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22 09 17 jandrasitsJandrasits und die Blackbirds wollen abheben.Knapp zwei Wochen vor dem Start der ADMIRAL Basketball Bundesliga fällt der Startschuss für die ZWEITE Basketball Bundesliga. „Aufgestockt“ durch die Jennersdorf Blackbirds, kämpfen zwölf Teams ab sofort um den Meistertitel – und anschließend um einen Platz in der ABL für die Saison 18/19. Viel hat sich den Sommer über getan: die Ambitionen vieler Vereine wurden erhöht, auch weil eines der zwölf Teams nach dem Grunddurchgang in einem „Abstiegs-Playoff“ seine 2BL-Zugehörigkeit verlieren wird. Im Sinne der Förderung von heimischen Talenten wurde auch die Legionärsbeschränkung abgeändert – denn fortan dürfen nur noch drei ausländische Spieler gleichzeitig am Feld stehen. Diese Tatsache und auch eine teilweise sehr verhaltene Testspielphase, lassen eine interessante und wohl auch ausgeglichene Saison erwarten.


Den Saisonauftakt machen am Samstag (23. September) um 17.00 Uhr zunächste zwei Derbys: In Kärnten stehen sich KOS Posojilnica Bank Celovec und die Wörthersee Piraten gegenüber, in Wien die Vienna D.C. Timberwolves und die Basket 2000 Vienna Warriors. Im südlichen „Stadt-Duell“ – da beide Mannschaften ihre Heimspiele in der Sporthalle St. Peter austragen hebt sich der Heimvorteil auf – sollte aber die erstgenannte Mannschaft, also KOS, als Favorit antreten: Beide Duelle der Vorsaison wurden gewonnen – und der erfolgreiche Kader konnte nahezu gehalten werden. Durch die Verpflichtung von Marin Sliskovic dürfte auch die neue Legionärsregel wenig Auswirkung auf den Viertelfinalisten der abgelaufenen Saison haben. Die Piraten weisen keinen einzigen Legionär auf. Sie wollen aber dank einer Kooperation mit ABL-Meister ece bulls Kapfenberg, der punktuell junge Talente abstellen soll, die Vorsaison ohne Sieg schnell vergessen machen.

Im Osten scheint der Favorit ebenso gegeben: Die Vienna D.C. Timberwolves haben sich im Sommer wohl am besten verstärkt – und sollten gleich zur Eröffnung nahezu ihr volles Potential abrufen können. Ihre Preseason war beeindruckend, mit fünf Tests die zweitintensivste und bei nur einer Niederlage (gegen ABL-Meister Kapfenberg) obendrein auch noch sehr erfolgreich. Basket 2000 Vienna Warriors war aber den Sommer über nicht untätig, brachten „inside“ viel Routine (Moric und Lokvancic) in die Mannschaft und hat die Playoffs im Visier. Bei der Legionärsbeschränkung müssen die Warriors schon im Vorfeld taktieren: Sie haben fünf Legionäre im Roster, können nur vier pro Spiel aufbieten – und dann, wie die „Wölfe“, immer nur drei gleichzeitig einsetzen.

Abgeschlossen wird am Samstag um 18.00 Uhr mit dem Spiel Jennersdorf Blackbirds gegen Mistelbach Mustangs: Der Newcomer empfängt den Sieger des letztjährigen Grunddurchgangs – und kann dabei, zumindest war es im Laufe der abgelaufenen Landesligasaison zumeist der Fall, auf einen knallvollen Aktivpark bauen. Der Kader der Blackbirds ist gespickt mit ehemaligen ABL-Akteuren, 2BL-Routiniers – und ihre Testspielbilanz kann sich sehen lassen: Nach klaren Siegen gegen Ligakonkurrenten (Piraten und Flames) gab es zum Abschluss einen 73:52-Kantersieg über ABL-Klub Fürstenfeld. Einschüchtern dürften diese Ergebnisse die Mustangs wohl nicht, zu eingespielt scheint die Truppe von Martin Weissenböck. Auch wenn mit Ondrej Dygryn das Herzstück der Niederösterreicher fehlt, ist der Rest schon seit Jahren beisammen – und durch die Einbindung junger Talente wohl aggressiver und energischer als je zuvor. Auch ihre Preseason-Tests waren erfolgreich, nach einer Niederlage gegen die „Wölfe“ gab’s bei einem Turnier in Brünn drei Siege in Serie.

Am Sonntag (24. September) geht’s dann jeweils um 17.00 Uhr an drei Schauplätzen zur Sache. Andreas Worenz – der just an diesem Tag seinen Geburtstag feiert – empfängt als Neo-Headcoach mit UBC St. Pölten die Mattersburg Rocks. Der fast unverändert gebliebene Vizemeister hat dabei eine elegante Serie zu verteidigen, denn die Niederösterreicher haben daheim noch nie gegen Mattersburg verloren (6:0). Die Burgenländer schrauben heuer die Trainingsintensität nach oben, alles tanzt nach der Pfeife von Heimkehrer und Meistermacher Mike Coffin. Übrigens auch wieder Joey Vickery, der im Alter von 50 Jahren mehr als nur ein Joker sein soll. Auch die Rocks bieten vier Legionäre auf, wobei mit dem Ausfall von Jan Nicoli der Rotation in diesem Spiel wenig Beachtung geschenkt werden muss. 

Auf Meister Raiders Villach warten zum Saisonauftakt die Basket Flames. Die letzten vier Duelle gingen an die Kärntner, der letzte Sieg der Wiener ebendort liegt schon fast drei Jahre zurück (11. Oktober 2014; 69:68). Das Plus für die Flames könnte sein, dass sie mehr Testspiele in den Beinen haben: Die Wiener, auch wenn kein Spiel gewonnen wurde, zeigten gegen ABL-Klubs und Jennersdorf durchwegs guten Basketball. Die Kärntner bestritten offiziell kein einziges Vorbereitungsspiel – und müssen zum Auftakt auch auf ihr slowenisches Legionärs-Trio verzichten. Eine Mammutaufgabe für den Meister.

Im „West-Derby“ wollen die Raiffeisen Dornbirn Lions bei der BBU Salzburg an ihre hervorragende Vorsaison anknüpfen: Mit Arruti und Brajkovic blieben die wichtigsten Stützen erhalten – und sollten auch heuer für Erfolge im Ländle sorgen. Dafür wurde auch in die Preseason viel investiert, insgesamt wurde sieben Mal getestet (vier Siege). Weniger offizielle Testspiele hat Herausforderer Salzburg in den Beinen (drei). Mit einer jungen, hungrigen Truppe will die BBU abermals in die Playoffs und hat sich vom kommenden Herausforderer etwas abgeschaut. Ab heuer werkt auch in der Mozartstadt eine „iberische Achse“: Zu Top-Scorer Sanchez gesellte sich der Pointguard Sergio Jemenez. Bei den „Löwen“ ist Neuzugang Antoni Vicens der zweite Spanier.

 

Die Spiele der 1. Runde im Überblick:

 

kosKOS Posojilnica Bank Celovec – Wörthersee Piraten

Samstag, 17.00 Uhr in der Sporthalle St. Peter, Klagenfurt 
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wolvesVienna D.C. Timberwolves – Basket 2000 Vienna Warriors

Samstag, 17.00 Uhr im T-Mobile Dome, Wien XXII 
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blackbirdsJennersdorf Blackbirs – Mistelbach Mustangs

Samstag, 18.00 Uhr im Aktivpark, Güssing 
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raidersRaiders Villach – Basket Flames

Sonntag, 17.00 Uhr MZH St. Martin, Villach 
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stpUBC St. Pölten – Mattersburg Rocks

Sonntag, 17.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten 
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bbuBBU Salzburg – Raiffeisen Dornbirn Lions

Sonntag, 17.00 Uhr in der SPH Alpenstraße, Salzburg  
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Die Spiele der 1. Runde im Detail:

kosKOS Posojilnica Bank Celovec – Wörthersee Piraten

Samstag, 17.00 Uhr in der Sporthalle St. Peter, Klagenfurt   
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Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Stefan Hribar, sportlicher Leiter von KOS: „Ein Stadtderby gleich zu Beginn der Saison ist doch etwas mehr als ein gewöhnliches Derby. Wir haben uns gut für die neue Saison vorbereitet, auch mit den Neuverpflichtungen erhoffen wir uns eine Steigerung im Ranking. Ein sicherer Playoff-Startplatz wird als Saisonziel ausgerufen, somit wollen wir bereits im ersten Spiel gegen den Stadtrivalen zeigen, dass wir ein gutes Team sind.“ 
Andi Smrtnik, Kapitän von KOS: „Ein Stadtderby zu gewinnen, ist immer etwas Besonderes, deshalb werden wir uns noch mehr bemühen, dass wir unser Heimpublikum nicht enttäuschen werden. Wir haben heuer alle Positionen beinahe doppelt gut besetzen können und wollen mit unserer größeren Rotation auch zeigen, dass wir sehr weit kommen können. Wir freuen uns auf die Piraten!“ 
Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten: „Ein Derby zum Saisonauftakt ist immer etwas Besonderes. Es wird sich zeigen, wie gut die Abstimmung mit unseren Kooperationsspielern von den ece bulls Kapfenberg schon funktioniert, dann werden wir sehen, wie viel schon drinnen ist. KOS gehört sicher wieder zu den Geheimfavoriten, sie schöpfen erneut das Legionärskontingent voll aus, dazu kommen mit den ehemaligen Piraten Erschen und Özdemir Spieler, die aus der Distanz sehr gefährlich sind, auch der ehemalige ABL-Spieler Marin Sliskovic ist eine Verstärkung.“ 
Daniel Straßer, Spieler der Piraten: „Wir wollen die Saison mit einer ordentlichen Leistung eröffnen, Stadtrivale KOS ist dafür der ideale Gegner.“ 
Personelles: Max Kunovjanek wird für die Piraten noch nicht auflaufen. 
Aktivitäten in der Off- bzw. Preseason beider Vereine: 
KOS Posojilnica Bank Celovec (#7; 0:2 im Viertelfinale gegen St. Pölten) setzte in der Off-Season auf Konstanz: Das slowenische Trio – Ziga Erculj, Jakob Strazar und Vjeran Soldo – wurde gehalten – und damit bleiben die „Scorer“, das Trio machte im Vorjahr 64% aller Punkte, im Verein. Mit Marin Sliskovic staubten die Kärntner noch einen ABL-Spieler ab und stachen dabei Liga-Konkurrenten aus. Sliskovic lief im Vorjahr für den UBSC Graz auf. Er kam auf 4 Punkte und 2 Rebounds im Schnitt.

Hinter den Wörthersee Piraten (#11) liegt eine Saison zum Vergessen. Keines der 20 Spiele konnte gewonnen werden – und diesen Sommer kam ihnen noch Top-Scorer Christof Gspandl (Villach) abhanden. Doch der ehemalige Erstligist landete einen interessanten Coup, wird fortan mit dem aktuellen ABL-Meister ece bulls Kapfenberg kooperieren. Fünf Nachwuchsspieler der Bullen wurden mit einer Doppellizenz ausgestattet und werden punktuell die Piraten unterstützen. Tobias Schrittwieser oder Ian Moschik – beide zählen zum Stammpersonal der Steirer – könnten für ein besseres Saisonergebnis der Piraten sorgen. 

 

wolvesVienna D.C. Timberwolves – Basket 2000 Vienna Warriors

Samstag, 17.00 Uhr im T-Mobile Dome, Wien XXII  
warriors
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Wir hatten in der vergangenen Saison mit den Warriors in beiden Spielen viel Mühe und erwarten auch diesmal eine schwierige Partie mit Derby-Charakter. Wenn wir Intensität und Konzentration aus der Vorbereitung mitnehmen können, stehen die Chancen auf einen erfolgreichen Saisonstart gut.“ 
Philipp D’Angelo, Kapitän der Wolves: „Nach den recht ordentlichen Leistungen in unseren Testspielen sind wir nun heiß auf den Saisonauftakt! Basket2000 ist sicher ein ernstzunehmender Gegner, aber wir werden alles geben, um einen gelungenen Start hinzulegen.“ 
Zeljko Racic, Headcoach der Warriors: „Wir sind noch immer nicht 100% fit und haben auch dementsprechend noch keine Kontinuität in unserer Arbeit. Nichtsdestotrotz werden wir versuchen alles zu geben, um uns gleich am Anfang stark und geschlossen zu präsentieren. Wir sind eine junge Truppe mit einigen neuen Spielern an Board und es wird sicherlich noch ein bisschen dauern, bis wir alle als Team agieren.“ 
Igor Jereminov, Spieler der Warriors: „Die Timberwolves sind eine sehr gute Mannschaft. Sie sind sicherlich der Favorit und wir werden unser bestes geben, um ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Ihre Starting-5 kann locker in der ABL spielen und wir sind noch in der Teambildungsphase. Bei diesem Spiel werden wir sehen, wo wir uns bereits befinden.“ 
Personelles: David Rados (Timberwolves) fällt mit einer schweren Knieverletzung (Kreuzbandriss, Meniskusriss) mehrere Monate aus. Christopher Ruzicka und Aleksandar Trivan (beide Warriors) fehlen verletzt. 
Aktivitäten in der Off- bzw. Preseason beider Vereine: 
Mit einem klaren Ziel vor Augen gehen die Vienna D.C. Timberwolves (#6; 0:2 im Viertelfinale gegen Mattersburg) in die kommende Saison: Nach 2010 und 2015 soll der dritte Meistertitel in der Donaustadt landen – und anschließend via Relegationsrunde der Aufstieg in die ABL angepeilt werden. Dafür wurde der Kader prominent ergänzt: „2BL-Finals-MVP“ Marko Kolaric wurde von Villach losgeeist, der ehemalige ABL-Spieler Laurence Müller (Klosterneuburg) gibt sein Comeback. Mit Robert Langer, der als Assistent-Coach arbeiten wird, wurden auch im Trainerstab gute Voraussetzungen für das Saisonziel geschaffen.

Die Basket 2000 Vienna Warriors (#10) gehen in ihre zweite 2BL-Saison und haben ihr junges Team für heuer routinierter aufgestellt. Unter Coach Zeljko RacicKristijan Nikolic ging nach Deutschland – wurde vor allem der Frontcourt mit reichlich Erfahrung ausgestattet: Der ehemalige ABL-Dauerbrenner Marko Moric und der ehemalige bosnische Nationalteamspieler Nedim Lokvancic bringen Klasse und Masse. Mit Armin Topic kam ein bosnischer U19-Nationalteamspieler, der im Vorjahr für Klosterneuburg die U19-Meisterschaft gewann. Weiters ergänzt Michael Diesner (St. Pölten) den Kader. Mit dieser Mischung wurde das Ziel „Erreichen der Playoffs“ ausgegeben. 

 

blackbirds

Jennersdorf Blackbirs – Mistelbach Mustangs

Samstag, 18.00 Uhr im Aktivpark, Güssing  

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Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Wir freuen uns, dass wir das erste Meisterschaftsspiel vor unseren fantastischen Fans spielen können. Mistelbach hat ein sehr starkes Team und ist sicher Favorit, aber wir werden mit viel Kampfgeist versuchen dagegenzuhalten.“ 
Manuel Jandrasits, Kapitän der Blackbirds: „Das erste Meisterschaftsspiel wird für uns eine Standortbestimmung werden, da wir mit Mistelbach auf eines der Spitzenteams in der 2. Bundesliga treffen. Ich hoffe unsere Fans freuen sich genauso wie die gesamte Mannschaft auf den Start in die neue Saison und werden den Aktiv-Park wieder in einen Hexenkessel verwandeln.“ 
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Wir treffen in Güssing auf viele ehemalige Spieler der Güssing Knights und rechnen mit einem für uns sehr schwierigen, jedenfalls aber spannenden Auswärtsspiel.“ 
Sascha Hasiner, Obmann der Mustangs: „Voller Vorfreude und mit großer Spannung erwarten die Fans und die Funktionäre den Saisonbeginn, der leider nicht daheim stattfindet. Wir hoffen, dass sich unser Team im südlichen Burgenland gegen den keinesfalls zu unterschätzenden Gegner behaupten kann.“ 
Personelles: Paul Isbetcherian und Lukas Hofer sowie Dario Zorell werden am kommenden Samstag ihr Debüt für die Mustangs geben. Laurenz Heindl ist aufgrund einer Bauchgrippe fraglich. Ondrej Dygryn wird am Samstag nicht dabei sein (alle Mistelbach). 
Aktivitäten in der Off- bzw. Preseason beider Vereine: 
Die Jennersdorf Blackbirds komplettieren das 12er-Feld, geben ihr Debüt in der 2BL. Mit dem deutlichen Gewinn der burgenländischen Landesmeisterschaft wurde die sportliche Hürde klar gemeistert. „Meister“ findet man auch im Kader der Burgenländer, ihr Grundstock besteht aus ehemaligen Spielern der Güssing Knights. Zu Manuel Jandrasits, Matthias Klepeisz & Co gesellten sich aber auch Christoph Astl, der von Fürstenfeld zurückkehrte, oder die beiden Ex-Mattersburger Stefan Ulreich und Wolfgang Träger. Ähnlich wie die Piraten, nutzen die Blackbirds eine Kooperation mit einem ABL-Klub, um gegenseitig zu profitieren. Vizemeister Oberwart Gunners stellt Nachwuchsspieler ab.

Die Mistelbach Mustangs (#1; 0:2 im Semifinale gegen Villach) setzten auch diesen Sommer auf Kontinuität bei der Kaderplanung: Das tschechische Legionärsquartett blieb erhalten, mit Florian Duck und Edivar Ovcak verließen nur zwei Spieler der Rotation von Headcoach Martin Weissenböck den Verein. Dafür hat man sich mit Talenten aus dem Wiener-Raum eingedeckt: Dario Zorell, Zeno Kujawa und Paul Isbetcherian kamen von WAT 3 Capricorns und sollen frischen Wind bringen. 

 

raidersRaiders Villach – Basket Flames

Sonntag, 17.00 Uhr MZH St. Martin, Villach  
flames
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Wir wollen erfolgreich in die neue Meisterschaft starten, was aufgrund der personellen Situation nicht sehr einfach wird. Wir haben bewusst verspätet mit der Vorbereitung gestartet, weil es wieder eine lange Saison für meine Jungs wird. Die Füße sind schwer und die Rotation ist dünn. Das sind nicht die besten Voraussetzungen für das Spiel, aber wir haben genug Klasse trotzdem gegen die Flames zu gewinnen!“ 
Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Wir sind krasser Außenseiter beim Meister, aber wir gehen in jedes Spiel um es zu gewinnen. In der Liga kann wahrscheinlich jeder jeden schlagen.“ 
Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Wir wissen nicht, ob Villach vollständig antreten wird. Trotzdem sind die Raiders Meister und somit zu favorisieren. Wir können locker ins Spiel gehen und maximal überraschen.“ 
Personelles: Simon Finzgar, Grega Kolarevic und Mensud Julevic  (alle Villach) werden fehlen. Lorenz Haas ist krankheitsbedingt fraglich, Vladimir Gavranic und Max Misangumukini (alle Flames) werden fehlen. 
Aktivitäten in der Off- bzw. Preseason beider Vereine: 
Der Titelverteidiger. Die Raiders Villach (#4; 3:2 im Finale gegen St. Pölten) treten auch in der kommenden Saison in der 2BL an – und scheinen auch für die aktuelle Spielzeit gerüstet: Nach dem Karriereende von Erik Rhinehart, den Abgängen von Marko Kolaric und Luka Gvozden war die sportliche Führung zum Handeln gezwungen – landete aber interessante Akteure. Grega Kolarevic und Mensud Julevic komplettieren das Legionärs-Quartett, mit Christof Gspandl wechselte der beste „Pirat“ der Vorsaison die Fronten.

Auch die Basket Flames (#9) gehen mit einem neuen Headcoach in die kommende 2BL-Saison. Franz Zderadicka übernahm von Christian Kreidl, dessen berufliche Situation ein weiteres Engagement nicht zuließ. Dafür konnten die „Flammen“ einen vielfach dekorierten ehemaligen ABL-Spieler aus der „Basketball-Pension“ reaktivieren. Jason Chappell verstärkt die Wiener per sofort unter dem Korb, somit dürfte auch der Abgang von Paul Koroschitz wenig ins Gewicht fallen. Mit Christian Künstner, Tobias Stadelmann und Vladimir Gavranic blieben die drei besten Scorer der Vorsaison erhalten.  

 

stpUBC St. Pölten – Mattersburg Rocks

Sonntag, 17.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten  
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Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Andreas Worenz, Headcoach vom UBC: „Wir freuen uns, dass die Saison endlich beginnt. Wir hatten eine lange Vorbereitung und können das erste Spiel gar nicht erwarten!“ 
Felix Jambor, Assistent-Coach vom UBC: „Mattersburg hat eine erfahrene Mannschaft mit vielen neuen Spielern, wir sind aber top vorbereitet und wollen gut in die neue Saison starten.“ 
Mike Coffin, Headcoach der Rocks: „Die Mannschaft ist noch dabei, einander kennen zu lernen und sich zu finden. Die Vorbereitungszeit war gut, wenngleich nicht verletzungsfrei. Nun freuen wir uns schon auf den ersten 'Ernstfall', mit St. Pölten wartet da gleich ein guter Gradmesser.“ 
Corey Hallett, Spieler der Rocks: „Mit der neuen Mannschaft wird es einige Zeit dauern, bis wir als Team zusammenfinden. Aber es ist ein guter Spirit, die Burschen sind top-motiviert und wir freuen uns schon, dass es endlich los geht!“ 
Personelles: Paul Koroschitz (St. Pölten) fehlt verletzt. Jan Nicoli (Mattersburg) fällt für das erste Saisonspiel aus, die beiden Youngsters Lukas Gludovatz und Tobias Winkler (beide Mattersburg) sind angeschlagen. 
Aktivitäten in der Off- bzw. Preseason beider Vereine: 
Vizemeister UBC St. Pölten (#2; 2:3 im Finale gegen Villach) geht – zumindest am Spielersektor – nahezu unverändert in die kommende Saison. Die einzige Abgänge sind Eric Schranz (Wr. Neustadt) und Michael Diesner (Basket 2000), die durch die Verpflichtung von Paul Koroschitz (aktuell noch rekonvaleszent; Anm.) ersetzt werden soll. Der Trainer wurde indes gewechselt: Andreas Worenz beerbte Armin GöttlicherAndreas Bauch und Florian Pöcksteiner, beide hatten die Playoffs bzw. Finals wegen Verletzungen verpasst, scharren schon in den Startlöchern. 

Die Mattersburg Rocks (#3; 1:2 im Semifinale gegen St. Pölten) installierten ihren ehemaligen Meistertrainer Mike Coffin als neuen Headcoach – und intensivierten ihren Trainingsrhythmus. „Urgesteine“ wie Stefan Ulreich und Wolfgang Träger trennten sich aus beruflichen bzw. persönlichen Gründen von den Burgenländern. Mit Marko SoldoDragisa Najdanovic und Claudio Vancura weist der Roster interessante Neuzugänge auf. Die nötige Erfahrung kommt von Joey Vickery, der auch mit 50. lange nicht zum alten Eisen zählt. 

 

bbuBBU Salzburg – Raiffeisen Dornbirn Lions

Sonntag, 17.00 Uhr in der SPH Alpenstraße, Salzburg  
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Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Aaron Mitchell, Headcoach der BBU: „Gegen Dornbirn wird es ein großartiger Test für unsere junge Truppe, wir konzentrieren uns vorrangig aber auf uns selbst. Wir müssen an uns glauben und uns recht schnell weiterentwickeln, dann können wir mit unserem 'giftigen' Team viele Gegner mehr als ärgern.“ 
Harald Bründlinger, Obmann der BBU: „Wir haben wohl den jüngsten Kader der Liga und werden viel Lehrgeld zahlen. Trotzdem freuen wir uns auf die Saison und werden immer 100% geben!“ 
Inaki Merino, Headcoach der Lions: „Wir freuen uns, dass die Saison endlich los geht und wir wollen besser starten als im letzten Jahr. Wir hatten einige Verletzte in den Vorbereitungsspielen und den Trainings und einige Spieler sind auch für das Spiel in Salzburg fraglich. Das hat uns in der Vorbereitung etwas gebremst, aber wir sind ansonsten mit der Entwicklung sehr zufrieden. Man kann allerdings zum jetzigen Zeitpunkt keine Prognosen abgeben. Wir wollen unseren besten Basketball gegen ein gutes Team abrufen. Das ist unsere erste Herausforderung.“ 
Ander Arruti, Spieler der Lions: „Das erste Spiel auswärts gegen einen sehr guten Gegner ist immer schwierig. Wir müssen die Ergebnisse aus der letzten Saison gegen Salzburg aus den Köpfen streichen. Es wird ein völlig anderes Spiel gegen eine sicher top-motivierte Heimmannschaft. Wenn wir glauben, es wird einfach, haben wir schon verloren. Wir müssen uns auf aggressiven Basketball einstellen und 200% geben, dann finden wir einen Weg, das Spiel zu gewinnen.“ 
Aktivitäten in der Off- bzw. Preseason beider Vereine: 
Die BBU Salzburg (#8; 0:2 im Viertelfinale gegen Mistelbach) gab das erneute Erreichen der Playoffs als Ziel aus. Dieses soll auch in der kommenden Saison unter Headcoach Aaron Mitchell, der erst während der Vorsaison sein Comeback gab, erreicht werden. Ihm steht aktuell auch der beste Spieler des Vorjahres, Guillermo Sanchez, zur Verfügung. Auch mit Lorenz Rattey, Dusan Oluic und Christian Joch konnten die Verträge verlängert und wichtige Bausteine aus dem Vorjahr gehalten werden. Wie Dornbirn, baut auch Salzburg auf eine spanische „Doppelspitze“: Auf Empfehlung von Spanien-Legionär Max Hopfgartner wurde Sergio Jimenez für die Pointguard-Position engagiert. Er soll die Abgänge von Vilius Sermokas, Kapitän Jasmin Tomas und Georg Lampl kompensieren.

Die Raiffeisen Dornbirn Lions (#5; 0:2 im Viertelfinale gegen Villach) waren die Überraschungsmannschaft der Vorsaison. Sie hielten sich lange in den Top-4 – mussten aber dann im Viertelfinale raus. Stark war auch ihre Performance in der Off-Season: Mit Luka Brajkovic konnten sie den Vertrag um ein weiteres Jahr verlängern. Das österreichische Top-Talent verzichtete vorerst auf den Sprung an ein namhaftes US-College und schlug auch etliche ABL-Angebote aus. Mit Ander Arruti wurde auch die zweite Stütze gehalten, der Spanier warf im Vorjahr durchschnittlich über 20 Punkte. Die beiden Legionäre Mario Tobar und Henry Wilkins ließ man ziehen, dafür kehrte Sebastian Gmeiner (Mattersburg) heim und Antoni Vicens wurde verpflichtet.