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170507 SpeiserErster von drei Schritten für Martin Speiser zum Projekt Titelvertiedigung ist getan.

Der UBC St. Pölten sicherte sich im ersten Finale 2017 der ZWEITEN Basketball Bundeslig gegen die Raiders Villach einen 76:63 Erfolg. Durch eine starke erste Halbzeit legten die Niederösterreicher den Grundstein für den Sieg und halten weiter den Heimvorteil in der best-of-five Serie. Vor allem ein treffsicherer Lukas Böck (16 Punkte) und der Kapitän Martin Speiser (14 Punkte, 9 Rebounds) wussten zu überzeugen und setzten den ersten Schritt beim Projekt Titelverteidigung.

Trotz deutlicher Überlegenheit am Rebound (42:32) gelang es den Raiders Villach nicht den Heimvorteil des UBC St. Pölten zu stehlen. Bereits in der ersten Halbzeit unterliefen den Kärntnern deutlich zu viele Ballverluste um das Spiel spannend zu gestalten. Über das gesamte Spiel passierten den Raiders 23 Turnover und auch die Würfe von außerhalb wollten ihr Ziel nicht finden (3/20 Dreier). 

Der UBC St. Pölten agierte hingegen über weite Strecken in der Offensive kontrollierter und verwertete die Chancen hochprozentig. Lediglich in den letzten 15 Minuten kam die Offensivmaschinerie der Niederösterreicher ins Stocken, nur elf Punkte gelangen dem Titelverteidiger im letzten Viertel. Marko Kolaric stemmte sich mit einem Double-Double gegen die Niederlage, doch auch seine 21 Punkten und 14 Rebounds konnten diese nicht mehr verhindern. In etwas turbulenten Schlussminuten wurde Raiders Spieler Nino Gross ausgeschlossen und auch Head Coach Natalia Tcherkasheva musste aufgrund von drei technischen Fouls gegen die Bank die Halle verlassen.

Bereits am kommenden Samstag haben die Raiders Villach vor heimischen Publikum die Chance auszugleichen. Die St. Pöltner hingegen setzen alles daran sich in der Ferne den ersten Matchball für das nächste Heimspiel zu erobern.

Das Ergebnis des ersten Finales im Detail:


stp
UBC St. PöltenRaiders Villachraiders

76:63 (20:11, 46:26, 65:48)
Stand in „best-of-5“-Serie: 1:0
Das Spiel beginnt sehr verhalten auf beiden Seiten. St. Pölten versucht über aggressive Defensive das Spiel zu dominieren. Langsam können sich die St. Pöltner absetzen. Nach 6 Minuten steht es 13:4 für die Hausherren. Villach kann zum Ende des Viertels den Rückstand etwas verkleinern.

Viertel zwei beginnt mit schnellen fünf Punkten durch Bauch. Nach Minuten setzt es dann ein technisches Foul gegen die Bank der Villacher. Auf Seiten von St. Pölten kassiert Schranz ein technisches Foul. Schnell stehen sowohl Schranz als auch Soldo bei drei persönlichen Fouls. Mit einer unglaublichen Leistung ziehen die St. Pöltner auf plus 20 davon.

St. Pölten startet besser in die zweite Halbzeit und kann den Vorsprung ausbauen. Mitte des dritten Viertels führt St. Pölten bereits mit 27 Punkten. Die Villacher versuchen dann mit einer Zonenverteidigung ins Spiel zurückzukommen.  Phasenweise gelingt das den Kärntnern sehr gut.

Beide Teams verstärken auch im 4. Viertel die Defensive. Bei St. Pölten mehren sich dann in der Offensive die Fehler und die Villacher versuchen das zu nutzen. Vor allem Kolaric ist nicht in den Griff zu bekommen. Nach einem 7-0 Run der Villacher nimmt St. Pölten eine Auszeit. Villach kann mit diesem Run auf 10 Punkte verkürzen. Beide Mannschaften liefern sich einen finalwürdigen Kampf. Villach steckt nie auf und St. Pölten agierte souverän. In den turbulenten Schlussminuten wurde Nino Gross ausgeschlossen und auch Head Coach Natalia Tcherkasheva musste aufgrund von drei technischen Fouls gegen die Bank die Halle verlassen.

Stimmen zum Spiel:
Armin Göttlicher, Head Coach St. Pölten: „1:0 Heimsieg geschafft, in Villach spielen wir auf das 2:0“
Stefan Jäger, Pressesprecher St. Pölten: „Gut gestartet!“
Beste Werfer: Böck L. 16, Speiser 14, Obermann 11 bzw. Kolaric 21, Rhinehart 18, Gvozden 10