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11 11 17 kaltenbrunner"Career-High" für den 17-jährigen UBC-Spieler Niko Kaltenbrunner.Der amtierende Meister der ZWEITEN Basketball Bundesliga Panaceo Raiders Villach (8) hat in der 8. Runde seinen ersten Auswärtssieg gefeiert: Die Kärntner durchbrachen die Defensive der Jennersdorf Blackbirds (7) und siegten klar mit 96:78. Weiterhin ungeschlagen blieben die Vienna D.C. Timberwolves (1). Sie holten sich mit einem 112:80-Heimsieg über die BBU Salzburg (11) den achten Erfolg im achten Spiel. Alleiniger Verfolger der Wiener sind seit dieser Runde die Mistelbach Mustangs (2), denen nach über viereinhalb Jahren wieder ein Sieg bei den Mattersburg Rocks (7) gelang. Sie gewannen 94:78. Unterdessen blieben die Raiffeisen Dornbirn Lions (3) – weiterhin ohne Luka Brajkovic – auch im vierten aufeinanderfolgenden Spiel beim UBC St. Pölten (4) ohne Punkte, unterlagen 89:108. Die Basket Flames (5) gewannen bei den über drei Viertel gut eingestellten Wörthersee Piraten (12) schlussendlich mit 79:69. KOŠ Posojilnica Bank Celovec (9) lässt nach dem 83:58-Erfolg bei Basket 2000 Vienna Warriors (10) die Top-8 und damit einen Playoff-Platz nicht aus den Augen.

Panaceo Raiders Villach (8) hat seinen ersten Auswärtssieg in dieser Saison gefeiert. Der amtierende Meister der ZWEITEN Basketball Bundesliga besiegte die Jennersdorf Blackbirds (6) mit 96:78. Damit konnten die Kärntner ihren Tabellenrang bestätigen – und den Abstand zu Mattersburg und Jennersdorf verkürzen. Villach überragte, legte den Grundstein für den dritten Saisonsieg mit einem 13:0-Run gegen Ende des Startviertels. Offensiv zeigte die Mannschaft rund um Top-Scorer Mensud Julevic (23 PTS, 7 RB) eine fantastische Leistung, traf unfassbare 69% aus dem Feld. Jennersdorf – das Team mit der besten Defensive der Liga – kassierte zum zweiten Mal in dieser Saison über 90 Punkte, hatte aber auch am Rebound (25:33) und unter dem Korb große Schwächen.


Tabellenführer Vienna D.C. Timberwolves (1) hat auch sein achtes Spiel gewonnen. Die Wiener siegten gegen die BBU Salzburg (11) klar mit 112:80. Nach einem insgesamt schwachen Beginn (11:20 aus Sicht der Timberwolves; 7. Min), entschieden die Bankspieler der „Wölfe“ das Spiel: 72 von 112 Zählern kamen „von der Bank“ – mit einem +26 aus zweitem und drittem Viertel war die Partie dann auch gedreht und verdient unter Kontrolle. Einer massiven Unterlegenheit der Wolves am Rebound (29:52), standen die deutlich bessere Trefferquote (63%:46%) und viel weniger Turnover (12:28) gegenüber.

Die Mistelbach Mustangs (2) bleiben nun der alleinige Verfolger der „Wölfe“. Die Niederösterreicher haben mit dem 94:78-Auswärtserfolg bei den Mattersburg Rocks (7) ihren siebten Saisonsieg gefeiert. Es war der erste Sieg von Mistelbach im Burgenland seit über viereinhalb Jahren (23. März 2013). Die Mustangs legten bereits im Startviertel (27:27) den Grundstein zum Sieg: Gegen die ohne Corey Hallett angetretenen Rocks lag die Mannschaft von Top-Scorer Vladimir Sismilich (20 PTS) bis zu 19 Punkte voraus (89:70), nachdem zuvor ein +18 auf ein +5 (60:65) geschmolzen war. Schlussendlich war der Erfolg der Weissenböck-Truppe wegen des besseren Reboundverhaltens (45:32) verdient.  

Die Raiffeisen Dornbirn Lions (3) haben ihre zweite Saisonniederlage einstecken müssen. Bei Vizemeister UBC St. Pölten (4) verloren die Vorarlberger mit 89:108. Die Niederösterreicher konnten dabei den Ausfall von Martin Speiser besser wegstecken, als die „Löwen“ das Fehlen von Luka Brajkovic. Weil Dornbirn defensiv zu meist einen Schritt zu spät war – und St. Pölten offensiv hervorragend traf, gab es den ersten Heimsieg des Vizemeisters in dieser Saison. 61% vom Dreipunkter (11:18) bedeuten „season-high“. Auch die Schwäche am Rebound merzte die Mannschaft rund um Lukas Böck perfekt aus. Der Guard schrammt nur knapp an einem „triple-double“ vorbei (18 PTS, 8 RB, 9 AS). Der 17-jährige Nico Kaltenbrunner war mit 19 Punkten Top-Scorer.

Die Basket Flames (5) haben bei den weiterhin sieglosen Wörthersee Piraten (12) einen mühevollen Sieg gefiert. Ohne Jason Chappell und Christian Künstner fiel die Entscheidung zum 79:69-Sieg erst im Schlussviertel, als nach ausgeglichenen drei Vierteln ein 20:10 den dritten Auswärtssieg der Wiener in Serie fixierte. Die Flames profitierten zumeist direkt aus den Ballverlusten der Piraten (24 „points from turnover“) und machten 17 „second-chance-points“. Sieggarat war bei den „Flammen“ Maximilian Hübner mit einem „double-double“ (24 PTS, 11 RB). Bei den Piraten war Kapfenberg-Leihgabe Ian Moschik mit 21 Punkten und 8 Rebounds bester Akteur.

Die bereits vierte Niederlage in Serie haben Basket 2000 Vienna Warriors (10) einstecken müssen. Die Wiener unterlagen KOŠ Posojilnica Bank Celovec (9) daheim mit 83:58. Nach ausgeglichener erster Halbzeit, zerfielen die Warriors zunehmen, kamen in der gesamten zweiten Hälfte nur noch auf 25 Punkte. Die Kärntner waren indes deutlich effektiver, arbeiteten gut am Rebound (45:31) und machten auch weniger Turnover (15:20). Großes Plus war der Offensivrebound (17), aus dem auch 22 „second-chance-points“ resultierten. Mit Marin Sliskovic (19 PTS, 10 RB) und Vjeran Soldo (20 PTS, 12 RB) schafften gleich zwei Spieler ein „double-double“.

 

Die Ergebnisse der 8. Runde im Überblick:

 

piratenWörthersee Piraten – Basket Flames

69:79 (13:17, 39:41, 59:59) 
flames
warriorsBasket 2000 Vienna Warriors - KOŠ Posojilnica Bank Celovec

58:83 (20:25, 33:38, 46:60) 
kos
wolves Vienna D.C. Timberwolves – BBU Salzburg

112:80 (25:22, 46:34, 78:49) 
bbu 
blackbirds Jennersdorf Blackbirds – Panaceo Raiders Villach

78:96 (20:30, 37:47, 60:73)   
raiders 
 stpUBC St. Pölten – Raiffeisen Dornbirn Lions

108:89 (32:31, 57:45, 78:68) 
lions d 
 rocksMattersburg Rocks – Mistelbach Mustangs

78:94 (17:27, 35:51, 61:69) 
mustangs

 

Die Ergebnisse der 8. Runde im Detail:

piraten

Wörthersee Piraten – Basket Flames

69:79 (13:17, 39:41, 59:59) 

flames
Den besseren Start erwischen die Gäste aus Wien, Gavranic und Hübner scoren mehrmals Inside. Die Piraten zu Beginn mit schlechter Trefferquote, daher auch die 17:13-Führung für die Wiener. Im zweiten Viertel finden dann die Piraten ihren Rhythmus, Moschik scort mehrmals, auch die Zone der Flames wird immer wieder geknackt. Die Gastgeber schließen so zur Halbzeitpause auf 39:41 auf.

Ein offener Schlagabtausch dann im dritten Viertel, die Piraten mit guter Trefferquote von außen, die Flames mit ihrem Inside-Duo Hübner-Gavranic, auch Wonisch setzt sich immer wieder gut in Szene. Mit einem 59:59 geht es ins Schlussviertel. In den letzten zehn Minuten legen die Flames einen Gang zu, die Zonenverteidigung zeigt jetzt Wirkung, auch die Zahl der Turnover erhöht sich jetzt merklich. Die Gäste können sich so kontinuierlich absetzen und gelangen außer Reichweite für die Piraten. Am Ende steht den Flames ein 79:69-Sieg zu Buche. 
Stimmen zum Spiel:
Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten: „Leider kam unser altbekanntes Leiden heute erneut zu tragen, nämlich, dass wir in einer schwierigen Phase den Kopf verlieren. Dies war heute im vierten Viertel der Fall, nachdem wir 30 Minuten guten Basketball gespielt haben.“ 
Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Es war das erwartet schwere Spiel. Gratulation an die jungen Piraten, die uns bis ins vierte Viertel voll gefordert haben.“ 
Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Wir haben die Piraten nicht unterschätzt und dank unserer Routine im Schlussviertel den entscheidenden Run gehabt. Jakob Wonisch und die Rebounds von Max Hübner waren heute immens wichtig.“ 
Beste Werfer: Moschik 21, Hahn, Simoner je 13 bzw. Hübner 24, Gavranic 20, Wonisch 11; 


warriorsBasket 2000 Vienna Warriors - KOŠ Posojilnica Bank Celovec

58:83 (20:25, 33:38, 46:60) 
kos
Ausgeglichene ersten drei Minuten, danach erhöht KOS die Intensität in der Defensive und hat einen 10:0-Lauf. Drei Dreipunker von Topic und einer von Moric verhelfen den Warriors zum Ausgleich. Viele Pfiffe im zweiten Viertel auf Seiten der Warriors. Ausgeglichenes Spiel auf beiden Seiten, aber KOS hat die Nase vorne und man verabschiedet sich mit 33:38 in die Kabine.

Nach der Halbzeitpause ein komplett anderes Bild. Die Warriors zerfallen total, auch ein Timeout von Coach Racic kann daran nichts ändern. Im 4.Viertel versuchen die Warriors noch einmal aufzuholen, leider können sie die offenen Würfe und Lay-Ups nicht verwerten. Im Gegenzug macht KOS viele Fastbreakpunkte und gewinnt somit mit 83:58.    
Stimmen zum Spiel:
Zeljko Racic, Headcoach der Warriors: „Leider haben wir heute wieder eine Niederlage kassiert, bei einem Spiel, dass wir mit Sicherheit gewinnen hätten können. Leider stimmt zurzet nichts im Team. Wir werden weiter nach einer Lösung suchen müssen." 
Armin Topic, Spieler der Warriors: „In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, doch die Defense hat nach einiger Zeit nachgelassen. Im 3.Viertel haben wir total den Fokus verloren und dadurch auch das Match." 
Dragan Sliskovic, Headcoach von KOŠ: „Wir haben diesen Sieg heute unbedingt gebraucht, um uns mental zu erholen. Jetzt beginnt für uns die Meisterschaft erst richtig." 
Christian Erschen, Spieler von KOŠ: „Im Vergleich zu den letzten Spielen, haben wir dieses mal unseren Gegner gut verteidigt und in der Offensive unsere Systeme besser durchgespielt, deswegen konnten wir dieses Spiel gewinnen." 
Beste Werfer: Topic 17, Moric 9, Avdic, Diesner, Todorovic je 7 bzw. Soldo 20, Sliskovic 19, Razdevsek 12; 


wolves

Vienna D.C. Timberwolves – BBU Salzburg

112:80 (25:22, 46:34, 78:49) 

 bbu
Die Wolves führen 7:3, finden aber nicht ins Spiel und liegen 7:13 und nach sechs Minuten 11:20 zurück. Die Bank der Wölfe bringt die Wende und legt einen 12:0-Run hin, nach zehn Minuten heißt es 25:22. Jonas John, Philipp D'Angelo und Co. spielen in der Folge weiter sehr stark und setzen sich auf 42:32 ab. Die Salzburger um Sanchez dominieren am Rebound, können dies wegen vielen vergebenen Freiwürfen aber nicht ummünzen. So geht es mit einem 46:34 aus Sicht der Hausherren in die Pause.

Nemanja Nikolic und Jonas John starten die zweite Hälfte mit dem vorentscheidenden 9:0-Lauf auf 55:34. Danach haben die Timberwolves um Laurence Müller das Spiel stets im Griff, der Vorsprung wächst auf 78:49 an. Im Schlussviertel spielen die Wolves sehr jung. Max Pelz, Pezi Hofbauer (mit dem Hunderter), Andreas Werle, Sam Ringhofer und Marko Goranovic verwalten den Vorsprung in einem schnellen Hin und Her souverän. 
Stimmen zum Spiel:
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Obwohl wir Petar Cosic und Jakob Mayerl vorgeben mussten und Laurence Müller noch dosiert eingesetzt haben, hatten wir gegen die Defensiv-Varianten Salzburgs über weite Strecken sehr gute Spielkontrolle. Das war trotz einer erneut katastrophalen Reboundleistung genug für einen klaren Sieg.“ 
Philipp D’Angelo, Kapitän der Woves: „Trotz großen Schwierigkeiten am Rebound haben wir klar gewonnen, da wir offensiv eine sehr gute Leistung gezeigt haben.“ 
Aaron Mitchell, Headcoach der BBU: „Heute hat der Lehrer dem Schüler eine Lehrstunde erteilt.“ 
Lorenz Rattey, Kapitän der BBU: „Wir konnten das erste Viertel noch ausgeglichen gestalten, aber ab Mitte des zweiten Viertels haben sich die Timberwolves immer weiter abgesetzt und problemlos gewonnen.“ 
Beste Werfer: John 25, D’Angelo, Hofbauer je 14, Polakovic 12 bzw. Jimenez, Sanchez je 20, Joch 13, Milovac 10; 


blackbirds

Jennersdorf Blackbirds – Panaceo Raiders Villach

78:96 (20:30, 37:47, 60:73) 

raiders
Villach startet gut in das Spiel und führt nach 2 Minuten mit 7:2. Die Blackbirds scoren aber 8 Punkte in Folge und stellen auf 12:7. Beim Stand von 20:17 für die Blackbirds gelingt den Raiders ein 13:0-Run und es geht mit 20:30 für Villach in die Pause. Im 2. Viertel erfangen sich die Blackbirds wieder, aber Villach verwaltet den Vorsprung bis zur Pause souverän. Halbzeitstand: 37:47.

Nach dem Seitenwechsel dominieren weiter die Raiders und bauen den Vorsprung kontinuierlich aus. 45:66 steht es nach 26 Minuten. Angetrieben vom Publikum versuchen die Blackbirds das Spiel noch zu drehen und verkürzen bis zur letzten Pause auf 60:73. Villach trifft weiterhin sensationell und die Blackbirds müssen sich am Ende 78:96 geschlagen geben. 
Stimmen zum Spiel:
Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Gratulation an Villach, sie waren heute die klar bessere Mannschaft. Wir haben leider heute ohne Einsatz und Feuer gespielt und daher verdient verloren.“ 
Natalia Tcherkasheva, Headcoach der Raiders: „Wir haben uns gut auf unseren Gegner vorbereitet und sind sehr motiviert in das Spiel gegangen. Jennersdorf ist ein gutes Team und es war ein gutes Spiel von beiden Teams.“ 
Beste Werfer: Jandrasits 20, Klepeisz 19, Astl 12 bzw. Julevic 23, Jurica 18, Primc 16; 


stpUBC St. Pölten – Raiffeisen Dornbirn Lions

108:89 (32:31, 57:45, 78:68) 
lions d
Die Lions starten angeführt von Arruti sehr ambitioniert ins Spiel und gehen gleich in Führung. Die St. Pöltner kommen dann angeführt von Pöcksteiner besser ins Spiel und können mit +4 in Führung gehen. Danach entwickelt sich ein schnelles munteres Spiel mit vielen Körben auf beiden Seiten. Das Spiel nimmt auch an Temperament zu und wird auf beiden Seiten ruppiger. Arruti beendet das erste Viertel mit einem Buzzer-Beater von der eigenen Freiwurflinie. Das 2. Viertel bietet den Zuschauern weiterhin viele Punkte und Emotionen. St. Pölten kann sich einen leichten Vorsprung herausspielern. Vor allem gegen Nico Kaltenbrunner finden die Lions kein Mittel. Er scort alleine 13 Punkte in diesem Viertel.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit können die Lions den Rückstand ein wenig verringern. Die beiden Mannschaften liefern sich aber weiterhin einen offensiven Schlagabtausch. Die Lions kommen bis auf 3 Punkte heran. Die St. Pöltner fangen sich dann wieder und ziehen auf +11 davon. St. Pölten legt zu Beginn des 4. Viertels noch einmal einen Gang zu und kann auf +16 davonziehen. Bei den Lions foult sich Sebastian Gmeiner relativ schnell aus. Die Lions sind im letzten Viertel mit der aggressiven Defensive der St. Pöltner vollkommen überfordert und beim UBC fällt jeder Wurf. 
Stimmen zum Spiel:
Andreas Worenz, Headcoach vom UBC: „Ich bin sehr froh, dass wir endlich den ersten Heimsieg feiern konnten.“ 
Stefan Jäger, Pressesprecher vom UBC: „Endlich haben wir den ersten Heimsieg geschafft. Und mit diesem gleich ein Statement gesetzt.“ 
Inaki Merino, Headcoach der Lions: „Wir haben sehr viel Energy verloren in den letzten Wochen. Wir waren in Defensive immer einen Schritt zu langsam und St. Pölten hat das eiskalt bestraft.“ 
Alexander Atterbigler, Spieler der Lions: „Ohne Defensive kann man kein Spiel gewinnen. 89 machen ist auswärts sehr gut, aber 108 zu bekommen ist schlecht.“ 
Beste Werfer: Kaltenbrunner 19, Böck L., Soldo 18 bzw. Vicens 33, Arruti 19, Kevric 13; 


rocks Mattersburg Rocks – Mistelbach Mustangs

78:94 (17:27, 35:51, 61:69) 
mustangs
Die Partie startet ausgeglichen. In den ersten 5 Minuten kann keine Mannschaft einen Run hinlegen. Erst gegen Ende des ersten Viertels spielen die Mistelbacher die aggressiver und stoppen die Mattersburger, um dann auf der anderen Seite zu scoren. In dieser Phase begeben sich beide Teams oft an die Freiwurflinie, da auf beiden Seiten früh die Teamfoulgrenze erreicht wurde. Die Mustangs sind hier treffsicherer und können so eine Führung herausspielen. Im zweiten Viertel beginnt die Coffin-Truppe gut, aber man merkt immer mehr, je länger das Spiel voranschreitet, dass die Mistelbacher dominant unter dem Korb sind. Sie holen viele Rebounds und können so im zweiten oder dritten Versuch scoren. Halbzeitstand: 35:51.

Im 3. Viertel verkürzen die Burgenländer langsam aber sicher den Rückstand. Die Verteidigung wird ordentlich ausgeführt und im Angriff wird geduldig auf einen guten Wurf gewartet, der dann auch meist fällt. Die Mattersburgen kommen auf 5 Punkte heran. Allerdings bleiben die Niederösterreicher routiniert und erspielen sich gegen die Zonenverteidigung der Mattersburger leichte Würfe. Im entscheidenden Viertel zerbröckelt dann endgültig die Zonendefense der Rocker. Viel zu viele Offensivrebounds werden zugelassen und die Führung der Mustangs wächst immer weiter an. Am Ende steht es 78:94. 
Stimmen zum Spiel:
Mike Coffin, Headcoach der Rocks: „Das primäre Ziel ist jede Woche besser zu werden. Die Saison ist noch lang und wir haben noch Zeit als Mannschaft zu wachsen.“ 
Michael Mach, Kapitän der Rocks: „Wir müssen die nächsten Wochen daran arbeiten, das umzusetzen was wir uns im Training vornehmen. Wird der Gameplan eingehalten, können wir solche Spiele gewinnen.“ 
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Wir sind froh, dass wir nach langer Zeit wieder ein Mal in Mattersburg gewonnen haben.“ 
Vladimir Sismilich, Spieler der Mustangs: „Wir sind als geschlossene Mannschaft aufgetreten und haben uns diesen Sieg in Mattersburg verdient.“ 
Beste Werfer: Najdanovic 29, Nicoli 11, Vickery 10 bzw. Sismilich 20, Prachar 15, Semerad, Isbetcherian je 13;