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13 10 17 coffinRocks-Coach Mike Coffin fordert "Reaktion der Mannschaft".Erstes „Gipfeltreffen“ in der ZWEITEN Basketball Bundesliga – denn zwei noch ungeschlagene Teams prallen aufeinander: Die Mistelbach Mustangs (3) empfangen daheim die Raiffeisen Dornbirn Lions (2) und haben zuhause noch keines der fünf Duelle verloren. Tabellenführer Vienna D.C. Timberwolves (1) hat mit dem UBC St. Pölten (4) auswärts einen nächsten „Gradmesser“ vor sich. Die Mattersburg Rocks (8) wollen die Derbyniederlage vergessen machen, gegen die zuletzt erstmals siegreichen Raiders Villach (9) gewinnen. Die im Burgenlandderby erfolgreichen Jennersdorf Blackbirds (5) reisen zu „Schlusslicht“ Wörthersee Piraten (12). Im Duell Basket 2000 Vienna Warriors (11) gegen BBU Salzburg (10) geht es für beide Teams um den ersten Saisonsieg. Die Begegnung Basket Flames (6) und KOŠ Posojilnica Bank Celovec (7) besitzt Brisanz – denn hier geht’s wohl für beide Teams um wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs.


Drei Runden, drei Siege. So lautet die aktuelle Bilanz der Mistelbach Mustangs (3) und der Raiffeisen Dornbirn Lions (2). Nun stehen sich diese beiden Teams gegenüber – und kämpfen gegeneinander um die Bestätigung ihres „winning-streak“. Einen „streak“ halten die Niederösterreicher bei Heimspielen gegen die „Löwen“. Die Weissenböck-Truppe gewann in allen fünf bisherigen Begegnungen. Ihre große Stärke ist auch heuer der Rebound: Sowohl offensiv, als auch defensiv sind sie ligaweit die Nummer zwei. Nun treffen sie aber erstmals auf eine Mannschaft mit einem enorm starken „frontcourt“, die drei Siege waren alle gegen vermeintlich „kleine“ Teams eingefahren worden: Antoni Vicens (7,3 RB, 23,3 PTS) und Luka Brajkovic (6,3 RB, 20 PTS) sind augenblicklich das stärkste „Inside-Duo“ der 2BL und müssen gestoppt werden. Überhaupt läuft die Dornbirner-Offensive wie am Schnürchen. 92,7 Punkte im Schnitt bedeuten den zweitbesten Wert innerhalb der Liga.

Die meisten Punkte im Schnitt – unglaubliche 102,3 pro Partie – warf bislang Tabellenführer Vienna D.C. Timberwolves. Die Donaustädter haben mit Vizemeister UBC St. Pölten (4) nun den nächsten „Gradmesser“ vor sich. In den letzten zwei Jahren war gegen die Niederösterreicher nichts zu holen (0/4). Der Vorteil der „Wölfe“ scheint ihre Ausgeglichenheit zu sein: Nicht weniger als acht Spieler scorten in den ersten drei Spielen mehr als neun Punkte im Schnitt. Per „balanced-attack“ will man auch den UBC besiegen, der bislang vor allem am Rebound Schwächen erkennen ließ. 30 Rebounds pro Spiel sind der schlechteste 2BL-Wert, die Wolves haben mit 43,3 den besten Wert der Liga. In diesem Bereich muss die Worenz-Truppe ansetzen, um nicht auch das zweite Heimspiel der Saison zu verlieren.

Verloren haben zuletzt auch die Mattersburg Rocks (8): Die Burgenländer wirkten im Derby nicht ready. Sie hatten mit der aggressiven Defensive von Jennersdorf vor allem in der ersten Halbzeit mächtige Probleme. Gegen Meister Raiders Villach (9) soll es daheim deutlich besser laufen, zumal auch die Heimstatistik für die Burgenländer spricht. Alle bisherigen vier Heimspiele gegen Villach wurden gewonnen. Für den nächsten Sieg müssen sich die Rocks aber vor allem in der Offensive steigern, mit 66,7 Punkten hinken sich im Vergleich zu den Top-Teams nach. Meister Villach landete zuletzt den ersten Saisonsieg, konnte aber nicht restlos überzeugen. Die Mannschaft wirkt noch sehr inhomogen und schwächelt mit 31,3 (#11) am Rebound.

Die Jennersdorf Blackbirds (5) müssen in der vierten Runde ihrer Premieren-Saison zu den Wörthersee Piraten (12) – und wollen dort den dritten Sieg in Serie landen. Die Mannschaft von Headcoach Daniel Müllner zeigte bislang eine kontinuierliche Steigerung, vor allem der „backcourt“ der Burgenländer imponierte: Speziell Kapitän Manuel Jandrasits, der in den letzten zwei Spielen insgesamt 10/10 vom Dreier warf. Auf die jungen Piraten wartet nicht nur jede Menge ABL-Erfahrung, sondern auch eine sehr aggressive Defensive. Kann man hier entgegenhalten, dann könnte man die Blackbirds fordern.

In der Sporthalle Mollardgasse werden am Sonntag gleich zwei 2BL-Spiele ausgetragen: Den Anfang macht ein Duell zweier noch siegloser Teams. Basket 2000 Vienna Warriors (11) empfängt die BBU Salzburg (10). Während die Wiener bislang deutlich unter ihren Erwartungen blieben, zumeist auch wichtige Spieler vorgeben mussten, zeigten die Salzburger in allen Spielen ihr Können. Einzig die Konstanz fehlte noch. Top-Scorer Guillermo Sanchez, der sich im letzten Spiel die Nase gebrochen hat, wird wohl nicht mit von der Partie sein. Ohne ihn muss die BBU noch ein Stücken enger zusammenrücken, um auch im dritten Duell mit den Warriors als Sieger vom Feld gehen zu können.

Im Anschluss an dieses Spiel matchen sich an selber Stelle die Basket Flames (6) mit KOŠ Posojilnica Bank Celovec (7): Die beiden direkten Playoff-Konkurrenten sollten sich einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern – auch wenn noch reichlich Zeit ist bis zur Postseason. Die Flames haben KOŠ daheim in fünf Spielen bislang viermal besiegt, sind – vorausgesetzt „inside“ komplett – der Favorit des Spiels. KOŠ hat zuletzt, auch wenn gegen Top-Teams (Dornbirn, St. Pölten), etwas geschwächelt. Vor allem bei den Turnover haben die Kärntner noch viel Luft nach oben (20; #1). 

 

Die Spiele der 4. Runde im Überblick:

 

mustangsMistelbach Mustangs – Raiffeisen Dornbirn Lions

Samstag, 17.00 Uhr in der SPH Mistelbach 
lions d
piratenWörthersee Piraten – Jennersdorf Blackbirds

Samstag, 18.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt 
blackbirds
rocksMattersburg Rocks – Raiders Villach

Samstag, 18.30 in der SPH Mattersburg 
raiders
warriorsBasket 2000 Vienna Warriors – BBU Salzburg

Sonntag, 15.00 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6. 
bbu
stpUBC St. Pölten – Vienna D.C. Timberwolves

Sonntag, 17.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten 
wolves 
flamesBasket Flames – KOŠ Posojilnica Bank Celovec

Sonntag, 18.00 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6. 
kos

 

Die Spiele der 4. Runde im Detail:

mustangsMistelbach Mustangs – Raiffeisen Dornbirn Lions

Samstag, 17.00 Uhr in der SPH Mistelbach   
lions d
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Vor eigenem Publikum wollen wir gegen bisher sehr starke Dornbirner siegereich bleiben.“ 
Sascha Hasiner, Obmann der Mustangs: „Was unser Team kann, haben wir beim Season-Opening gesehen. Mit einhundertprozentiger Konzentration und der Unterstützung in der Mistelbacher Sporthalle wird das Spiel gegen die Gäste aus dem Ländle eine sicherlich hochklassige Begegnung, die sich keiner entgehen lassen sollte. Für den passenden Rahmen ist wieder gesorgt.“ 
Inaki Merino, Headcoach der Lions: „Die Mustangs sind eines der TOP-Teams in der Liga und es ist sehr schwer sie zu überraschen. Wir müssen als Team mehr wachsen, damit wir gegen Mannschaften mit einer so tiefen Besetzung und mit so viel Talent bestehen können. Wir versuchen noch konstanter zu werden und mehr Vertrauen in das zu haben, was wir auf dem Parkett tun.“ 
Markus Mittelberger, sportlicher Leiter der Lions: „Wir stehen vor einer echten Herausforderung gegen ein Team, das sehr viel Kontinuität aufweist. Gegen den Sieger des letztjährigen Grunddurchgangs können wir ohne Druck spielen, denn wir sind sicher der Außenseiter. Aber wir fahren mit drei Siegen nach Mistelbach und wollen die Mustangs richtig fordern, dann werden wir sehen, was passiert. Wir müssen auf jeden Fall unser A-Game abrufen.“ 
Personelles: 
Mustangs: Lukas Geyrhofer laboriert immer noch an seiner verletzten Schulter und kann nicht spielen. 
Lions: Alexander Atterbigler (privat) und Dominik Jussel (verletzt) fehlen. 
Besonderheiten: Vorstellung der drei (!) U12-Teams der Mustangs; Gelegenheit zur Verkostung verschiedener Weinviertel DAC;   


piratenWörthersee Piraten – Jennersdorf Blackbirds
Samstag, 18.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt   
blackbirds
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten: „Die Jennersdorf Blackbirds haben mit ihrem guten Saisonstart ihre Stärke gleich unter Beweis gestellt. Die größte Herausforderung für uns wird es sein, die aggressive Defense der Burgenländer zu knacken.“ 
Lukas Simoner, Spieler der Piraten: „Wir wollen uns gegenüber den letzten beiden Partien wieder steigern, vor allem im Bereich Konzentration und Exekution in der Verteidigung wollen wir uns verbessert präsentieren.“ 
Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Die Piraten sind ein viel besseres Team als es die Ergebnisse zuletzt gezeigt haben. Daher werden wir uns sehr gut auf unseren Gegner vorbereiten und müssen gleich von Anfang an konzentriert und intensiv spielen.“ 
Manuel Jandrasits, Kapitän der Blackbirds: „Der Schlüssel gegen die Piraten wird eine ähnlich starke Leistung in der Defense sein, wie zuletzt gegen Mattersburg. Wir wollen als Team wieder einen Schritt vorwärts machen.“ 
Personelles: 
Piraten: Marvin Riedl fällt weiterhin aus. 
Blackbirds: Christoph Astl, Bernhard Koch und Sebastian Huber fehlen verletzt. 

 

rocks

Mattersburg Rocks – Raiders Villach

Samstag, 18.30 in der SPH Mattersburg   

raiders
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Mike Coffin, Headcoach der Rocks: „Die Mannschaft muss auf jeden Fall eine ganz andere Einstellung und Aggressivität an den Tag legen als zuletzt. Ich erwarte mir nach so einer Partie (Derbyniederlage gegen Jennersdorf; Anm.) auf jeden Fall eine Reaktion von meinem Team!“ 
Corey Hallett, Spieler der Rocks: „Nach der katastrophalen Leistung am vergangenen Wochenende müssen wir diesmal einfach einen Sieg holen, das sind wir unseren tollen Fans schuldig. Es gibt keine Ausreden, auch wenn der Meister kommt.“ 
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Mattersburg ist immer ein ernstzunehmender Gegner. Sie sind aufgrund vieler Neuverpflichtungen – ähnlich wie wir – noch nicht perfekt eingespielt. Für uns ist diese Begegnung ein guter Test, um zu sehen wie weit wir schon sind.“ 
Besonderheiten: In der Halbzeitpause erfreut die Gymnastik- und Tanzunion Mattersburg mit einer Showeinlage. 


warriors

Basket 2000 Vienna Warriors – BBU Salzburg

Sonntag, 15.00 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6.   

bbu
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Zeljko Racic, Headcoach der Warriors: „Ich denke, dass wir uns diese Woche weiter steigern werden und am Sonntag vollzählig auftreten und endlich unseren ersten Sieg gegen BBU Salzburg holen, zumal auch sie mit 0:3 bisher wenig Erfolg hatten. Ich erwarte ein spannendes Spiel. Wir brauchen 40 Minuten lang volle Konzentration, um das Spiel zu gewinnen." 
Aldin Avdic, Spieler der Warriors: „Wir haben in Villach gezeigt, dass wir über weite Strecken guten und effektiven Basketball spielen können. Wenn wir es schaffen am Sonntag über 40 Minuten lang konzentriert zu bleiben, glaube ich an einen Sieg gegen Salzburg!" 
Aaron Mitchell, Headcoach der BBU: „Letztes Wochenende haben wir trotz Niederlage einen großen Schritt nach vorne gemacht. Jetzt wird es Zeit den nächsten Schritt zu machen.“ 
Harald Bründlinger, Obmann der BBU: „Die erneute Niederlage nach klarer Führung steckt uns noch etwas in den Knochen, aber trotzdem hat sich das Team kontinuierlich entwickelt und das sehe ich positiv. Nun wird es aber Zeit für den ersten Sieg, der aber durch den möglichen Ausfall von Guillermo Sanchez nicht einfach wird.“ 
Personelles:
Warriors: Die Verträge mit Igor Jereminov und Stojan Radanovic wurden aufgelöst. 
BBU: Der Einsatz von Guillermo Sanchez ist nach der jüngsten Verletzung fraglich. 

 

 stpUBC St. Pölten – Vienna D.C. Timberwolves

Sonntag, 17.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten   
wolves 
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Andreas Worenz, Headcoach vom UBC: „Mit den Timberwolves kommt ein Favorit auf den Meistertitel nach St. Pölten. Wir freuen uns auf ein tolles Spiel!“ 
Lukas Böck, Spieler vom UBC: „Die Timberwolves haben einen fulminanten Saisonstart hingelegt und in jedem Spiel hoch gescort. Gelingt es uns unsere defensive Stärke auszuspielen, dann können wir unseren ersten Heimsieg in dieser Saison feiern.“ 
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Wir wollen unsere gute Form bestätigen und versuchen, auch das vierte Saisonspiel zu gewinnen. St. Pölten spielt gewohnt intensiv, wir müssen daher von Beginn an bereit sein und dagegenhalten.“ 
Philipp D’Angelo, Kapitän der Wolves: „Wir wollen gegen den Finalisten der letzten Saison ein Statement setzen. Auswärts gegen St. Pölten ist es immer schwer, aber wenn wir konzentriert spielen und unsere Leistung abrufen, bin ich zuversichtlich, dass wir erfolgreich sein werden.“ 
Personelles:
UBC: Paul Koroschitz fehlt weiterhin. 
Wolves: Jakob Mayerl (krank) ist fraglich. David Rados fehlt. 



flames Basket Flames – KOŠ Posojilnica Bank Celovec

Sonntag, 18.00 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6.   
kos 
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Aus meiner Sicht ist das Spiel gegen KOŠ genauso wichtig wie unser Spiel gegen Salzburg vor zwei Wochen. Wir wollen in die Playoffs und da sind Heimspiele gegen direkte Konkurrenten von großer Bedeutung.“ 
Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „KOŠ ist ein gefährlicher Gegner, der wie viele Teams in der Offseason einen Schritt nach vorne gemacht hat. Es wird sehr schwierig am Sonntag, aber es liegt an uns eine gute Leistung zu bringen.“ 
Stefan Hribar, sportlicher Leiter von KOŠ: „Die Flames sind ein gefährlicher Gegner mit bisher sehr starken Auftritten zum Saisonauftakt. Ziel muss es sein, die Flames auswärts zu besiegen. Wir wollen uns nach den beiden bitteren Niederlagen gegen Dornbirn und St. Pölten vor allem mental wieder erfangen.“ 
Andi Smrtnik, Kapitän von KOŠ: „Wiener Teams sind immer unangenehme Gegner, vor allem die Flames die augenscheinlich in einer sehre guten Form sind. Ihren Topscorer Chappell sollten wir unter Kontrolle bringen, dann könnte es durchaus etwas mit dem ersten Auswärtssieg werden.“ 
Personelles:
Flames: Max Hübner und Vladimir Gavranic kehren in die Aufstellung zurück. Jason Chappell ist derzeit noch fraglich, sein Einsatz entscheidet sich Freitagabend. Der langzeitverletzte Max Misangumukini fehlt nach wie vor.