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20 09 15 artner hannes Ohne Überraschungen verliefen die bisherigen Spiele der 1. Runde in der ZWEITE Basketball Bundesliga – denn die Favoriten gaben sich, trotz kleiner Anlaufschwierigkeiten, keine Blöße.

Einen souveränen Heimsieg feierte Titelfavorit Mattersburg Rocks, bei denen Neuzugang Hannes Artner einen fantastischen Einstand feierte: Der ehemalige ABL-Akteur erzielte 29 Punkte – und war vor allem in der zweiten Halbzeit der Sieggarant über die BBU Salzburg (72:59).
Ähnlich wie in Mattersburg – wo Außenseiter Salzburg bis zur Pause mithielt – hatten auch die Chin Min Dragons St. Pölten in den ersten 20 Minuten mit den Raiffeisen Radenthein Garnets reichlich zu kämpfen: Deren Vjeran Soldo imponierte in der ersten Halbzeit, ehe gegen Ende die Dragons ihren Rhythmus fanden und noch souverän einen Heimsieg feierten (77:59).
In der Fremde erfolgreich blieb hingegen KOŠ Posojilnica Bank Celovec, die im „Kärntner-Derby“ die Wörthersee Piraten mit 95:50 über 40 Minuten lang im Griff hatten. Schon im ersten Viertel stellte der Stadtrivale mit einem klaren 21:7 die Weichen auf Sieg.
Der amtierende Meister Vienna DC Timberwolves, hatte das Eröffnungsspiel zu Gast in Villach bei den Panaceo Raiders von Anfang an voll unter Kontrolle und konnte einen ungefährdeten Sieg einfahren (64:99).

Den knappsten Sieg dieses Wochenendes konnten die Basket Flames zu Hause gegen die Raiffeisen Dornbirn Lions landen. Nach einer 16 Punkte Führung im dritten Viertel der Flames, kam im Schlussabschnitt noch einmal kurzfristig Spannung auf (80:70).

 

rocksMattersburg Rocks – BBU Salzburg
72:59 (27:30)
bbu
dragonsChin Min Dragons St. Pölten – Raiffeisen Radenthein Garnets
77:59 (31:33)
garnets
piratenWörthersee Piraten - KOŠ Posojilnica Bank Celovec
50:95 (26:40)
kos
flamesBasket Flames - Raiffeisen Dornbirn Lions
80:71 (36:31)
lions d
raidersPanaceo Raiders Villach - Vienna D.C. Timberwolves
64:99 (31:50)
wolves

Die Ergebnisse der 1. Runde im Detail:

rocksMattersburg Rocks – BBU Salzburg
72:59 (13:17, 27:30, 54:48)
bbu
Im ersten Saisonspiel waren beide Teams offensichtlich noch nervös. Punkte blieben zu Beginn Mangelware. Nach zwei getroffenen Freiwürfen von Balasz Nagy hieß es bereits 11:3 für die Gäste aus Salzburg. Der BKM fand in der Offensive nicht in die Spur, die Trefferquote war unterirdisch. Im zweiten Viertel hielten sich die Burgenländer dank guter Verteidigung im Spiel und kurz vor dem Pausenpfiff sorgten erfolgreiche Dreier von Topscorer Hannes Artner und Kapitän Stefan Ulreich dafür, dass man mit 27:30 in Schlagdistanz blieb.
Die BBU hatte sich wenig vorzuwerfen, versuchte in Ruhe, deren Angriffe zu Ende zu spielen und konzentriert zu arbeiten. Mit Fortdauer der Partie wurde der BKM stärker: Hannes Artner zeigte ein ums andere Mal, welche große Verstärkung er für den Verein ist und sicherte knapp nach dem Wechsel die erste Führung. Die Führung gab Mattersburg nicht mehr aus der Hand. Nun wurden die Schrauben in der Verteidigung angesetzt, Salzburg zu Fehlern gezwungen und der Favorit zog davon (52:37). Im letzten Abschnitt schafften es die Mozartstädter immer wieder durch Einzelleistungen von Jamie Kohn und Balasz Nagy, den Rückstand punktuell zu verkürzen, aber ernsthaft gefährden konnten sie Mattersburg nicht mehr.
Stimmen zum Spiel:
James Williams, Headcoach der Rocks: „Es war ein wirklicher Kampf. In der ersten Hälfte war unsere Trefferquote miserabel. Nach dem Wechsel haben wir über die Defense ins Spiel gefunden. Hoffentlich werfen wir nie wieder so schlecht, wie heute in der ersten Hälfte.“
Sebastian Gmeiner, Spieler der Rocks: „Es war heute ein schwieriger Start, denn wir haben nie unseren Rhythmus gefunden. Nach dem Wechsel war dann unsere Verteidigung deutlich verbessert und wir kamen zu einfachen Punkten. Am Ende haben wir den Sieg eingefahren, das zählt!“
Christian Raus, Headcoach der BBU: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben trotz einiger Verletzter und der tieferen Bank der Mattersburger gut mitgehalten. Natürlich gibt es noch Vieles zu verbessern, daran werden wir arbeiten. Gratulation an Mattersburg!"
Dominik Groß, Kapitän der BBU: „Unser Ziel war es, eine gute Leistung zu bringen und das Team weiterzuentwickeln. Diese Vorgabe haben wir erfüllt und mit dem heutigen Spiel mit Sicherheit einen Schritt nach vorne gemacht.“
beste Werfer: Artner 29, Hallett 17, Jandl 12 bzw. Nagy 22, Jamie Kohn 17, Gross 14;

 

 dragonsChin Min Dragons St. Pölten – Raiffeisen Radenthein Garnets
77:59 (11:18, 31:33, 60:48)
garnets
Das erste Viertel ist auf beiden Seiten von Nervosität geprägt – Fehlwürfe sind die Folge. Radenthein produzierte einige Ballverluste, aus denen die Dragons aber keinen Nutzen ziehen können. Im ersten Viertel ist es vor allem Vjeran Soldo der an beiden Brettern dominiert. Die Würfe der Dragons finden im ersten Viertel nur selten deren Ziel und so gewinnen die Garnets das erste Viertel mit 18:11.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels dominieren die Garnets, allen voran Vjeran Soldo, gegen den die Defense der Dragons kein Mittel findet. Zwischenzeitlich beträgt die Führung der Garnets bereits 17 Punkte (11:28). Mit einem starken Zwischensprint – inklusive Profit aus einem technischen Foul gegen den Coach der Garnets – können die Dragons aufholen und auf 6 Punkte herankommen.
Die zweite Halbzeit bringt Christoph Böck die Dragons seit langer Zeit wieder in Führung und St. Pölten begann sich abzusetzen. In Minute 28 erhöhte St. Pölten – speziell Roman Jagsch, der in dieser Phase dominierte – auf Plus 13. Vor allem mit sehr konzentrierter und engagierter Defensive zeigen die Dragons ihre Klasse.
Im vierten Viertel verwalten die Dragons nun den Vorsprung: Dieser pendelte zwischen 10 und 17 Punkten, da hier Christoph Böck das Spiel im Griff hatte – und St. Pölten den in Halbzeit 1 dominierenden Vjeran Soldo gänzlich aus dem Spiel nahm. Zum Schluss kamen auch die talentierten Nachwuchsspieler der Dragons zu reichlich Minuten.
Stimmen zum Spiel:
Jurica Smiljanic, Headcoach der Dragons: „Die zweite Halbzeit haben wir so gespielt, wie ich es mir vorstelle.“
Goran Jovanovic, Headcoach der Garnets: „Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt: Die erste Halbzeit war sehr gut, die zweite Halbzeit schlecht. Für uns ist diese Niederlage kein Beinbruch, da St. Pölten stärker ist als wir.“
beste Werfer: Jagsch 14, Christoph Böck, Diesner je 13 bzw. Soldo 20, Pirija 14, Misic 13;



 piratenWörthersee Piraten - KOŠ Posojilnica Bank Celovec
50:95 (7:21, 26:40, 40:70)
kos
Die Wörthersee Piraten müssen auf deren neuen Kapitän Christian Erschen, der in der Vorbereitung einen Mittelhandbruch erlitten hatte, verzichten. KOS Celovec spielte komplett.
Vor einer tollen Kulisse von 200 Zusehern entwickelte sich von Beginn an ein rassiges Stadtderby, mit klaren Vorteilen für KOS. Beim neu formierten Team von KOS Celovec, die deren Topscorer Ales Primc an die Villach Raiders verloren hatten, spielte Ziga Erculj besonders auffällig.
Schon im ersten Viertel geraten die Wörthersee Piraten aber schnell außer Tritt und finden überhaupt nicht mehr ins Spiel. Die Gegner nutzen die Schwächen der Piraten eiskalt aus und erzielen leichte Punkte.
Im zweiten Viertel schafften es die Wörthersee Piraten zwar den Rückstand zu reduzieren – doch die Trefferquote ließ noch zu wünschen übrig. Es ging mit 26:40 in die Pause.
In der Pause schien eine Kabinenpredigt von Piraten Headcoach Dragan Sliskovic auch nicht viel am Spielverlauf zu ändern. Mit vielen Freiwurf-Treffern war Posojilnica Bank KOS Celovec weiterhin die spielbestimmende Mannschaft.
Auch im letzten Viertel versuchten die Piraten ständig den inzwischen schon sehr großen Rückstand zu verringern, ohne Erfolg. KOS Celovec gewinnt mit 50:95.
Stimmen zum Spiel:
Dragan Sliskovic, Headcoach der Piraten: „Das Resultat ist aussagekräftig genug. Ich wusste, das Spiel wäre schwer zu gewinnen. Gratulation an Kos.“
Christian Erschen, Spieler der Piraten: „So haben wir uns das heute nicht vorgestellt. Aber Kos spielte sehr gut, wir leider sehr schlecht.“
Stefan Hriba, sportlicher Leiter von Kos: „Für uns war es ein wichtiger Sieg, so können wir mit Selbstvertrauen in die nächsten Spiele gehen."
Rok Zupan, Headcoach von Kos: „Nach den Vorbereitungsspielen wussten wir, dass unsere Mannschaft sehr stark ist. Dass wir gegen die Piraten so hoch gewinnen würden, ist auch für uns eine große Überraschung.“
beste Werfer: Huber T. 19, Buggelsheim 9, Gspandl C. 8 bzw. Erculj 26, Smrtnik, Mali je 20;


Folgende Spiele der 1. Runde sind noch ausständig:

 

flamesBasket Flames - Raiffeisen Dornbirn Lions
80:71 (20:16, 36:31, 60:47)
lions d
Die Flames starteten besser in die Partie und konnten anfangs mit schnellem Spiel punkten. Danach verflachte das Spiel etwas und die Lions können etwas aufschließen.

Im dritten Viertel hatten die Flames ihre beste Phase und spielten sich eine 16 Punkte Führung heraus. Eine Überlegenheit am Rebound sowie ausgeglichenes Scoring - gleich fünf Flammen punkteten zweistellig - waren hauptverantwortlich. Erst ein Dreier via Brett durch Lions Topscorer Mario Tobar sowie ein technisches Foul der Hausherren brachten kurzzeitig noch etwas Spannung. Letztendlich besiegelte ein Freiwurf von Philipp Seel den 80:71 Endstand.
Stimmen zum Spiel:
Roland Schönhofer, Headcoach der Flames: „Das Tempo zu Beginn hat mir gefallen, dann sind wir etwas nachlässig geworden. Im dritten Viertel waren wir wieder konzentrierter und haben das Spiel relativ sicher nach Hause gespielt..“
Diego Fernandez, Headcoach der Lions: „Es war ein physisch gespieltes Spiel, in dem beiden Teams noch viele Fehler unterlaufen sind. Wir hatten unsere Chancen, haben aber viele Freiwürfe und offene Würfe vergeben.“
 
Beste Werfer:
Nadjanovic 13, Gavranic 13, N’Diaye 12 bzw. Tobar 25, Dodig 17, Stadelmann 14



 raidersPanaceo Raiders Villach - Vienna D.C. Timberwolves
64:99 (8:28, 31:50, 48:70)
wolves
Villach startet nervös und gerät schnell in Rückstand. Nach fünf Minuten steht es 0:9. Man merkt den Panaceo Raiders an dass sie noch nicht eingespielt agieren und sie erzielen im ersten Viertel nur 8 Punkte. Die Raiders spielen ohne Energie und vor allem am Rebound ist man den Wienern unterlegen. Die Timberwolves nützen dass kaltschnäuzig aus und setzen sich mit 20 Punkten Vorsprung entscheidend ab. Im zweiten Viertel sehen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel und die Timberwolves halten die Gastgeber routiniert auf Distanz. Halbzeitstand 31:50. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild und der Coach der Timberwolves setzt seinen gesamten Kader ein. Die Heimischen können an diesem Abend kollektiv ihr Potenzial nicht ausschöpfen und man verliert verdient mit 64:99.
Stimmen zum Spiel:
Stacey Nolan, Headcoach der Raiders: „Wir haben ohne Energie gestartet.Am Anfang haben wir die Würfe nicht getroffen und wir müssen an unserer Defence arbeiten!Wenn wir diese Dinge verbessern werden die Ergebnisse passen."
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Leider haben wir die ersten beiden Viertel verschlafen. Es wartet noch viel Arbeit auf uns! Ich bin vor allem mit meiner persönlichen Leistung nicht zufrieden aber, das wird sich noch ändern!“
Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwolves: „Es ist schön mit so einem hohen Sieg zu starten, den wir in dieser Höhe nicht erwartet haben. Villach wird wenn sie komplett sind deutlich stärker werden!“
Philipp D’Angelo, Spieler der Timberwolves: „Toller Erfolg in meiner Heimat aber es liegt noch viel Arbeit vor uns.“
Beste Werfer:
beste Werfer: Kuttnig 16, Rhinehart 14, Primc 12 bzw. Poljak 19, Polakovic 16, D’Angelo 11