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12 04 18 gordonWesley Gordon legte bei Sieg über Wien sein 21. "double-double" auf.Die Swans Gmunden (2) haben im Kampf um den 2. Tabellenplatz in der ADMIRAL Basketball Bundesliga wieder vorgelegt. Zum Auftakt der 32. Runde entschieden die Swans mit 86:71 über die Raiffeisen Flyers Wels (4) auch das fünfte „Oberösterreich-Derby“ der Saison für sich. Mit dem nun 9. Derbysieg in Folge – Gmunden gewann auch im Vorjahr alle vier Duelle mit dem WBC Wels – stellten die Swans einen neunen Klubrekord auf. Mit einem 31:14 im dritten Viertel sorgte der Cupfinalist für die Vorentscheidung. Parallel haben die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) für eine Überraschung gesorgt. Die Steirer feierten einen klaren 92:76-Heimsieg über den BC Hallmann Vienna (5) und sind damit schon seit drei Spielen ohne Niederlage. Für die Wiener ist die erste Niederlage gegen die Panthers nach vier Siegen in Serie ein Rückschlag im Kampf um den vierten Tabellenplatz. Auch in diesem Spiel fiel die Vorentscheidung im dritten Abschnitt, das Fürstenfeld mit 28:13 für sich entschied.

Die Swans Gmunden (2) haben auch das fünfte Saisonduell (inkl. Cup-Semifinale; Anm.) gegen die Raiffeisen Flyers Wels (4) gewonnen. Mit dem dritten Heimsieg in Serie übernehmen die Swans wieder den zweiten Tabellenrang, der nach Ende des Grunddurchgangs die fixe Qualifikation für das Semifinale bedeutet. Wels muss sich nach zwei Siegen in Folge wieder geschlagen geben, bleibt aber Vierter. Ohne den verletzten Alex Wesby und Toni Blazan auf Seiten von Gmunden entwickelte sich eine spannende, knappe Partie. Bis zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte die Führung insgesamt elf Mal, ehe Gmunden im dritten Viertel immer mehr das Kommando übernahm.

Mit viel Dynamik und leichten Punkten zog der Tabellenzweite auf 68:51 (30. Min) davon. Wels war in dieser Phase defensiv zu nachlässig und exekutierte offensiv zu egoistisch. Im Schlussviertel ließ sich Gmunden seinen 20. Saisonsieg nicht mehr nehmen und gewann 86:71. Insgesamt traf Gmunden deutlich besser (50%:40%) und kompensierte seine 18 Turnover (zweithöchster Wert der Swans in dieser Saison; Anm.) mit großartigem Teamplay (24 Assists). Für Gmunden schrammte Daniel Friedrich (23 PTS, 9 AS) knapp an einem „double-double“ vorbei. Davor Lamesic stellte zum bereits zweiten Mal sein „season-high“ von 27 Punkten ein und holte zudem 13 Rebounds.  

Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) haben parallel einen ebenso klaren Heimsieg gefeiert. Die Steirer fertigten den BC Hallmann Vienna (5) mit 92:76 ab und holten sich den bereits dritten Sieg in Serie. Wien musste die zweite Auswärtsniederlage in Serie einstecken und verpasste es zwischenzeitlich den vierten Tabellenplatz einzunehmen. Die beiden Mannschaften begegneten sich in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe. Wien, das erneut das Comeback von Ryan Richards verschob, zerfiel in der zweiten Halbzeit. Fürstenfeld erarbeitete sich einen Vorteil und baute diesen – dank starker Offensivleistung – bis zum Ende der Begegnung kontinuierlich aus. Insgesamt imponierten die Panthers am Rebound: Sie dominierten die Bretter mit 38:29 und holten 19 Offensivrebounds, daraus machte Fürstenfeld 28 „second-chance-points“. Außerdem produzierten die Panthers nur 6 Turnover – absoluter Top-Wert von Fürstenfeld in der laufenden Meisterschaft. Wesley Gordon überragte mit einem „double-double“ (22 PTS, 14 RB). Bei Wien war Jiri Hubalek mit 22 Punkten Top-Scorer.

Abgeschlossen wird die 32. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga mit zwei Spielen am Freitag. Die Arkadia Traiskirchen Lions (3) empfangen die Oberwart Gunners (7). Die Klosterneuburg Dukes (6) haben den UBSC Raiffeisen Graz (9) zu Gast. 

 

swansSwans GmundenRaiffeisen Flyers Welswels flyers
86:71 (18:17, 37:37, 68:51)
Gmunden feierte den dritten Heimsieg in Serie und legte im Kampf um den zweiten Tabellenplatz wieder vor. Die Swans haben bei einem Spiel mehr zwei Punkte Vorsprung auf den dritten Traiskirchen.Wels musste sich nach drei Auswärtssiegen in Serie wieder in der Fremde geschlagen geben. Die Flyers bleiben aber Vierter.
Gmunden legte in der zweiten Halbzeit viel Energie und Intensität auf das Feld und konnte sich immer mehr absetzen.Wels versteifte sich in der zweiten Halbzeit zu sehr auf Einzelaktionen und konnte defensiv auf die Guards der Gmunden keinen Druck mehr aufbauen.
Daniel Friedrich
(23 PTS, 8/9 FG, 9 AS)
Davor Lamesic
(27 PTS, 13 RB, 5 AS)
Friedrich 23, Murati 20, Gaidys 14Lamesic 27, Chambers 12, Novas-Mateo 11
Harald Stelzer, Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats der Swans: „Es war heute eine sehr starke Leistung. Nachdem uns zwei Spieler aus der Starting-5 gefehlt haben, kommt dieser Sieg etwas überraschend.“Elijah Wilson, Spieler der Flyers: „Gmunden hat uns erneut mit seiner intensiven Spielweise geschlagen. Wir haben in der ersten Halbzeit ihre wichtigsten Spieler noch sehr gut verteidigen können, das ist uns mit Fortdauer nicht mehr gelungen. Gmunden ist ein gutes Team und steht verdient am zweiten Platz.“
Tilo Klette, Spieler der Swans: „Die erste Hälfte war ohne jeglicher Intensität, da haben wir zu viel liegengelassen und Wels viele Punkte aus der Transition gegeben. In der zweiten Halbzeit haben wir dann angezogen und einen ungefährdeten Sieg nach Hause bringen können.“ 

Gleich zwei Ausfälle bei den Swans, neben Toni Blazan (Gehirnerschütterung) kann auch Alex Wesby (Kniebeschwerden) nicht mitmachen. Mit einer deshalb umgekrempelten Starting Five liegen die Hausherren so schon in der ersten Spielminute mit 0:5 zurück. Die Swans erfangen sich aber schnell und führen nach sechs Minuten mit 18:10. Eine Auszeit der Gäste bringt aber die Wende, bis zum Ende des ersten Viertels scoren nur noch die Flyers bis zum 18:17. Auch nach Wiederbeginn ist Wels zunächst die bessere Mannschaft und liegt mehrmals drei Punkten voran, zuletzt beim 28:31 (18.). Es folgt ein 6-Punkte-Lauf der Hausherren und in der 19. Minute das nächste Welser Timeout zur rechten Zeit: Den Gästen gelingen nun ihrerseits sechs unbeantwortete Punkte und nur ein Buzzer-Beater-Dreier von Aaron Rountree verhindert eine Welser Halbzeitführung.

Ausgeglichen verläuft zunächst auch das dritte Viertel, ehe die Swans beim Stand von 40:42(23.) das Kommando übernehmen: In dreieinhalb Minuten erzielen sie 17 Punkte und lassen auf der anderen Seite nur zwei zu, das daraus resultierende 57:44 in der 26. Minute ist bereits die Vorentscheidung in der Begegnung. Die Flyers kommen zwar noch einmal auf 57:49 zurück (28.), ein 11:2 für die Hausherren bis zur letzten Viertelpause macht dann aber endgültig alles klar. Im gesamten Schlussabschnitt wird der Welser Rückstand nicht mehr einstellig und die Schwäne feiern so einen nach dem Seitenwechsel relativ ungefährdeten Erfolg.

 

panthersRaiffeisen
Fürstenfeld Panthers
BC Hallmann Viennabc
92:76 (18:19, 40:42, 68:55)
Fürstenfeld feierte den dritten Sieg in Serie. Die Panthers bleiben aber Achter.Wien verpasste nach der zweiten Auswärtsniederlage in Serie den Sprung auf den vierten Tabellenplatz.
Fürstenfeld unterliefen im gesamten Spiel nur 6 Turnover (niedrigster Wert in der laufenden Meisterschaft).Wien konnte „inside“ nicht dagegenhalten und schwächelte vor allem am Defensivrebound (20 Defensivrebounds für Wien zu 19 Offensivrebounds von Fürstenfeld).
Wesley Gordon
(22 PTS, 11/12 FG, 14 RB)
Luka Gvozden
(11 PTS, 7 RB, 2 AS)
Car 25, Gordon 22, Ochsenhofer, Ernst je 14Hubalek 22, Stazic 14, Hassan-Zadeh, Dowell, Gvozden je 11
Adnan Bajramovic, Assistent-Coach der Panthers: „Unglaublich. Das Team hat heute den Gameplan gut umgesetzt und mit viel Einsatz, Leidenschaft und Aggressivität einen verdienten Sieg erzielt.“Stjepan Stazic, Spieler vom BCV: „Gratulation an Fürstenfeld, es hat heute verdient gewonnen. Die Leistung meiner Mannschaft und von mir persönlich will ich nicht kommentieren.“