Hubalek, der für die Punkte sorgt. In den ersten 6 Minuten scort er 9 Punkte. Bei den Swans ist es Murati, der in der Offensive das Zepter in die Hand nimmt. Der Nationalteamspieler kommt auf 10 Punkte nach Viertel 1. Zu Beginn des zweiten Viertels kann Stazic mit 2 getroffenen 3ern den Vorsprung der Wiener weiter ausbauen. Stazic ist in den ersten Minuten des Viertels nicht zu bremsen. Der Kapitän des BC Hallmann scort in dieser Phase 13 Punkte. Die Gmundner treffen in dieser Phase wenig und leisten sich den ein oder anderen Turnover.

Die Swans kommen mit mehr Energie aus der Halbzeitpause zurück aufs Spielfeld und können den Rückstand verringern. Die Wiener agieren in den ersten Minuten zu unkonzentriert und Adrian Mitchell bringt die Oberösterreicher nach 3 Minuten im dritten Viertel in Führung. Die Wiener kommen aber zurück ins Spiel und es entwickelt sich ein enger Kampf zwischen beiden Teams. Im vierten Viertel liefern sich beide Teams weiterhin einen engen Showdown. Früh im vierten Viertel kassiert Dowell auf Seiten der Wiener sein 4. Foul. 4 Minuten vor dem Ende führen die Swans in Wien mit einem Punkt. In einer extrem spannenden Schlussphase führen die Swans 10 Sekunden vor dem Ende mit plus 4. Detrick trifft 2 Sekunden vor dem Ende den Dreier auf Minus 1. Die Wiener foulen noch einmal, Murati trifft einen Freiwurf, verwirft den zweiten und der letzte Wurf aus dem eigenen Feld verfehlt sein Ziel.

 

dukesKlosterneuburg DukesArkadia
Traiskirchen Lions
lions
66:73 (15:25, 35:44, 52:55)
Klosterneuburg bleibt nach der zweiten Niederlage in Serie Tabellensechster. Die Dukes haben nach der 13. Saisonniederlage keine Chance mehr den zweiten Tabellenplatz zu erreichen.Traiskirchen bleibt nach dem fünften Auswärtssieg in Folge im Rennen um den zweiten Tabellenplatz.
Klosterneuburg haderte einerseits mit einer schwachen Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie (16%) und anderseits schafften sie es nicht die Foulprobleme der Lions auszunutzen.Traiskirchen bot der zweitbesten Mannschaft am Rebound über 40 Minuten Paroli und war in den entscheidenden Phasen individuell stärker und routinierter.
Predrag Miletic
(19 PTS, 2 RB)
Benedikt Güttl
(17 PTS, 4 RB)
Miletic 19, Vay 17, Bavcic 11Ray 19, Güttl 17, Trmal F. 15
Predrag Miletic, Spieler der Dukes: „Wir hatten lange Zeit Probleme mit dem Pick and Roll, die wir dann in den Griff bekommen haben. Leider hat es für einen Sieg nicht gereicht.“Zoran Kostic, Headcoach der Lions: „Wir haben es leider verabsäumt, einen größeren Vorsprung in die zweite Spielhälfte mitzunehmen und dann auch noch leichte Punkte zugelassen. Am Ende hat die Erfahrung entschieden.“
Werner Sallomon, Obmann der Dukes: „Ich sehe keine Chance, dass wir Traiskirchen auf diese Weise besiegen können. Die Lions waren uns fast in allen Match-Ups überlegen.“Benedikt Güttl, Kapitän der Lions: „Es war das erwartet harte Spiel. Wir wollten den Rebound kontrollieren, haben dann aber Foulprobleme bekommen. Über 40 Minuten haben wir aber mit mehr Herz gespielt und gekämpft. Klosterneuburg hat sich mit einigen Runs im Spiel gehalten, am Ende haben wir die Partie routiniert nach Hause gespielt.“
Den besseren Start erwischten die Lions, die mit 5:0 in Führung gingen. Ein unsportliches Foul der Traiskirchner und Freiwürfe nach Foul an Vay bescherte den Zuschauern den Ausgleich. Nun war wieder Traiskirchen am Zug und beim Stand von 10:20 nahm Coach Perica die längst notwendige Auszeit. Es änderte sich aber wenig, die Lions führten nach zehn Minuten mit 25:15. Das Spiel wurde hektischer und bei den Lions mussten Brkic und F. Trmal mit vier bzw. drei Fouls auf die Bank. Das nutzte aber wenig und Traiskirchen konnte einen 9-Punkte-Vorsprung bis zur Pausensirene halten.

Egal was im Pausentee der Dukes drin war, es half. Mit einem 7:0-Run zwangen sie die Lions zu einem schnellen Timeout. Nach fünf Minuten konnten die Traiskirchner zum ersten Mal nach der Pause anschreiben und zum 48:48 ausgleichen. Mit dem Spielstand von 52:55 für Traiskirchen geht es ins letzte Viertel. Nun war es das erwartet spannende NÖ-Derby. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und kämpften bis zum Umfallen. Beim Stand von 64:66 hatten die Dukes die Chance auf den Gleichstand, leider fand der Ball nicht in den Korb und die Lions erhöhten ihren Vorsprung auf vier Punkte. Die Lions trafen die Freiwürfe sicher und gewannen auch das vierte NÖ-Derby mit 73:66.